Zypern Sehenswürdigkeiten Ostküste

Sehenswürdigkeiten an der Ostküste von Nordzypern (Zypern)

Kategorien: Reiseberichte, Europa, Zypern

Das Hotel Salamis Bay Conti Resort Hotel & Casino ist ein idealer Ausgangspunkt, um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten an der Ostküste von Nordzypern zu erkunden.


Die Ausgrabungsstätte Salamis

Gerade einmal 5 Minuten mit dem Auto von unserem Hotel entfernt findet man die Überreste der antiken Stadt Salamis.

Die heutige Ausgrabungsstätte hatte zu ihrer Blütezeit über 100.000 Einwohner und zählt heute zu einer der bedeutendsten kulturellen Sehenswürdigkeiten der Türkischen Republik Nordzypern. Das große Ruinengelände, das man heute besichtigen kann, macht nur einen kleinen Teil der damaligen riesigen Siedlung aus, deren Gründung auf ca. 1200 v. Chr. datiert ist. Die heutige Ausgrabungsstätte umfasst vor allem das Gymnasium, dessen Marmorsäulen noch heute stehen. Zudem kann man ein großes Amphitheater besichtigen, das zu römischen Zeiten 15.000 Besucher fasste.

Da es an unserem Besichtigungstag unglaublich heiß war, sind wir von Schattenplatz zu Schattenplatz gelaufen. Das Gelände war – bis auf drei andere Besucher – vollkommen menschenleer, was für die Besichtigung natürlich super war.

Das St. Barnabas Kloster

Nur zwei Kilometer von der antiken Stadt Salamis entfernt liegt das Kloster des Heiligen St. Barnabas inmitten der trockenen Landschaft. Barnabas ist ein Apostel, der als einer der wichtigsten frühchristlichen Missionare galt. Er kehrte 45 n. Chr. in seine zyprische Heimat zurück, um das Christentum zu verbreiten. Später wurde er der erste Bischof der Insel. Heute wird er auf Zypern als Nationalheiliger verehrt. Das Kloster soll im Jahre 477 erbaut worden sein, die heutige Klosterkirche hingegen im Jahr 1756. Im Klostergebäude selbst befindet sich eine archäologische Sammlung, die als die bedeutendste ihrer Art in Nordzypern gilt.

Als wir die Klosteranlage besichtigt haben, waren wir auch hier komplett alleine. Besser kann’s nicht sein.

Panoramabild vom St. Barnabas Kloster

Panoramabild vom St. Barnabas Kloster

Die Altstadt von Famagusta

Famagusta ist eine Hafenstadt an der Ostküste Zyperns mit ca. 40.000 Einwohnern, die wir in gut 15 Minuten von unserem Hotel Salamis Bay Conti erreichen konnten. Die Altstadt von Famagusta umgibt eine noch weitgehend original erhaltene Festungsmauer aus dem 16. Jahrhundert von knapp 3.400 Metern Länge, die zum Teil auch begehbar ist. Schon von weitem sieht man mitten in der Altstadt die ehemalige St. Nikolaus-Kathedrale, die 1571 durch Anfügung zweier Minarette in die Lala-Mustafa-Pascha-Moschee umgewandelt wurde. Einen kurzen Fotostopp haben wir auch noch an den Überresten der St. Georg der Lateiner gemacht, einer ehemaligen Pfarrkirche der Kreuzfahrer.

Die Altstadt von Famagusta kann sehr gut zu Fuß erkundet werden, da alles in unmittelbarer Nähe ist.

Die mittelalterliche Burg Kantara

Die Burg Kantara ist eine mittelalterliche Burgruine im Nordosten der Insel. Die Festung, die auf einer Höhe von 630 Metern liegt, wurde im 10. Jahrhundert erbaut und bis ins 14. Jahrhundert ständig erweitert. Man kann auf mehreren Wegen durch die Burgruine und die verschiedenen Gemäuer laufen. Insgesamt hat uns die Besichtigung der Burg Kantara sehr gut gefallen. Vor allem die grandiosen Ausblicke auf die Nordküste von Zypern und die Halbinsel Karpas waren wirklich toll. Allein die Fahrt zur Burg ist ein Abenteuer. Wenn man denkt, man hat sich bestimmt verfahren, geht es über zig Serpentinen immer noch ein Stückchen weiter und plötzlich sieht man sie. Mehr Infos zur Geschichte der Burg gibt es hier.

Sehenswürdigkeiten an der Ostküste von Nordzypern (Zypern) zuletzt geändert: August 10th, 2017 von One Million Places

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