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Die schönsten Fotospots am 17-Mile Drive (USA)

Kategorien: Reiseberichte, Nordamerika, USA, Monterey

Nachdem wir am heutigen Vormittag bereits eine Whale Watching Tour in der Monterey Bay gemacht haben und danach noch das Monterey Bay Aquarium besucht hatten, haben wir den Rest des Tages genutzt, um den 17-Mile Drive abzufahren.

Der 17-Mile Drive

Wissenswertes

Die Küstenstraße 17-Mile Drive befindet sich etwa 200 Kilometer südlich von San Francisco zwischen den schönen Küstenstädtchen Monterey und Carmel-by-the-Sea in Kalifornien.

Die privat verwaltete Straße, die sich zwischen Pacific Grove und Pebble Beach schlängelt, führt insgesamt 27 Kilometer (17 Meilen) entlang der rauen Pazifikküste, vorbei an berühmten Golfplätzen und Milliardärsvillen und durch vom Wind verformte Zypressenwälder. Schon 1881 rollten hier die ersten Pferdekutschen durch die grünen Hügel zum Picknick an den Strand von Pebble Beach, wo 1919 der erste Golf Club (Pebble Beach Golf Links) eröffnet wurde.

Zufahrten, Eintritt & Öffnungszeiten

Der 17-Mile Drive verfügt über fünf Zufahrten:

– Pacific Grove Gate
– Country Club Gate
– S.F.B. Morse Gate
– Highway 1 Gate
– Carmel Gate

Die Straßenbenutzungsgebühr dieser Panoramastraße kostet USD 10,25 pro Fahrzeug (Stand: November 2018) und muss in bar an einer der Zufahrtsstraßen bezahlt werden. Für Anwohner und deren Gäste ist der Eintritt frei, ebenso wie für Radfahrer und Fußgänger. Motorräder dürfen die Straße nicht befahren. Den Eintrittspreis wird übrigens verrechnet, wenn man in der Gemeinde etwas über 35 USD einkauft oder isst.

Die Öffnungszeiten für Touristen sind generell von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang.

Hotels & Golfplätze

Es gibt 3 Hotels, die sich direkt innerhalb der Gated Community von Pebble Beach auf der Halbinsel von Monterey befinden: The Lodge at Pebble Beach, The Inn at Spanish Bay und das Casa Palmero at Pebble Beach Werbung / Affiliate. Dies sind alles luxuriöse 5-Sterne-Hotels mit entsprechend sehr hohen Preisen. Ein Zimmer kostet meist zwischen 500 bis 800 Euro pro Nacht! Daher empfiehlt es sich auf jeden Fall, ein Hotel in Monterey oder Carmel-by-the-Sea Werbung / Affiliate zu nehmen.

Auf der Halbinsel von Monterey gibt es heute insgesamt 6 verschiedene erstklassige Golfplätze: Cypress Point Club, Poppy Hills Golf Course, Spyglass Hill Golf Course, Pebble Beach Golf Links, Monterey Peninsula County Club & The Links at Spanish Bay. Im Jahr 1929 fand das erste nationale Turnier (US-Amateur Meisterschaften) am Pebble Beach statt. 1972 wurde zum ersten Mal das Golfturnier US Open in Pebble Beach ausgetragen. Nach weiteren US Open Austragungen in den Jahren 1982, 1992, 2000 und 2010 wird das Turnier auch in 2019 und 2027 in Pebble Beach stattfinden.

Eine Karte des 17-Mile Drive

Eine Karte mit allen Zufahrten, Sehenswürdigkeiten, Parkplätzen, Toiletten, Picknickplätzen, Hotels und Golfplätzen kann hier heruntergeladen werden. Auch auf Google Maps gibt es eine interaktive Karte mit allen wichtigen Punkten.

Karte, 17-Mile Drive, Kalifornien, USA

Eine Karte des 17-Mile Drive in Kalifornien (USA)

Die schönsten Fotospots auf dem 17-Mile Drive

Insgesamt haben wir an diesem Nachmittag ca. 2 Stunden benötigt, um die wichtigsten Fotospots am 17-Mile Drive abzufahren. In der kleinen Karte, die man am Eingang erhält, sind 17 sehenswerte Punkte eingemalt. Fast an jedem Punkt befindet sich auch ein Parkplatz, sodass man immer gut einen Stopp einlegen kann. Unsere schönsten Fotospots auf dem 17-Mile Drive waren die Folgenden:

Spanish Bay Beach

Spanische Entdecker schlugen hier im Jahr 1769 ihr Lager auf, als sie auf der Suche nach Monterey Bay waren. Dieses Ereignis hat dem Strand dann auch im Nachhinein den Namen ‘Spanish Bay Beach’ gegeben. Besonders gut haben uns die unzähligen Steintürmchen am Strand gefallen, die die Leute hier hinterlassen haben und die sehr schöne Fotomotive ergeben.

The Restless Sea

Dieser Aussichtspunkt trägt den Namen ‘The Restless Sea’, weil er einer der turbulentesten Küstenabschnitte in Pebble Beach ist. Aufgrund der Felsen prallen die Wellen hier ständig ineinander und machen die See etwas unruhig.

Point Joe

‘Point Joe’ verwechselten frühere Seefahrer als Eingang zur Monterey Bay und machten ihn damit zu einem Ort, an dem es viele Schiffswracks gibt. Im frühen 20. Jahrhundert lebte hier ein Mann namens Joe in einer Treibholzhütte, verkaufte Schmuckstücke an Touristen und kümmerte sich um Ziegen. Bisher ist noch nicht ganz klar, ob Joe nach dem Aussichtspunkt benannt wurde oder der Aussichtspunkt nach Joe 😉

China Rock

Der heutige ‘China Rock’ war der Standort eines kleinen chinesischen Fischerdorfes am Ende des 19. Jahrhunderts.

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Aussichtspunkt China Rock

Bird Rock & Seal Rock

Vom Parkplatz aus kann man bereits den Felsen direkt vor der Küste sehen, auf dem sich zahlreiche Möwen, Pelikane und Seelöwen befinden. Am besten sichert man sich gleich eines der sieben Aussichtsfernrohre, um einen guten Blick auf die vorgelagerte Insel zu bekommen und die Tiere ganz nah betrachten zu können.

Crocker Grove & Cypress Point Lookout

Im Crocker Grove sind die größten und ältesten Monterey Zypressen-Bäume beheimatet. Benannt ist der Sightseeing-Point nach Charles Crocker, einem Eisenbahn-Magnat, der u.a. für den Bau des luxuriösen Hotels Del Monte in Monterey verantwortlich war. Pebble Beach beheimatet einen von nur zwei einheimischen Monterey Zypressenwäldern der Welt. Der andere befindet sich gegenüber der Carmel Bay am Point Lobos State Park.

Am Cypress Point Lookout hatten wir einen wunderschönen Ausblick auf den vor uns liegenden Küsten-Strand-Abschnitt. Und was für ein Glück: Ein Seelöwe ruhte sich gerade am Strand aus, nachdem er aus dem Wasser gekommen war.

The Lone Cypress

Das Highlight und die wohl meist fotografierteste Sehenswürdigkeit auf dem 17-Mile Drive ist die Lone Cypress. Seit mehr als 250 Jahren steht die weltberühmte Zypresse auf einem felsigen Sockel mit Blick auf den Pazifik und trotzt hier den Elementen.

Es gibt zwei Aussichtspunkte, von denen man den Baum in der Ferne betrachten kann – einmal direkt vom Parkplatz aus oder man geht linkerhand des Parkplatzes ein paar Stufen zu einer Holz-Aussichtsplattform, von der man ebenfalls einen schönen Blick hat.

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The Lone Cypress

Ghost Trees at Pescadero Point

Am Pescadero Point gibt es einen kleinen Rundweg, auf dem man einige sonnengebleichte Zypressen-Geisterbäume sieht. Zudem ist ‘Ghost Trees’ auch der Name eines bekannten Surfspots – bei guten Wetterbedingungen gibt es hier sogar bis zu 15 Meter hohe Wellen zu bestaunen.

Pebble Beach Visitor Center

Der Ort Pebble Beach heißt jedes Jahr 2 Millionen Gäste aus der ganzen Welt willkommen. Im Pebble Beach Visitor Center wird die Geschichte des Ortes zum Leben erweckt und die Gäste können sich darüber informieren, wie sich der Ort von einem Fischerdorf bis hin zur Golfhauptstadt der Welt entwickelt hat. Das Pebble Beach Visitor Center hat von 8 Uhr bis 17 Uhr geöffnet.

Lohnt sich eine Fahrt auf dem 17-Mile Drive?

Generell ist der 17-Mile Drive eine schöne Küstenstraße, wie man sie fast überall in Kalifornien (auch kostenlos) finden kann. Natürlich ist hier alles besonders schön angelegt und gepflegt, es gibt tolle Häuser, Golfplätze und ein paar interessante Fotospots. Aber manchmal haben wir uns auch gedacht, hier wurde aus nichts Besonderem ein “Point of Interest” kreiert 🙂 Klappert man nur die wichtigsten Fotostopps ab, kann man auf dem Rundweg in gut 1,5 Stunden alles Wichtige sehen. Nimmt man sich etwas mehr Zeit (z.B. für ein Picknick am Strand der Spanish Bay oder für einen Besuch im Visitor Center) sollte man 2 bis 3 Stunden einplanen.

Die Fahrt entlang der Panoramastraße hat uns gut gefallen, allerdings nicht besser oder schlechter als jede andere Küstenstraße auch. Wenn man aber ohnehin in der Gegend ist, sollte man sich einen Besuch nicht entgehen lassen.

Übersicht unserer Route "14 Tage durch Kalifornien"

Für unsere 2 Wochen in Kalifornien haben wir uns eine schöne Selbstfahrer-Route zusammengestellt, die sowohl City-Sightseeing als auch Shopping und grandiose Natur beinhaltet. Unser Start ist in San Francisco und von dort geht es dann mit einem Mietwagen (check24.de - Mietwagen ab 5 € pro Tag Werbung / Affiliate ) weiter nach Sacramento und zum Lake Tahoe. Entlang des U.S. Highway 395 fahren wir dann über den 3.000 Meter hoch gelegenen Tioga Pass zum Yosemite Nationalpark, bevor wir wieder Richtung Pazifikküste nach Monterey Bay fahren. Der letzte Teil der Reise führt uns entlang des Pacific Coast Highway (California State Route 1) bis nach Los Angeles. Alles in allem eine schöne Route mit einer Gesamtlänge von ca. 1.500 Kilometern 🙂
Unsere Reiseroute durch Kalifornien könnt Ihr Euch auch gerne auf Google Maps ansehen: Karte Kalifornien 2018

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