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Der ROBINSON Club Maldives & unser Overwater Bungalow (Malediven)

Kategorien: Reiseberichte, Asien, Malediven

Nachdem wir in unserem vorherigen Reisebericht etwas zu der Anreise auf die Malediven und dem Transfer ins Resort geschrieben haben, möchten wir nun über unseren 7-tägigen Aufenthalt im ROBINSON Club Maldives berichten.

Das Unternehmen ROBINSON hat sicherlich schon der ein oder andere gehört. ROBINSON steht seit seiner Gründung im Jahr 1970 für Cluburlaub im Premium-Segment in Kombination mit einem umfangreichen Angebot an Sportarten, Wellness und Fitness, Entertainment und einer exzellenten Küche meist im All-Inklusive-Paket. Aber auch das Thema Nachhaltigkeit gehört zum Unternehmen: Beispielsweise wird in mehr als 65% der Clubanlagen bis zu 100% der Energie aus Solaranlagen und Biomassewerken gewonnen. Auch im ROBINSON Club Maldives steht das Thema Nachhaltigkeit auf der Agenda – beispielsweise im Rahmen der Trinkwasseraufbereitung.

Weltweit gibt es derzeit insgesamt 24 Clubanlagen in 13 Ländern (Ägypten, Deutschland, Griechenland, Italien, Malediven, Marokko, Österreich, Portugal, Schweiz, Spanien, Thailand, Tunesien, Türkei). 5 davon sind aktuell Adults-only Anlagen (ab 18 Jahren) – so auch der Club auf den Malediven, in dem wir waren.


Der ROBINSON Club Maldives liegt im Gaaf-Alif-Atoll im südlichen Teil der Malediven rund 60 km nördlich des Äquators. Das 107.000 qm große Clubgelände ist nur per Inlandsflug ab Male sowie per Speedboot erreichbar. Hat man diese lange Anreise erst einmal geschafft, wartet auf einen eine einsame Insel namens Funamadua – gerade einmal 450 mal 240 Meter groß, mitten im Paradies gelegen und umgeben von türkisblauem Wasser und weißem Sandstrand. Robinson (Crusoe) hätte sich hier mit Sicherheit auch ganz wohl gefühlt 😉

Die Insel des ROBINSON Clubs liegt wirklich inmitten des Atolls, fernab von anderen Inseln und auch anderen Resorts. Das schöne ist, dass durch die geschützte Lage innerhalb des Atolls keine vorgelagerten Wellenbrecher benötigt werden, wie wir es z.B. von unserem Aufenthalt auf Veligandu Island kannten. Die gesamte Insel ist umgeben von einem kleinen weißen Sandstrand und einer flachen Lagune. An der Außenseite des Hausriffs, welches relativ schnell steil abfällt, kann man ideal Schnorcheln oder Tauchen, was wir dann in einem unserer nächsten Beiträge noch näher beschreiben werden.

Der Robinson Club auf den Malediven

Nach Ankunft mit dem Speedboot, wurden wir von einigen ROBINs (so bezeichnen sich alle ROBINSON Mitarbeiter) herzlich mit einem Willkommensdrink empfangen. In unserem ganzen Urlaub haben wir übrigens immer sehr freundliche, wahnsinnig aufmerksame und herzliche ROBINs erlebt – das Team auf der Insel ist wirklich super. Der Slogan “Wir lieben was wir tun“, den alle Mitarbeiter auf ihren Shirts tragen, kommt wohl nicht von ungefähr 🙂

Die wichtigste Information folgte bei der Begrüßung direkt als Erstes: Der ROBINSON Club Maldives hat eine eigene Zeitzone – die Uhren werden eine Stunde vorgestellt, damit es abends länger hell ist. Das fanden wir richtig schön, denn so hat man länger etwas vom Tag. Die Begrüßung der anreisenden Gäste erfolgte durch Heinz, den Clubdirektor des Malediven-Clubs. Heinz erwähnte auch, dass auf der Insel 320 Mitarbeiter aus 17 Nationen arbeiten. Wenn der Club voll ausgebucht ist, wohnen hier 244 Gäste. Das Verhältnis Mitarbeiter-Gast ist also schon relativ krass. Da man ja nie alle Mitarbeiter sieht, ist es irgendwie kaum vorstellbar, dass der Club ein richtiges mittelständisches Unternehmen ist, mit Personalabteilung, Buchhaltung etc.

Eine Woche Malediven: Auf was haben wir uns eigentlich alles gefreut?

– Keine Schuhe zu tragen
– Durchgehend warme Temperaturen
– Mit den Wellengeräuschen im Ohr einzuschlafen
– Von der Terrasse aus ins kühle Nass zu springen
– Die Unterwasserwelt der Malediven zu entdecken
– Unter Palmen zu liegen und zu entspannen
– Nicht kochen zu müssen oder einkaufen zu gehen
– Kulinarisch verwöhnt zu werden
– Und vieles vieles mehr…

Nachdem wir uns etwas mit frischem Obst und Sandwiches gestärkt hatten, hat uns Seth, der Guest Relation Manager, durch die Anlage geführt und uns unsere Villa gezeigt.

Für die nächsten sieben Nächte waren wir in einem Overwater Bungalow untergebracht – die Hausnummer 1116 gehörte also uns 🙂 Insgesamt gibt es in dem Club 45 Wasserbungalows – davon eine Präsidentensuite (240 qm), 24 Wasserbungalows, die mit der Eröffnung des Clubs im Jahr 2009 gebaut wurden und 20 neue Wasserbungalows mit privatem Pool aus dem Jahr 2015.

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Der Weg über die Lagune zu den Wasserbungalows

Der Overwater Bungalow, in dem wir übernachtet haben, war über einen separaten Steg von dem Hauptsteg erreichbar und stand ganz allein auf Stelzen über der vorgelagerten Lagune – traumhafter Meerblick inklusive! Auf etwa 70 qm erstreckt sich ein kombiniertes Wohn- und Schlafzimmer mit einer Sitzecke und einem im Fußboden eingebauten Glasfenster, durch das man die Unterwasserwelt beobachten konnte. Einen Ankleidebereich mit großem Kleiderschrank, kleinem Schränkchen und Kühlschrank gab es ebenfalls. Das Bad ist sehr großzügig eingerichtet, sogar mit einer Badewanne. Einziger Nachteil ist, dass es im Bad keine Klimaanlage gibt – da kann es also schon mal richtig warm werden.

Auf der sehr großzügigen Terrasse sind zwei Liegen aufgestellt, ein Tisch mit zwei Stühlen sowie ein Daybed, in dem man richtig schön relaxen kann. Und das allerbeste: Über eine Treppe hat man von der Terrasse aus direkten Zugang in den Ozean. Man kann also mit seiner Schnorchel-Ausrüstung direkt ins Wasser reinspringen – perfekt! Das tolle an der großen Terrasse ist auch, dass man hier seine Privatsphäre hat. Die Wasserbungalows stehen alle weit auseinander und sind so versetzt, dass einem niemand auf die Terrasse schauen kann. Einzig allein ein paar Schnorchler kann man ab und zu mal vorbeischwimmen sehen. Sonst ist man aber völlig für sich, was wirklich klasse ist. Unser Bungalow 1116 war zudem in Nord-West Richtung gebaut, so dass man abends immer einen tollen Sonnenuntergang von der eigenen Terrasse aus genießen kann 🙂

Der Service wird im ROBINSON Club ganz groß geschrieben. Die Zimmer werden 2x täglich gereinigt und alle Angestellten sind sehr aufmerksam. So hatten wir z.B. gefragt, ob wir statt einer großen Bettdecke lieber zwei einzelne Bettdecken bekommen können und es hat wirklich nicht lange gedauert, bis die beiden Decken auf unserem Bett lagen. Ein Bügeleisen ist nicht auf dem Zimmer vorhanden, aber nach einer kurzen Nachfrage beim Zimmerservice hatten wir sehr schnell ein eigenes Bügelbrett in der Villa stehen. Auch die Dekoration war immer sehr liebevoll gestaltet, z.B. bei der Ankunft mit einem “Welcome to Robinson” auf dem Bett oder auch einer netten Überraschung zum Geburtstag.

Auch wenn die Insel einsam mitten im Ozean liegt, hat man hier wirklich guten WiFi-Empfang – und das kostenlos. Manchmal ist die Geschwindigkeit etwas langsamer, beispielsweise, wenn man am Abend im Restaurant ist oder wenn es regnet, aber dafür, dass die Insel weit weg von jeder großen Zivilisation ist, ist das schon ein riesen Vorteil, um mit der Außenwelt über das Internet verbunden zu bleiben.

Uns hat unser Overwater Bungalow sehr sehr gut gefallen, da er wirklich sehr großzügig gebaut ist und man unglaublich viel Platz hat!

Neben unserem Wasserbungalow aus dem Jahr 2009 gibt es auch noch 20 weitere neue Wasserbungalows, die 2015 fertig gestellt wurden. Diese sind über einen separaten Steg zugänglich. Im Rahmen einer „Room Orientation Tour“ hat man die Möglichkeit, sich die anderen Villen mal anzuschauen – das haben wir bei der Wasservilla mit eigenem Pool gerne in Anspruch genommen, weil wir ganz neugierig waren, wie sie von innen aussehen. Die Villa ist zwar kleiner als unser Overwater Bungalow, dafür ist sie moderner eingerichtet und hat einen eigenen Pool auf der Terrasse. Das ist schon richtiger Luxus. Leider war die Präsidentenvilla die ganze Woche belegt, sonst hätten wir hier auch mal einen Blick reinwerfen können.

Vergleicht man die beiden unterschiedlichen Overwater-Bungalows der Kategorien BUM2 und BUM3 des ROBINSON Club Maldives, so haben beide ihre Vorteile – je nachdem was einem wichtiger ist: Die 24 Bungalows des Typ BUM2 (wie wir ihn hatten) sind zwar etwas älter, dafür aber um einiges größer, haben eine riesige Terrasse und liegen etwas weiter voneinander entfernt. Die neueren Wasserbungalows des Typ BUM3 sind dagegen alle etwas moderner eingerichtet, es gibt eine kleine Außendusche auf der Terrasse und die Bungalows haben alle als großes Plus einen eigenen privaten Pool! Dafür kosten sie auch etwas mehr, sind insgesamt etwas kleiner und liegen dichter beieinander. Letztendlich entscheidet hier der persönliche Geschmack – traumhaft schön sind beide Kategorien auf jeden Fall 🙂

Auf der ROBINSON-Insel gibt es neben den Wasserbungalows auch noch andere Zimmerkategorien, die günstiger sind als die Wasserbungalows: Strandbungalows (Meerblick, d.h. erste Strandreihe), Strandbungalows (Meerseite, d.h. Blick aufs Meer durch Vegetation eingeschränkt), Gartenbungalows (Gartenblick) und Economy-Bungalows.

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Ein schöner Sonnenuntergang hinter den Overwater Bungalows

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Stege zu den Wasserbungalows

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Panoramabild vom Steg zu den Wasserbungalows

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Panoramabild der Oberwater-Bungalows


Blogger Kooperation

Anzeige: Dieser Beitrag enthält Werbung. Vielen Dank an ROBINSON für den angenehmen Aufenthalt im ROBINSON Club Maldives und die persönliche Betreuung. Für den einwöchigen Aufenthalt in einem Overwater Bungalow wurden wir eingeladen. Unsere Meinung bleibt davon unberührt und wir haben ausschließlich unsere eigenen Erfahrungen und Eindrücke geschildert.

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