Titelbild Probleme Visum China

Unsere Probleme mit dem 72-Stunden Transitvisum (China)

Kategorien: Reiseberichte, Asien, China, Peking

Heute war wieder frühes Aufstehen angesagt, denn unser Flug von Tokio nach Peking sollte mit China Eastern um 10.45 Uhr abgehen.


Der Tag
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unserer Weltreise

Unsere ursprüngliche Reiseplanung für China

Für China hatten wir bei den ersten Planungen unserer Weltreise ursprünglich einen längeren Aufenthalt geplant, da es hier sehr viele Dinge gibt, die wir gerne gesehen hätten. Angefangen von den Sehenswürdigkeiten in Peking (Chinesische Mauer, Verbotene Stadt, Himmelstempel usw.), über die moderne Metropole Shanghai, zur Terrakottaarmee in Xian, die Panda Aufzuchtstation in Chengdu, eine Yangtse-Kreuzfahrt, die Longsheng Reisterrassen und die Karstberge bei Guilin und am Ende mit der Tibet-Bahn bis nach Lhasa. Hierfür hatten wir in unseren ersten Planungen der Weltreise 2-3 Wochen vorgesehen.

Unsere ursprüngliche Reiseplanung für China

Unsere ursprüngliche Reiseplanung für China

Um in China einreisen zu können, benötigt man ein Visum. Dieses wollten wir (wie das Visum für Vietnam) vor unserer Weltreise bereits beim Chinesischen Konsulat beantragen. Das Problem ist aber, dass ein China Visum ab dem Zeitpunkt der Ausstellung nur 3 Monate gültig ist und dies so nicht in unsere Zeitplanung bzw. Reiseroute gepasst hätte. Wir hätten uns das Visum natürlich auch irgendwo während der Reise im Ausland beantragen können, z.B. im Chinesischen Konsulat in Sydney. Aber da die Bearbeitung schon mal mehrere Tage dauern kann, war uns das zu unsicher.

Das kostenlose 72-Stunden Transitvisum für China

Relativ neu ist die Möglichkeit, für verschiedene chinesische Städte ein kostenloses 72-Stunden-Transitvisum vor Ort zu bekommen. Zu diesen Städten zählen Peking, Shanghai, Guangzhou, Chengdu, Chongqing, Harbin, Shenyang, Dalian, Xian, Guilin, Kunming, Wuhan, Xiamen, Tianjin, Nanjing, Qingdao, Changsha und Hangzhou. Und genau dieses kostenlose Transitvisa wollten wir gerne nutzen, um zumindest Peking in unsere Weltreise zu integrieren.

Das 72 Stunden Transitvisum für China

Das 72 Stunden Transitvisum für China

Unsere Probleme mit dem 72-Stunden Transitvisum

Bedingung hierfür ist, dass das Land, von dem man nach China einreist, ein anderes ist, als das, in das man von China aus nach 72 Stunden einreist – dann ist es ein klassischer Transit.

Voraussetzungen für das Visum

Voraussetzungen für das Visum

Da wir von Japan aus einreisen (Country A) und dann nach Vietnam (Country B) weiterfliegen wollten, dachten wir uns, dass dies bei uns perfekt passt und keine Probleme geben sollte. Aber wir wurden eines besseren belehrt.

Am Flughafen Tokyo-Narita sind wir direkt zum Check-In Schalter von China Eastern gegangen, um uns für unseren Flug von Tokyo nach Peking einzuchecken. Wir haben der Mitarbeiterin auch gleich mitgeteilt, dass wir uns für ein 72-Stunden-Transitvisum in Peking bewerben möchte, damit sie diese Information der chinesischen Einwanderungsbehörde mitteilen kann. Doch dann sagte sie plötzlich, dass dieses Visum nicht auf uns zutrifft, da wir mit dem Flieger einen Zwischenstopp in Shanghai machen und dort bereits durch die Immigration müssen. Und die Bestimmungen sagen, dass man von dem 72-Stunden-Transitvisum nur Gebrauch machen kann, wenn man mit einem Direktflug nach China kommt.

Auf unserem Flugticket von China Eastern stand als Abflugsort Tokyo und als Ankunftsort Peking und es wurde kein Zwischenstopp erwähnt!

Unser Flug von Tokio nach Peking mit China Eastern

Unser Flug von Tokio nach Peking mit China Eastern

Es gab mit unserem gebuchten Flug für uns also keine Möglichkeit, nach China visumfrei einzureisen. Schöner Mist! Und nun?

Buchung von neuen Direktflügen nach Peking

Natürlich hatten wir den nächsten Flug unserer Reise von Peking nach Hanoi auch schon gekauft. Wir mussten also irgendwie nach Peking kommen. Wir standen etwas ratlos am Schalter und wussten nicht so recht, was wir tun sollten. Auch die Mitarbeiterin der Airline wusste keinen wirklichen Rat, da China Eastern keinen Direktflug von Tokyo nach Peking anbietet und sie uns auch auf keinen anderen Flug einer anderen Airline umbuchen konnte. Die einzige Möglichkeit für uns war also, den Flug nicht anzutreten und irgendwie einen anderen Direktflug nach Peking zu kaufen.

Zum Glück gab es am Flughafen Narita kostenloses Internet. Also Laptop aufgeklappt und recherchiert, welche Direktflüge heute noch möglich waren. Im Endeffekt gab es 2 Anbieter: die japanische ANA Airline, deren Ticketpreis für den heutigen Tag aber bei über 2.000 Euro pro Person lag. Na danke. Die andere Fluggesellschaft war Air China. Auch hier gab es zum Glück noch ein paar freie Plätze für einen Direktflug von Tokio nach Peking am Nachmittag. Der Preis war mit 570 Euro immer noch teuer, aber wir hatten ja keine andere Wahl. Also haben wir nicht lange überlegt und uns schnell 2 Tickets für diesen Direktflug gesichert.

Auf den Air China Tickets ist auch ordentlich unter „Transitaufenthalte“ vermerkt, dass es ein Direktflug ist.

Unser Flug von Tokio nach Peking mit Air China

Unser Flug von Tokio nach Peking mit Air China

Die Fragen zur Einreise nach China am Check-In Schalter

Um 12 Uhr öffnete der Check-In Schalter von Air China und wir waren gespannt, ob diesmal alles klappen würde. Schließlich hatten wir nun einen Direktflug gebucht. Als wir dran waren, haben wir gleich wieder gesagt, dass wir uns in Peking für ein 72-Stunden-Transitvisum bewerben möchten. Und dann gingen die Fragen los: in welchem Hotel wir in Peking übernachten? In welches Land wir danach reisen? Welchen Flug mit welcher Airline wir dann haben und wie die Ticketnummern lauten? Ob wir für Vietnam ein Visum besitzen? Wohin es nach Vietnam geht? Und so weiter…

Wir gehen davon aus, dass das 72-Stunden-Transitvisum bis jetzt noch nicht oft in Anspruch genommen wird. Denn bei vielen Dingen, die das System wissen wollte, war auch die nette Dame am Check-In etwas überfragt und musste sich Hilfe von ihrem Supervisor holen. Insgesamt hat der Check-In ganze 45 Minuten gedauert – und letztendlich haben wir dann doch noch unsere Bordkarten in den Händen gehalten. Unglaublich, was für ein Aufwand das war!

Hello Kitty Flieger

Hello Kitty Flieger

Abflug nach Peking

Abflug nach Peking

Die Einreise mit dem Transitvisum in Peking

Um 15.30 Uhr ging dann unser Flieger nach Peking und 4 Stunden später sind wir am Beijing Capital International Airport gelandet.

Die Flugroute von Tokio nach Peking in Google Maps

Die Flugroute von Tokio nach Peking in Google Maps

Nun stand noch die Einreise in China bevor. Die Einwanderungsbehörde hat für die Transitvisa zum Glück einen eigenen Schalter, zu dem wir auch gleich gegangen sind.

Der Weg zum Visa-Free Transitschalter

Der Weg zum Visa-Free Transitschalter

Und siehe da – hier ging dann alles ganz schnell. Es wurde unser Weiterflug überprüft und ob es bis dahin tatsächlich nur 72 Stunden sind und dann hatten wir den Stempel in unserem Pass. Endlich!

Stempel des 72 Stunden Visums im Reisepass

Stempel des 72 Stunden Visums im Reisepass

Unser Hotel in Peking

Vom Flughafen Peking aus haben wir den Airport-Expresszug in die Stadt genommen, der nur 3,50 Euro kostet und alle 15 Minuten fährt.

Der Airport Express am Flughafen in Peking

Der Airport Express am Flughafen in Peking

Das U-Bahn Streckennetz in Peking

Das U-Bahn Streckennetz in Peking

Der Airport Express endet an der Haltestelle Dongzhimen, von wo aus wir dann noch einige Stationen mit der Metro fahren mussten, ehe wir gegen 21 Uhr in unserem Hotel Days Inn Forbidden City angekommen sind.

Wir haben drei Nächte in dem Hotel verbracht und hatten ein Zimmer mit zwei Betten. Das Zimmer war von der Grösse her ok, aber etwas abgewohnt. Das Bad war sehr grosszügig, an einigen Stellen hat man allerdings Schimmel gesehen.

Das Wifi funktionierte mal besser, mal schlechter.

Das Personal an der Rezeption war beim Einchecken nicht sonderlich freundlich. Wir wurden mit “Passports please” begrüßt…kein “Hallo” oder “Herzlich Willkommen”.

Die Lage des Hotels ist unschlagbar. Man benötigt 8 bis 10 Minuten zu Fuss zur Verbotenen Stadt oder zur Einkaufsstraße.

> Alle Bewertungen über das Hotel lesen auf: Tripadvisor

One Million Places - Unser Tripadvisor Profil


Unser Zimmer im Days Inn Forbidden City

Unser Zimmer im Days Inn Forbidden City

Die Lage des Hotels ist unschlagbar. Man benötigt 8 bis 10 Minuten zu Fuss zur Verbotenen Stadt oder zur Haupt-Einkaufsstraße.

Die zentrale Lage des Hotels in Peking

Die zentrale Lage des Hotels in Peking

Weitere Tipps zum 72-Stunden Transitvisum für China

Das war heute nach 5 Monaten vorgeplanter Weltreise das erste Mal, dass etwas nicht reibungslos funktioniert hat. Letztendlich haben wir unser Ziel aber doch erreicht und werden uns jetzt noch mit China Eastern rumschlagen müssen, da wir den Ticketpreis unseres ursprünglichen Fluges natürlich ersetzt haben möchten. Mal sehen, wie das ausgeht.

Eine sehr ausführliche Erklärung mit einigen Beispielen zu dem kostenlosen 72-Stunden-Transitvisum für China findet man auch bei Tripadvisor.

Der schlechte Kundenservice von China Eastern

Update August 2015: Kundenservice China Eastern = Fehlanzeige!

Nach 4 Monaten rumzackern mit China Eastern haben wir jetzt endlich den Ticketpreis zurückbekommen – allerdings wurde uns eine Gebühr von 39,- € pro Ticket abgezogen. Das finden wir eine absolute Unverschämtheit! Im Mai wurde uns noch geschrieben:

Leider ist es weder auf unserer Webseite noch bei Ihren Flugtickets ersichtlich gewesen, dass es sich nicht um einen Direktflug handelt. Wir sind Ihnen sehr dankbar für Ihre Nachricht und haben die Problematik an unsere entsprechende Abteilung für unsere Internetseite weitergegeben, damit diese dieses Problem lösen können und zukünftig ähnliche Probleme vermieden werden. Ihre beiden Flugtickets habe ich zur vollen Rückerstattung an die entsprechende Fachabteilung weitergegeben, von wo eine vollständige Rückerstattung veranlasst wird.

Obwohl nachweislich auf dem Ticket „nonstop“ steht und der Fehler im englischen Buchungssystem noch immer nicht behoben ist, sagte man uns, auf der deutschen Webseite geht es jetzt und daher müssen wir die Stornogebühren auch tragen.

Es mag sein, dass es dort jetzt ersichtlich ist, zum Zeitpunkt unserer Buchung war es das jedenfalls nicht! Der Mitarbeiter von China Eastern wurde irgendwann auch sehr unfreundlich und meinte, wenn es uns nicht passt können wir ja unseren Anwalt einschalten. Da hat man wegen der Airline schon extreme Probleme und wegen der Neubuchung Mehrkosten während der Reise, und dann bestehen die (obwohl es ihr Fehler war) auf die Stornogebühren von 39,- €. Wir finden das für ein solch großes internationales Flugunternehmen ein unglaublich peinliches Vorgehen im Umgang mit Kunden. Wir werden mit China Eastern Airlines unter solchen Voraussetzungen und mit diesem schlechten Kundenservice jedenfalls nicht mehr buchen.

China Eastern Kundenservice

China Eastern Kundenservice

Unsere Probleme mit dem 72-Stunden Transitvisum (China) zuletzt geändert: August 8th, 2017 von One Million Places

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  1. Hallo Sandra und Michael,
    ich bin soeben auf eure Seite gestoßen und muss erstmal sagen wahnsinnig schöne Fotos und viele nützliche Infos…wie ich auf euch gestoßen bin ist der Vorfall mit China Eastern von Japan nach Peking. Wir hatten soeben genau das selbe Problem,haben auch alles umgebucht usw nun aber meine Frage an euch,an wen ihr euch gewendet habt um euer Geld zurück zubekommen und ob ihr das schriftlich oder telefonisch gemacht habt!? Ich wäre sehr dankbar für eure Hilfe…liebe Grüße zur Zeit noch wg Flugzeitenänderung aus Tokio 😉
    Jenny

    1. Author

      Hallo Jenny,

      es ist echt ärgerlich, dass Euch das gleiche Problem ereilt hat wie uns damals.

      Wir hatten erst mal den ganzen Vorfall direkt per eMail geschickt und sind dann direkt nach unserer Weltreise ins Deutsche Büro von China Eastern gegangen, um das persönlich weiter zu besprechen. Da wir aus der Nähe von Frankfurt kommen und die dort auch ihr Büro haben war das ok.

      Das Geld für die Tickets haben wir dann nach langen Verhandlungen wiederbekommen, allerdings abzüglich 39,- € pro Person als Servicepauschale. Was echt eine Frechheit war, denn es war nachgewiesen ja nicht unsere Schuld. Das steht alles auch hier am Ende des Beitrags in dem Kasten “Update August 2015”.

      Ihr müsst halt auf Euer Buchung schauen und prüfen, ob es da ersichtlich ist, dass Euer Flug einen Zwischenstopp hat und so das 72 Stunden Visum deshalb nicht anwendbar ist. Bei uns war das nicht ersichtlich.

      Wir wissen, wie nervig das alles ist und wie wir uns in Tokio deswegen geärgert haben. Macht das beste draus und habt noch eine tolle Zeit 🙂

      Viele Grüße
      Michael & Sandra

      1. Herzlichen Dank für eure Info. In unseren Unterlagen ist es ein Direktflug und nicht ersichtlich, dass es in Shanghai ein Umstieg geben soll. Also gleicher Fall wie bei Euch. Besten Dank nochmal.

  2. Hallo Sandra & Michael,
    wir verzweifeln aktuell auch etwas wegen dem Visum. Verstehe ich es richtig, dass ihr nur einen Flug nach Peking von Japan aus gebucht hattet, der jedoch mit Zwischenstopp war? Also habt ihr keinen Flug Japan – Peking – Hanoi gebucht, sondern Japan – Peking? Und den Weiterflug nach Hanoi extra als Einzelbuchung, unabhängig von eurem ersten Flug? Wir haben einen Flug von Dubai nach Peking gebucht (Direktflug). Allerdings fragen wir uns, ob wir den Anschlussflug (nach Hong Kong) separat buchen können? Zählt das dann als Weiterflug/Transit? Das steht leider nirgendwo ersichtlich. Wie hattet ihr denn bereits für euren Weiterflug die Sitzplätze? Hatten ihr schon eingecheckt? Sorry, für die vielen Fragen!

    1. Author

      Hallo Maria,

      unser erster gebuchter Flug war von Tokio nach Peking – allerdings mit einem Zwischenstopp in Shanghai. Das war auf unserem Ticket aber nicht ersichtlich – ist aber ganz entscheidend für das 72 Stunden Visum. Es muss ein Direktflug in Eure Zielstadt in China sein.

      Daher mussten wir dann einen neuen (Direkt)Flug von Tokio nach Peking buchen.

      Den nächsten Flug hatten wir dann von Peking nach Hanoi. Das waren 2 verschiedene Fluggesellschaften. Das muss also nicht eine Flugbuchung sein.

      Schau doch mal unter dem Link nach: http://www.chinarundreisen.com/72-stunden-visafrei/

      Hier steht eigentlich alles ganz gut beschrieben, was Du beachten musst und auch wie es sich mit Hong Kong verhält.
      Falls noch Fragen offen sind, versuchen wir natürlich gerne weiterzuhelfen.

      Viele Grüße
      Sandra & Michael

  3. Ich finde es wirklich klasse, dass Sie sich all diese Mühe machen und die Informationen aufbereitet für uns präsentieren. Danke dafür.
    Lg Danny

  4. China Eastern ist in ganz China für den schlechten Service und die vielen Verspätungen bekannt. Das war du hier schilderst, passt ziemlich gut in mein Bild der Firma. Sehr gut ist übrigens Hainan Airlines.

    Als ich von Daegu (Südkorea) nach Peking geflogen bin, kannte man dort die 72 Stunden Regel auch nicht und ich habe auch fast den Flug verpasst, bis sie endlich einsahen, dass ich visafrei einreisen darf. Vermutlich sind es tatächlich nur sehr wenige, die das nutzen.

    1. Author

      Hallo Oli. Mit Hainan Airlines sind wir bisher noch nicht geflogen. Aber ist gut zu wissen 🙂 Aber wenn China Eastern für diesen Service allgemein bekannt ist, dann ist das natürlich ein trauriges Bild für eine so große Airline.

  5. Hallo an alle 24/72h Transit-in-China-ohne-Visum Interessierten.
    Leider kann ich aus aktuellem Anlass berichten, dass das Verlassen des Airport ( Pek) OHNE VISUM NICHT IMMER gestattet wird . Mir so passiert am 5 .1. 2017, aus Wien kommend, 10 h Transit , auf dem Weg nach Manila, beide Flüge mit Air China.
    Nach dem ewig langen Anstellen beim 24h Transit Schalter wurde mein österrreichischer Pass gestempelt – und mir beim nächsten Schalter gesagt , you cannot leave the airport’.
    Auf meine Nachfrage nach einer Begründung gabs nur 1 Wort : ,refused’.
    Auch nach Rücksprache mit dem supervisor wieder : refused.
    Dabei hatte 1 Woche vorher meine Freundin überhaupt kein Problem unter gleichen Bedingungen ! Wohingegen deren Vater heute am Rückweg ( Manila – Peking- Wien) das Verlassen des Flughafens ohne Visum verweigert wurde ! Mit der Begründung, er habe kein Hotel in Pek gebucht !!??

    1. Author

      Ok, so ganz können wir das auch nicht nachvollziehen. Uns ist nichts bekannt, dass man ein Hotel haben muss. Erst recht nicht bei nur 10 Stunden Aufenthalt. Vor allem, da es bei Deiner Freundin ja auch geklappt hatte…?

      Bei uns traten die Probleme auch eher am Abflughafen und Check In von Land A (in unserem Fall Japan) auf. Ähnlich war es anscheinend ja auch bei Oli in Daegu (Südkorea). Die Leute an den fremden Airports kennen sich mit den genauen Regeln und Visa-Bestimmungen nicht immer aus. In Peking selber war das mit dem 72 Stunden Visum dann bei uns zum Glück kein Problem und ging auch super schnell.

      So oder so ist es ärgrlich, denn in 10 Stunden hätte man ja zumindest mal schön in die Innenstadt von Peking fahren können. Jedenfalls besser, als die ganze Zeit am Flughafen rumzuhängen…

  6. Hey 🙂 toller bericht. Nur wieso habt ihr einen 500 euro teuren Ersatzflug genommen statt in Peking ein Visum für nicht mal ein Fünftel zu beantragen? Habt ihr die Kosten von der Airline tatsächlich erstattet bekommen?

    1. Author

      Hallo Sonja,

      danke für Dein Feedback 🙂

      Wie hätten wir ein Visum vor Ort kaufen können? Uns wurde ja bereits in Tokio gesagt, dass wir wegen dem Zwischenstopp in Shanghai kein Transitivisum für Peking bekommen und daher mit unserem gebuchten Flug in China nicht einreisen dürfen. Es gab also nicht die Option, ein Visum vor Ort zu kaufen. Wenn wir das hier (http://www.chinarundreisen.com/visum-china/visa-bei-ankunft.htm) richtig lesen, dann kann man ein Visum vor Ort in China auch nur in ganz bestimmten Ausnahmefällen bekommen. Oder ist Dir da etwas anderes bekannt?

      Und ja, wir haben die Kosten für das Ticket bis auf eine Servicegebühr von 39,- € komplett erstattet bekommen.

      Viele Grüße
      Michael & Sandra

  7. Das gleiche Problem hatten wir Anfang des Jahres 2017:

    Frankfurt-Peking-Sydney (Problemlos) was aber mit China Eastern ein Chaos war (Zwischenlandung in Nanjing ) auf dem Ticket nichts zu sehen?? Merkwürdig..
    aber alle ohne Problem in Nanjing Transitbereich, sogar auf der Check in Seite von China E. Direktflug ohne Stopp! angegeben.

    Rückflug Sydney-Peking-Frankfurt dann:

    In Sydney einreise an Board von China Eastern verweigert! Begründung kein Visum hä?
    -72 Std. Visum..ne geht nicht..also umgebucht..knappe 3000,00€ um den Anschluss- zu erwischen.

    Als alternative haben wir dann Optionen angeboten:

    +Sydney – Nanjing – Hong Kong (Beförderung verweigert) China Eastern Fliegt
    +Sydney – Nanjing – Frankfurt (Beförderung verweigert) China Eastern Fliegt

    Abgelehnt meine Vermutung liegt da ganz klar in der Unwissenheit einen Fehler zu machen das geht mal gar nicht in China!

    (Stop in Nanjing ohne was auf dem Ticket zu sehen oder angemerkt unfassbar!)

    Egal mit wem ich bisher geflogen bin steht es bei der Buchung sowie auf dem Ticket drauf!

    Bisher haben sie sich quer gestellt, daher alles beim Anwalt und er soll es klären!.

    Service bei der Gesellschaft eine Katastrophe der ersten Klasse!

    Daher kann ich nur abraten mit denen zu fliegen..

    1. Author

      Hallo,

      es ist natürlich schade zu lesen, das ihr die gleichen Probleme mit China Airlines und dem Visum in China hattet wie wir. Auch finden wir es sehr verwunderlich, das ein Zwischenstop in Nanjing nirgendwo auf dem Ticket bei Euch ersichtlich war. Wir hatten natürlich gehofft, dass China Airlines nach unserer Reklamationen und dem Hinweis auf einem klaren Fehler, das mit der Nonstop/Stopover Auszeichnung mittlerweile behoben hat. Dem ist ja anscheinend leider nicht so.

      Aber die “Strecke Sydney – Nanjing – Frankfurt” wäre doch nur ein Transitaufenthalt in China, ohne das ihr in das Land einreist. Das geht doch ohne Visum. Oder haben wir das falsch verstanden?

      Da auch bei uns der Support über den Kundendienst leider nicht wirklich gut verlaufen ist, ist Euer Schritt mit dem Anwalt absolut nachvollziehbar. Erst recht bei dem hohen Betrag. So ein “letzter Schritt” ist immer sehr schade und absolut nicht im Sinne des Kunden. Wir hoffen aber, dass ihr eine gute Einigung hinbekommt.

      Viele Grüße
      Michael & Sandra

      1. Wir halten euch auf dem laufenden. Es ist bereits im Schlichtungsverfahren bzw. Gerichtstermin!

        Aber die Strecke “Sydney – Nanjing – Frankfurt” wäre doch nur ein Transitaufenthalt in China, ohne das ihr in das Land einreist. Das geht doch ohne Visum. Oder haben wir das falsch verstanden?

        Ja es ist möglich aber wurde auch verweigert daher die komplette Umbuchung… Leider in den UN-Kompetenz kaum zu übertreffen.

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