Titelbild Brüssel

Ein Wochenende in Brüssel (Belgien)

Kategorien: Reiseberichte, Europa, Belgien

Die Idee, einen Wochenendtrip nach Brüssel zu machen, kam uns relativ spontan. Unser letzter Urlaub in Palau und Taiwan war „schon“ 2 Monate her und da musste natürlich schnell ein neues Ziel her 😉

Wir haben bisher bereits einige europäische Großstädte besucht, wie London, Paris, Rom, Prag… aber Brüssel war bisher noch nicht dabei, obwohl die Stadt schon lange auf unserer To-Do-Liste steht und auch relativ nah von uns aus zu erreichen ist. Von Frankfurt aus sind es gerade mal 3 Stunden mit dem ICE ohne Umsteigen – bequemer geht’s nicht. Also stand schnell fest, dass wir dieses Mal mit dem Zug reisen werden – idealerweise Samstag früh morgens hin und Sonntagabends zurück, sodass wir auch keinen Urlaubstag benötigen.


Tipps für ein günstigeres Bahnticket

Eine erste Recherche auf der Website der Bahn hat ergeben, dass wir mit ca. 130 Euro pro Person für eine Hin- und Rückfahrt von Frankfurt nach Brüssel rechnen müssen. Kam uns ein bisschen teuer vor, zumal die Bahn ja auch oftmals günstige Preise anbietet. Mit ein paar kleinen Tricks haben wir den Preis dann auf 90 Euro pro Person drücken können… und wir verraten auch gerne, wie wir das gemacht haben:

Tipp 1: Teilstrecken einzeln Buchen

Wir haben die Strecke Frankfurt-Brüssel-Frankfurt nicht in einem Kaufvorgang bestellt, sondern die Strecke in vier Abschnitte zerteilt, und zwar Frankfurt-Köln-Brüssel-Köln-Frankfurt. So hatten wir am Ende also vier Tickets. Warum das Ganze? Wir haben festgestellt, dass zwei Strecken einzeln gebucht günstiger sind, als wenn man die Strecke komplett bucht. Mal als Beispiel: Wir haben zwei Tickets für die Strecke Frankfurt-Brüssel gekauft, also Frankfurt-Köln und Köln-Brüssel. Das ist der gleiche ICE, das Ticket hat uns insgesamt pro Nase aber 10 Euro weniger gekostet als wenn wir die Strecke Frankfurt-Brüssel gebucht hätten. Klingt komisch, ist aber so. Wir haben ja auch schon einmal davon berichtet, dass manche Return-Flüge (d.h. hin und zurück) günstiger sind als One-Way. Muss man nicht verstehen 😉

Tipp 2: Sparpreise nutzen

Zu bestimmten Zeiten und auf bestimmten Zügen bietet die Bahn Sparpreise an. Wir hatten Glück und 3 der 4 Strecken waren Sparpreise und sehr günstig.

Tipp 3: Alternative Verbindungen wählen

Wir haben uns bei der Rückfahrt ab Köln für einen IC statt ICE entschieden, der nur ein bisschen mehr Zeit benötigt, aber um Einiges günstiger war.

Insgesamt konnten wir mit diesen Tipps den Preis für unser Zugticket um ca. 30% senken 🙂

Unser Zugfahrt nach Brüssel

Am Samstagmorgen um 6.29 Uhr ging dann der ICE ab dem Frankfurter Hauptbahnhof. Es war überhaupt kein Problem Sitzplätze zu bekommen, auch wenn man nicht reserviert hatte, denn der Zug war halb leer. Drei Stunden später sind wir pünktlich in Brüssel-Noord angekommen und sind von hier aus mit der Tram und Metro zu unserem Hotel Martin’s Brussels EU gefahren, das nur ein paar Gehminuten von der Station Schuman entfernt war.

Brüssel empfing uns bei bestem Wetter – einem tollen Sightseeing-Wochenende konnte also nichts mehr im Wege stehen.

Das Hotel Martin’s Brussels EU

Der Check-In im Hotel Martin’s Brussels EU erfolgte schnell und problemlos. Wir konnten sogar schon auf unser Zimmer, obwohl es erst morgens 10 Uhr war. Echt super, so konnten wir uns noch einmal frisch machen, bevor es losging. Wir hatten das Zimmer direkt online auf der eigenen Seite des Hotels gebucht und haben uns dort für ein spezielles Package entschieden, das “Discover Brussels” heißt. Dieses Paket beinhaltet eine Übernachtung inkl. Frühstück, 2 Tickets für das Atomium und einen Aperitif an der Bar. Der Preis von 99,- € ist hier wirklich sehr gut, wenn man bedenkt, das allein das Atomium 12,- € Eintritt pro Person kostet und das Frühstück nochmal jeweils 15,- €. Was man nicht vergessen sollte: In Brüssel zahlt man pro Nacht pro Zimmer noch eine Stadtsteuer von 4,24 Euro, die man direkt beim Hotel zahlt.

Unser Zimmer war eine Exceptional Suite mit Schlafzimmer und Wohnzimmer. Klingt sehr großzügig, war es auch. Das Kingsize-Bed war in einem extra Raum mit angeschlossenem Bad. Was ganz cool war: Die Badewanne hatte ein Whirlpool-Funktion – wurde auch nach den gefühlten 20 km Laufen direkt am Abend ausprobiert 😉 Das Frühstücksbuffet wurde im hoteleigenen Restaurant aufgebaut. Und hier gab es auch alles, was das Herz begehrt. Von verschiedenen Brötchensorten, Croissants über Waffeln, Pancakes und Rührei bis hin zu Obstsalat, Champagner und süßen Teilchen. Wirklich sehr lecker 🙂

Martin's Brussels EU Hotel

Martin’s Brussels EU Hotel

Rezeption Martin's Brussels EU Hotel

Rezeption Martin’s Brussels EU Hotel

Die Exceptional Suite

Die Exceptional Suite

Die 48 Stunden Brüssel-Card inklusive Hop-On-Hop-Off-Ticket

Zur Erkundung Brüssels hatten wir eine 48 Stunden Brüssel-Card inklusive Hop-On-Hop-Off-Ticket, um sicherzugehen, dass wir wirklich das Wichtigste der Stadt in der kurzen Zeit sehen können. Mit der Brüssel Card hat man kostenfreien Eintritt in 39 verschiedene Museen, wie z.B. das BELvue Museum, die Autoworld und dem Planetarium. Des Weiteren erhält man mit der Karte Vergünstigungen bei verschiedenen Sehenswürdigkeiten, Tourenanbietern, Geschäften und Restaurants.

Visit Brussels Package

Visit Brussels Package

Unser Welcome Package von visit.brusells

Unser Welcome Package von visit.brusells

Die roten Busse von Citysightseeing Brüssel fahren täglich zwei verschiedene Routen ab – die rote Europa-Route und die blaue Atomium-Route. Da wir beides schaffen wollten, haben wir die blaue Route am ersten Tag gemacht und sind die rote Route am zweiten Tag abgefahren. Die Busse sind in Abständen von ca. 20 bis 25 Minuten an jeder Haltestelle abgefahren und waren – zumindest am Wochenende – von 9.30 Uhr bis 17 bzw. 18 Uhr unterwegs.

Die blaue Sightseeing Route in Brüssel

Die blaue Sightseeing Route in Brüssel

Die rote Sightseeing Route in Brüssel

Die rote Sightseeing Route in Brüssel

Mehr über die Sehenswürdigkeiten von Brüssel gibt es hier im nächsten Beitag 🙂


Blogger Kooperation

Vielen Dank an das Martin’s Brussels EU Hotel für die Zusammenarbeit und das kostenlose Upgrade in eine Exceptional Suite. Ein weiteres Danke geht an visit.brussels für die Bereitstellung der Brüssel-Card inklusive dem Hop-On-Hop-Off-Ticket. Unsere Meinung bleibt davon unberührt und wir haben ausschließlich unsere eigenen Erfahrungen und Eindrücke geschildert.

Ein Wochenende in Brüssel (Belgien) zuletzt geändert: Juni 24th, 2017 von One Million Places

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