Titelbild Gluehwuermchenhoehle

Die Glühwürmchenhöhle in Waitomo (Neuseeland)

Kategorien: Reiseberichte, Australien & Neuseeland, Neuseeland, Rotorua

Heute früh haben wir unseren Mietwagen – einen Ford Focus – bei Europcar in der Innenstadt abgeholt.


Der Tag
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unserer Weltreise

Unser Mietauto in Neuseeland

Wie auch schon in Australien, haben wir das Auto online über Dertour gebucht, weil die Konditionen hier am besten waren.

Da wir die Nord- und Südinsel von Neuseeland bereisen möchten, hätten wir das Auto mit auf die Fähre zwischen Wellington und Picton nehmen müssen. Das wäre natürlich möglich gewesen, hätte zusätzlich aber noch einmal 100 Euro gekostet. Bei den meisten großen Mietwagenfirmen in Neuseeland ist es so, das sie Mietstationen direkt an den Fährterminals haben. In der Regel gibt man seinen Wagen dann in einem Hafen ab und erhält einen neuen Wagen auf der anderen Seite. Der riesen Vorteil ist, das man so die Kosten für das Auto auf der Überfahrt spart! Wohnmobile hingegen werden in der Regel mit aufs Schiff genommen. Nach einer Mietwagenbuchung sollte man nicht vergessen den Wagentausch im Voraus mit der Mietwagenfirma bzw. in unserem Fall DerTour abzusprechen (Tag der Überfahrt und Zeiten mitteilen), damit auch wirklich ein Auto verfügbar ist.

Bei Europcar können wir unser Auto dann an der Fähre in Wellington (Nordinsel) abgeben und bekommen ein neues Auto an der Fährstation in Picton (Südinsel).

Unser Mietauto in Neuseeland

Unser Mietauto in Neuseeland

Unser Reiseplanung für Neuseeland

Nachdem wir das Auto hatten, haben wir im Hotel noch schnell unser Gepäck geholt und sind auf dem State Highway 1 (SH 1) in Richtung Süden gefahren.

Wir haben uns unsere Reiseroute in Neuseeland in 9 Etappen aufgeteilt.

1. Etappe: von Auckland über Waitomo Cave Village (Glühwürmchenhöhlen) bis nach Rarotura (Geothermales Gebiet)
2. Etappe: von Rarotura nach Wai-O-Tapu & Orakei Korako bis nach Turangi
3. Etappe: von Turangi zum Tongariro Alpine Crossing weiter bis nach Wellington
4. Etappe: von Wellington mit der Fähre bis nach Picton
5. Etappe: von Picton bis nach Kaiteriteri (Abel Tasman National Park)
6. Etappe: von Kaiteriteri bis nach Punakaki (Pancake Rocks)
7. Etappe: von Punakaki bis zum Franz Josef Gletscher
8. Etappe: vom Franz Josef Gletscher bis nach Milford Sounds
9. Etappe: von Milford Sounds nach Queenstown

Unsere Reiseplanung für Neuseeland

Unsere Reiseplanung für Neuseeland

Die Glühwürmchenhöhle von Waitomo

Erstes heutiges Ziel waren also die Waitomo Caves, die für ihre sogenannten Glowworms berühmt geworden sind.

Die Waitomo Caves

Die Waitomo Caves

Das Örtchen Waitomo Cave Village besteht hauptsächlich aus den verschiedenen Agenturen, die Touren durch die Höhlen anbieten. Das 26-Seelen-Dorf empfängt aus diesem Grund immerhin eine halbe Million Besucher pro Jahr.

Ortseingang Waitomo Caves Village

Ortseingang Waitomo Caves Village

Als wir gegen 11 Uhr angekommen sind, war relativ wenig los, sodass wir noch Karten für die 12 Uhr-Tour bekommen haben. In dem kleinen Shop findet man zudem viele Neuseeland-Souveniers.

Ticketshop für die Walking Tour

Ticketshop für die Walking Tour

KIWI Schild

KIWI Schild

Neuseeland Souvenir

Neuseeland Souvenir

Wir haben uns für eine Walkingtour durch eine erst vor fünf Jahren eröffnete Höhle (Footwhistle Glow Worm Tour) entschieden, da man auf dieser Tour eigene Fotos machen durfte. Auf den anderen Touren, bei denen man teilweise zu fünfzigst auf einem Boot sitzt, ist teilweise das Fotografieren verboten.

Footwhistle Tour

Footwhistle Tour

Mit einem kleinen Van hat uns unser Guide dann zur ca. 5 km entfernten Höhle gefahren. Über einen Weg durch dichten Wald und eine Treppe ging es schließlich zum Höhleneingang.

Der Eingang zur Glühwürmchenhöhle

Der Eingang zur Glühwürmchenhöhle

Am Eingang bereitete unser Guide uns und unsere Augen auf die Dunkelheit und wenig Licht vor, damit wir die Glühwürmchen gut sehen können.

Im Inneren der Höhle

Im Inneren der Höhle

Auf dem Weg durch die Glühwürmchenhöhle waren nur ein paar Lampen angebracht, die über Solarlicht gespeist werden. Bereits am Anfang der Höhle leuchteten an der Decke allmählich kleine blaue Punkte auf, die wie ein kleiner blauer Sternenhimmel aussahen. Diese Punkte sind die sogenannten Glowworms – nicht zu verwechseln mit den deutschen Glühwürmchen bzw. Leuchtkäfern. Hier hängen durchsichtige wurmförmige Larven der Pilzmücke an der Höhlendecke, die lange klebrige Fäden herunterhängen lassen. An dessen Hinterteil befindet sich das biolumineszierende Leuchtorgan mit dem sie andere Insekten anziehen, die sich wiederum in den Fäden verfangen und von der Pilzmücke verspeist werden.

Die klebrigen und leuchtenden Fäden der Pilsmücke

Die klebrigen und leuchtenden Fäden der Pilsmücke

In der ganzen Höhle hat man an vielen Stellen zig dieser Glühwürmchen gesehen, die nur bei sehr hoher Luftfeuchtigkeit existieren können. Auch wenn man hier selber fotografieren darf, so ist es fast unmöglich, in völliger Dunkelheit das Leuchten der Glühwürmchen einzufangen. Dazu bedarf es dann doch einem festen Stativ und einer langen Belichtung. Daher an dieser Stelle nur ein Beispielfoto, wie wir es sehen konnten:

Das Leuchten in der Glühwürmchenhöhle

Das Leuchten in der Glühwürmchenhöhle

An einer kleinen Grotte gab es viele kleine Stalaktiten und Stalagmiten zu sehen.

Eine kleine Grotte

Eine kleine Grotte

Nach 45 Minuten endete die Tour mit einer Tasse Tee aus der einheimischen ‚Kawakawa‘ Pflanze.

Eine Tea-Time am Ende der Tour

Eine Tea-Time am Ende der Tour

Das Hobbiton Village

Danach haben wir uns wieder ins Auto gesetzt und sind nach Rotorua gefahren. Auf dem Weg liegt hier eigentlich noch Hobbiton Village, das Filmset aus Herr der Ringe. Aber nachdem wir gelesen hatten, das eine 1-stündige Tour über 50 Euro kostet, war es uns das dann doch nicht wert. Aber es wäre natürlich nett gewesen, das kleine „Hobbit Town“ wie hier auf dem Bild mal zu sehen.

Das Hobbit Town in Neuseeland

Das Hobbit Town in Neuseeland

Der Kuirau Park in Rotorua

In Rotorua angekommen merkt man sehr schnell, dass man sich hier in einem geothermalen Gebiet befindet. Überall in der Stadt dampft und brodelt es und man hat ständig einen Schwefelgeruch in der Nase. Auf dem Weg zum Hotel haben wir noch einen kurzen Fotostopp im Kuirau Park gemacht.

Der Kuirau Park in Rotorua

Der Kuirau Park in Rotorua

Unser Hotel in Rotorua

Gegen 19 Uhr sind wir im Hotel angekommen und sind .

Wir haben eine Nacht in der Accolade Lodge übernachtet. Unser Zimmer war schön eingerichtet und sauber. Die Betten sind sehr bequem.

Mikrowelle und Geschirr sind sogar im Zimmer vorhanden.

WLAN gab es kostenfrei und funktionierte gut.

In unmittelbarer Nähe sind Supermärkte, Fast Food Läden und andere Läden.

Das Frühstück war von der Auswahl her etwas mau (Toast, Cornflakes), hat aber gereicht.
> Alle Bewertungen über das Hotel lesen auf: Tripadvisor

One Million Places - Unser Tripadvisor Profil


Unser Zimmer in der Accolade Motor Lodge

Unser Zimmer in der Accolade Motor Lodge

Insgesamt haben wir für die heutige Strecke gut 4 1/2 Stunden benötigt.

Der Weg von Auckland nach Waitomo und weiter nach Rotorua

Der Weg von Auckland nach Waitomo und weiter nach Rotorua

Die Glühwürmchenhöhle in Waitomo (Neuseeland) zuletzt geändert: August 9th, 2017 von One Million Places

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