Titelbild Ijen Krater

Die Blue Flames am Ijen Krater (Indonesien)

Kategorien: Reiseberichte, Asien, Indonesien

Nach der Besichtigung des Mount Bromo gestern ging es für uns heute nach einer sehr kurzen Nacht bereits um 1 Uhr nachts wieder los.


Der Tag
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unserer Weltreise

Die Fahrt zum Parkplatz Paltuding

Zusammen mit unserem Guide und dem Fahrer ging es mit dem Jeep zum 75 Minuten entfernten Parkplatz Paltuding, der der Ausgangspunkt für Wanderungen zum Ijen Krater ist.

Start der Tour um 1 Uhr Nachts

Start der Tour um 1 Uhr Nachts



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Als wir angekommen sind, waren auf dem Parkplatz schon viele andere Touristen mit ihren Guides.

Der Parkplatz Paltuding

Der Parkplatz Paltuding

Der Parkplatz Paltuding

Der Parkplatz Paltuding

Die Wanderung zum Ijen Krater

Bei tollem Sternenhimmel und kalten 5 Grad ging dann der 3 km lange und ca. 90-minütige steile Aufstieg zum Ijen Krater los.

Die 3 Kilometer Wanderung zum Ijen Krater

Die 3 Kilometer Wanderung zum Ijen Krater

Ijen ist ein Vulkankomplex, dessen Durchmesser 75 km beträgt. Am bekanntesten ist hier der türkisfarbene Kratersee Kawah Ijen, der als „das größte Säurefass der Erde“ gilt.

Die Abstieg in den Krater

Unser erstes Ziel war jedoch die Schwefelabbaustelle am Südostufer des Sees, eine der aktivsten Solfataren der Erde und die bedeutendste Schwefelansammlung Indonesiens. Offiziell ist es verboten, den Krater hinabzusteigen, weil es zu gefährlich ist. Aber irgendwie scheint das niemanden zu stören und dutzende Agenturen bieten Touren hier hin an.

Schild mit Warnhinweis

Schild mit Warnhinweis

Der Abstieg in den Krater ist insgesamt 1 km lang und nur über teils wirklich steile Abhänge zu erreichen. Bewaffnet mit Taschenlampen haben wir vorsichtig in der Dunkelheit den Abstieg gewagt.

Der Abstieg in den Krater

Der Abstieg in den Krater

Nach der Hälfte des Weges muss man eine Gasmaske anziehen, da die aufsteigenden Schwefeldämpfe zu gesundheitlichen Schäden führen können.

Gasmasken gegen die Schwefeldämpfe

Gasmasken gegen die Schwefeldämpfe

Kurz bevor wir unten angekommen sind, kamen uns immer dickere Schwefeldämpfe entgegen. Der Geruch ist unerträglich, der Dampf ist warm und beißend in den Augen. Also im wahrsten Sinne des Wortes „Augen zu und durch“.

Gasmasken gegen die Schwefeldämpfe

Gasmasken gegen die Schwefeldämpfe

Die Blue Flames

Unten im Krater haben wir dann auch die bekannten Blue Flames gesehen, die dadurch entstehen, dass sich die Schwefelgase beim Kontakt mit der Luft entzünden. Dieses Leuchtspektakel kann man nur nachts bei Dunkelheit sehen, aber leider wegen der fast vollkommenen Dunkelheit nur schwer fotografieren.

Die Blue Flames des Ijen Kraters

Die Blue Flames des Ijen Kraters

Die Blue Flames des Ijen Kraters

Die Blue Flames des Ijen Kraters

Hier haben wir ein Video gefunden, wo man das flackern der blauen Schwefelflammen gut sehen kann:

Video Blue Flames Ijen Krater

Die Minenarbeiter im Krater

Die Schwefeldämpfe werden durch ein System von dicken Rohrleitungen zu tiefer liegenden Entnahmestellen geleitet, wo der Schwefel als heiße zähflüssige orange- bis rotfarbige Masse austritt und sich erst nach Abkühlung in ein leuchtendes Gelb verwandelt. Der Schwefel wird dann von den Minenarbeitern mit Eisenstangen abgebrochen und in den Bambuskörben verstaut.

Der abgebaute Schwefel

Der abgebaute Schwefel

Die bis zu 70 kg mit Schwefelbrocken befüllten schweren Körbe der Minenarbeiter werden dann von den „stärksten Männern der Welt“ bis zum 3 Kilometer entfernten Parkplatz getragen.

Die Minenarbeiter im Krater

Die Minenarbeiter im Krater

Es ist unglaublich, welchen Bedingungen die Arbeiter Tag für Tag ausgesetzt sind. Und dafür bekommen sie einen Mini-Lohn von gerade mal 3 bis 4 Euro pro 70 kg-Korb. Wir waren schon kaputt und komplett außer Atem nach dem extrem steilen Aufstieg – ohne die Körbe… Wahnsinn!

Die beladenen Körbe der Minenarbeiter

Die beladenen Körbe der Minenarbeiter

Der Sonnenaufgang am Ijen Krater

Nach einer Weile bei den Blue Flames sind wir wieder an den Kraterrand aufgestiegen und mussten uns etwas beeilen, um den Sonnenaufgang zu sehen. Zu dem besten Aussichtspunkt war es schließlich noch 1 km zu laufen. Kurz vor Sonnenaufgang hatten wir dann einen guten Platz – auf der einen Seite der Blick zur Sonne und aufs Meer und auf der anderen Seite eine tolle Sicht auf den leuchtenden Kratersee.

Der Sonnenaufgang am Ijen Krater

Der Sonnenaufgang am Ijen Krater

Zum Sonnenaufgang am Kraterrand

Zum Sonnenaufgang am Kraterrand

Der Kratersee Kawah Ijen

Der Kratersee Kawah Ijen

Der Kratersee Kawah Ijen

Der Kratersee Kawah Ijen

Blick auf den Kratersee

Blick auf den Kratersee

Am Kratersee Kawah Ijen

Am Kratersee Kawah Ijen

Der Rand des Kraters ist nicht gesichert, was das Szenario noch beeindruckender macht.

Panoramabild des Ijen Kraters

Panoramabild des Ijen Kraters

Vom Rand des Kraters konnte man im Hellen jetzt auch gut die Schwefelquellen sehen, wo wir heute Nacht die Blue Flames gesehen hatten.

Die Schwefelquellen am Fuße des Kratersee

Die Schwefelquellen am Fuße des Kratersee

Die Schwefelquellen am Fuße des Kratersee

Die Schwefelquellen am Fuße des Kratersee

Gegen 8 Uhr sind wir wieder zurück zum Parkplatz gelaufen. Die dicken Wolkenformationen auf der anderen Seite des Berges waren toll anzusehen.

Der Weg am Kraterrand

Der Weg am Kraterrand

Die Wolkendecke im Tal

Die Wolkendecke im Tal

Die Wanderung zurück zum Parkplatz

Die Wanderung zurück zum Parkplatz

Zwischenstation am Wanderweg

Zwischenstation am Wanderweg

Zurück am Parkplatz

Zurück am Parkplatz

Nachdem wir zurück im Hotel waren, haben wir kurz etwas gefrühstückt und uns dann noch einmal für zwei Stunden hingelegt. Mittags ging dann die Fahrt weiter ins vier Stunden entfernte Sukamade an der Südküste Javas.

Souvenir Ijen Karter

Souvenir Ijen Karter

Die Blue Flames am Ijen Krater (Indonesien) zuletzt geändert: November 7th, 2016 von One Million Places

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