Titelbild Volcanoes Nationalpark

Big Island Volcanoes Nationalpark (USA, Hawaii)

Kategorien: Reiseberichte, Nordamerika, USA

Heute haben wir die späte Check-Out-Zeit ausgenutzt, lang geschlafen und spät gefrühstückt. Gegen 12 Uhr haben wir uns noch einmal auf den Weg zum Volcanoes Nationalpark gemacht, um noch auf eigene Faust einige andere Stellen zu erkunden.


Der Tag
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unserer Weltreise

Das Jaggar-Museum

Die Parkeintrittsgebühr von 10 US Dollar pro Auto ist wirklich günstig, zumal das Ticket eine Woche lang gültig ist.

Der Eingang zum Big Island Volcanoes Nationalpark

Der Eingang zum Big Island Volcanoes Nationalpark

Unser erster Stopp war das Jaggar-Museum, in dem wir viele interessante Dinge über die hawaiianischen Vulkane sehen, lesen und lernen konnten.

Die Lage des Jaggar Museums

Die Lage des Jaggar Museums

Vom Museum aus hatte man auch wieder einen guten Blick auf den Halema’uma’u Krater, dessen Glühen wir bereits vorgestern auf unserer Privattour beobachtet haben. Tagsüber steigt aber nur Dampf empor, von dem Glühen (wie wir Abends gesehen hatten) sieht man leider nichts.

Das Jaggar-Museum in Google Streetview

Das Jaggar-Museum in Google Streetview

Im März 2008 ereignete sich hier eine explosive Eruption, die ein ca. 30 m großes Loch in die Seitenwand des Kraters sprengte. Aus dieser Öffnung tritt seitdem eine Rauchwolke aus Schwefeldioxid und vulkanischem Gestein in Form von Asche aus, nachfolgende Explosionen vergrößerten die Öffnung sukzessive. In der Öffnung befindet sich flüssige Lava, wobei der Spiegel sich ständig ändert. 2015 erreichte die Lava das erste Mal den oberen Rand der Öffnung. Als Folge dieser Veränderung wurde der Crater Rim Drive zwischen dem Jaggar-Museum und der Chain of Craters Road gesperrt, da dieser Teil der Straße direkt durch den Bereich führt, über den die giftige Rauchwolke zieht [Quelle: Wikipedia].

Blick auf den Halema’uma’u Krater

Blick auf den Halema’uma’u Krater

Blick auf den Halema’uma’u Krater

Blick auf den Halema’uma’u Krater

Die Chain of Craters Road

Danach sind wir die Chain of Craters Road in den Süden gefahren.

Die Chain of Craters Road

Die Chain of Craters Road

Felsspalten mit heißem Dampf

Felsspalten mit heißem Dampf

Felsspalten mit heißem Dampf

Felsspalten mit heißem Dampf

Es ging vorbei an mächtigen Lavafeldern aus verschiedenen Jahren, die wieder sehr beeindruckend waren.

Das Lavafeld von 1974

Das Lavafeld von 1974

Das Lavafeld von 1979

Das Lavafeld von 1979

An den Berghängen konnte man dann auch sehr gut die Unterschiede zwischen den zwei Lavaarten auf Big Island sehen: auf der einen Seite die „Aa-Lava“, die nach der Erstarrung eine scharfkantige Oberfläche mit ungleichmäßig geformten, zackigen Brocken besitzt. Und auf der anderen Seite die „Pahoehoe-Lava“, deren Oberfläche sehr glatt ist.

Die unterschiedlichen Lavaarten

Die unterschiedlichen Lavaarten

Die Chain of Craters Road

Die Chain of Craters Road

Die verschiedenen Lavaarten

Die verschiedenen Lavaarten

Wandern über die Lavafelder

Wandern über die Lavafelder

Die Straße ist nicht mehr komplett befahrbar, da ein Lavastrom vor einigen Jahren die Straße gekreuzt hat. Bis vor einem Monat konnte man noch bis zu dieser Stelle fahren, aber leider ist dies auch nicht mehr möglich. Die Straße wird derzeit erneuert, da ein Notweg für die Bewohner des Ortes Pāhoa gebaut werden muss, falls der Lavastrom den Highway 130 überqueren sollte. Denn dann ist die Straße durch den Nationalpark der einzige „Ausweg“.

Blick von den Lavafeldern auf die Küste

Blick von den Lavafeldern auf die Küste

Selfie auf Big Island

Selfie auf Big Island

Panorama des Big Island Volcanoes Nationalpark

Panorama des Big Island Volcanoes Nationalpark

Der Volcanoes Nationalpark trifft auf den Ozean

Unten am Ozean haben wir uns noch die Holei Sea Arch angeschaut und sind dann wieder zurück nach Hilo gefahren.

Die Küste von Big Island

Die Küste von Big Island

Der Holei Sea Arch

Der Holei Sea Arch

Flug nach Oahu & unser Hotel in Honolulu

Unser Flug zurück nach Honolulu ging um 18.30 Uhr und 45 Minuten später waren wir da. Da unser Weiterflug nach Sydney morgen bereits um 8.15 Uhr geht, haben wir uns für die eine Nacht ein Zimmer im Pacific Marina Inn gebucht, da dies sehr nah am Flughafen liegt und einen kostenlosen Shuttle rund um die Uhr anbietet.

Vor unserem Abflug nach Sydney haben wir uns für eine Nacht ein Zimmer im Pacific Marina Inn gebucht. Da das Hotel einen kostenlosen Shuttle vom/zum Flughafen anbietet, war das unser hauptausschlaggebendes Kriterium für die Buchung.

Die Abholung am Flughafen hat leider nicht so gut geklappt, weil wir dachten, dass der Shuttle feste Abfahrtszeiten hat. Man muss allerdings in der Ankunftshalle des Flughafens im Hotel anrufen (es gibt eine Wand, wo viele Hotels mit Telefonnummern draufstehen) und dann kommen sie dich abholen. Das Hinbringen zum Flughafen hat hingegen sehr gut geklappt.
Unser Zweibettzimmer war in der 1. Etage (Kofferschleppen angesagt), sehr klein, aber sauber. Der Kühlschrank war nachts etwas laut. Wir haben dennoch ganz gut geschlafen. Morgens gibt es kostenlosen Kaffee in der Hotellobby.

Das Hotel liegt in einem Industriegelände, sodass es drumherum nicht viel gibt. Im Hotel selbst gibt es Automaten, wo man sich Getränke oder Süßigkeiten ziehen kann.
Für eine Nacht ok, mehr aber nicht.

> Alle Bewertungen über das Hotel lesen auf: Tripadvisor

One Million Places - Unser Tripadvisor Profil


Unser Zimmer im Pacific Marina Inn

Unser Zimmer im Pacific Marina Inn

Big Island Volcanoes Nationalpark (USA, Hawaii) zuletzt geändert: August 18th, 2017 von One Million Places

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