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Einreise, Hotel & Mietwagen in Waikiki (Hawaii, USA)

Kategorien: Reiseberichte, Nordamerika, USA, Städte, Honolulu

In den frühen Morgenstunden ging unser Flug mit Lufthansa von Amsterdam über Frankfurt nach Vancouver. Wir hatten ja bereits in einem unserer letzten Beiträge berichtet, dass wir einen besonders günstigen Flug nach Hawaii für 500 Euro ergattern konnten – einzige Bedingung war hier, dass der Flug ab Amsterdam über Frankfurt geht. Da wir aber nur 1,5 Stunden Aufenthalt in Frankfurt hatten, hat uns das nicht weiter gestört.


Einreise über Vancouver in die USA

Unser Flug mit einer Boeing 747 von Frankfurt nach Vancouver mit Lufthansa hat ca. 10 Stunden gedauert. Dank des großen Entertainment-Programms an Bord verging die Zeit aber recht schnell. In Vancouver hatten wir dann etwa 5 Stunden Aufenthalt, mussten hier aber auch noch das Terminal wechseln. Was wir vorher gar nicht wussten und was etwas überraschend war: Wir sind bereits am Flughafen in Vancouver in die USA eingereist. Klingt komisch, ist aber so.

Der Prozess, wenn man von einem internationalen Flughafen (z.B. Frankfurt) über Vancouver in die USA einreisen möchten, ist wie folgt:

1) Für Passagiere, die mit Flügen der folgenden Fluggesellschaften in Vancouver ankommen, findet eine sogenannte „In-transit pre-clearance“ statt. Das betrifft die folgenden Airlines: Air Canada, Air China, Air France, All Nippon Airways, Cathay Pacific, China Eastern, China Southern, Japan Airlines, KLM, Korean Airlines, Lufthansa, Philippine Airlines, WestJet.

2) Man folgt dem Schild „US Connections“ oder „E-Gates“.

3) Ganz wichtig: Unser Gepäck wurde bereits in Amsterdam bis nach Honolulu durchgecheckt, d.h. wir mussten die Koffer in Vancouver nicht am Gepäckband abholen. Normalerweise ist es in den USA so, dass die Einreise immer am ersten Flughafen in den USA stattfindet, an dem man ankommt – auch wenn es ein Stopover ist und man einen direkten Weiterflug hat. Man muss zuerst durch die Immigration, sein Gepäck abholen und dann noch durch den Zoll gehen. Erst dannach kann man seine Koffer wieder für den Weiterflug erneut einchecken.

4) Mit seinen Weiterflug-Bordkarten und seinen Gepäckabschnitten, die man bereits am Startflughafen erhalten hat, gelangt man zu einem kleinen Kontrollposten. Hier werden die Bordkarten gecheckt und die Gepäckabschnitte eingescannt.

5) Danach stellt man sich an den Security-Check an, bei dem das Handgepäck kontrolliert wird (keine Flüssigkeiten etc.).

6) Hat man das erledigt, kommt man dann zur eigentlichen US-Immigration, wofür man auch im Vorfeld einen ESTA-Antrag stellen muss: Hier bekommt man die üblichen Fragen vom Officer gestellt, wie z.B. „Was ist der Grund der Reise in die USA?“, „Wie lange bleiben Sie in den USA?“ etc. Zudem werden Fingerabdrücke sowie ein Gesichtsfoto gemacht. Zum Abschluss wurde uns ein digitales Foto von unserem Koffer auf einem Monitor gezeigt und wir mussten bestätigen, dass der Koffer uns gehört.

7) Dann hieß es: Welcome to the US 🙂 Dieser Teil des Flughafens in Vancouver ist quasi schon amerikanischer Boden.

8) Nun geht man zu seinem Weiterflug-Gate und wartet auf den Abflug.

Weitere hilfreiche Erläuterungen, wer am Flughafen in Vancouver wann & wohin gehen sollte, findet man auf der Seite des Flughafens. Nach dem 5-stündigen Zwischenstopp in Vancouver ging es mit Air Canada rouge weiter nach Honolulu. Weitere 6,5 Stunden Flug warteten auf uns – und bei Ankunft warmes Wetter 🙂

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Mit Air Canada rouge nach Hawaii

Mit dem Bus vom Flughafen Honululu nach Waikiki

Wir sind gegen 21 Uhr am Honolulu International Airport gelandet. Wie auch bei unserem letzten Oahu-Aufenthalt haben wir unseren Mietwagen erst zwei Tage später reserviert, sodass wir vom Flughafen mit einem anderen Verkehrsmittel in die Stadt kommen mussten. Da uns die öffentlichen Verkehrsmittel von „The Bus“ sehr gut vom letzten Mal in Erinnerung geblieben waren, wollten wir wieder versuchen mit dem City-Bus in die Stadt zu kommen. Die Busse fahren direkt vor dem Terminal ab und die Linien 19 und 20 fahren auch bis nach Waikiki Beach und klappern damit die ganzen großen Hotels ab. Hier könnt ihr Euch die Busroute als .pdf Version herunterladen.

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Die Bushaltestelle von TheBus am Flughafen Honolulu

Das Problem bei Nutzung des Busses ist allerdings, dass es eigentlich verboten ist, große Gepäckstücke mit in den Bus zunehmen:

Baggage that can be stored under a passenger’s seat or on a passenger’s lap, that will not protrude to another seat or otherwise interfere with other passengers, will be admitted at no charge. Baggage that will not be admitted on board shall include any large, bulky, dangerous or offensive article that may cause harm or discomfort to any passenger. No baggage may be stored in the aisle or on the seats. TheBus - Rules, Regulations and Rider Tips

Kleine Handgepäckkoffer sind also ok, aber leider keine großen Koffer. Da wir uns kein Taxi für 30 oder 40 Dollar nehmen wollten, dachten wir uns, wir versuchen es einfach mal. Als wir 2015 während unserer Weltreise hier waren, hatte es auch geklappt. Und siehe da: Einen kleinen Kommentar zu den großen Koffern hat der Busfahrer zwar gemacht, aber er hat uns trotzdem mitgenommen. Mahalo 🙂

Für gerade mal 2,50 Dollar pro Person ist die Busfahrt definitiv die günstigste Variante um vom Flughafen Honolulu zu den Hotels in Waikiki zu kommen.

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TheBus Route 19

Unser Hotel Hyatt Place Waikiki Beach

Gegen 23 Uhr sind wir in unserem Hotel Hyatt Place Waikiki Beach angekommen und haben uns nur noch auf das Bett und ausreichend Schlaf gefreut. Das Hyatt Place Waikiki Beach haben wir uns wegen dem guten Preis-Leistungs-Verhältnis ausgesucht. Für eine Lage mitten in Waikiki Beach haben wir hier für ein Doppelzimmer inklusive Frühstück in zweiter Reihe 142 Euro pro Nacht bezahlt. Wenn man bedenkt, dass man in Waikiki auch durchaus das dreifache oder vierfache für ein Zimmer lassen kann, war das ein ganz guter Preis.

Unser Doppelzimmer war mit 46 m² sehr großzügig gestaltet und bestand aus einem kleinen Flur, einem Bad sowie einem Schlaf-/Wohnzimmer mit einer Couch. Ein tägliches asiatisch-amerikanisches Frühstück war ebenfalls inklusive: Toasts, Cornflakes, süße Aufstriche, frisches Obst, Rührei, Speck und speziell für die asiatischen Gäste Reissuppe, Nudeln und dazugehörige Toppings. Und das Beste war die Lage – in nur wenigen Minuten waren wir zu Fuß am Waikiki Beach und in Waikiki selbst konnten wir auch alles zu Fuß erreichen.

Unser Mietwagen für Oʻahu

Wie oben beschrieben, hatten wir für die ersten 2 Tage keinen Mietwagen. Den braucht man auch nicht, wenn man Waikiki, Honolulu oder die nähere Umgebung wie Pearl Harbour erkunden möchte. Hier kann man immer den günstigen Bus für 2,50 Dollar pro Strecke nehmen, ein TheBus-Tagesticket für 5 Dollar kaufen oder einfach laufen 🙂

Um die restliche Insel Oʻahu zu erkunden, ist ein Mietwagen aber schon von Vorteil. Unseren Mietwagen konnten wir direkt bei Alamo in Waikiki abholen (151 Kaiulani Ave) und am Ende dann wieder am Flughafen abgeben. Über billiger-mietwagen.de haben wir für einen Midsize SUV für 4 Tage inkl. dem Rundum-Sorglos-Versicherungspaket 164 € gezahlt.

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Unser Midsize SUV von Alamo in Waikiki

Kostenlos Parken in Waikiki

Wer ein Hotel und Mietwagen in Waikiki hat, der wird sehr schnell feststellen, dass Parken leider relativ teuer ist. In der Regel muss man hierfür $20 – $40 pro Nacht einrechnen. Die Parkmöglichkeiten rund um unser Hotel Hyatt Place Waikiki Beach waren aber ganz gut und man hat folgende Möglichkeiten:

(1) Man nutzt das Valet-Parking des Hotels – einfach direkt vor dem Hotel parken, die Schlüssel abgeben und das Auto wird von dem Hotelpersonal geparkt. Dieser Service ist mit 32 Dollar pro Nacht aber auch sehr teuer.

(2) Eine sehr gute Alternative ist das Waikiki Banyan Parkhaus, welches sich schräg gegenüber des Hyatt Place Waikiki Beach befindet. Hier zahlt man für 24 Stunden 20 Dollar und man kann zwischendurch auch beliebig oft ein- und ausfahren.

(3) Die letzte Möglichkeit ist, das Auto einfach auf eine der Seitenstraßen zu stellen, wie z.B. dem Ala Wai Blvd oder auf der Paoakalani Ave. An drei Abenden haben wir hier einen kostenlosen Parkplatz nur wenige Meter vom Hotel entfernt gefunden. Hier muss man beachten, dass das Parken an bestimmten Tagen in einzelnen Abschnitten wegen Reinigungsarbeiten nicht erlaubt ist, daher bitte immer die Hinweisschilder beachten. Und es gehört natürlich eine große Portion Glück dazu, da es nur wenige kostenfreie Parkplätze gibt … und die natürlich auch oft von den Locals genutzt werden. Aber ein Versuch ist es immer wert.

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Parken in Waikiki

In den nächsten Berichten schreiben wir dann ausführlich über alle Sehenswürdigkeiten in Waikiki, Honolulu und von der Insel Oʻahu 🙂

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Willkommen in Waikiki

Die Starbucks Tasse von Waikiki

Seit einiger Zeit sammeln wir die Starbucks Tassen der Städte, die wir auf unseren Reisen besuchen (siehe Unsere Starbucks Tassensammlung). Die großen Tassen der “Global Icon Serie” gibt es zwar nicht von jeder Stadt – aber wenn es sie gibt, dann finden wir diese Tassen ein wirklich schönes Andenken. Waikiki hat mehrere Starbucks Läden und auch eine eigene Tasse 🙂

Starbucks City Mug Waikiki Global Icon Series

Weitere Reiseberichte von Hawaii

Hier findet Ihr unsere weiteren Reiseberichte der verschiedenen Inseln von Hawaii:

Reiseberichte von der Insel Kauai
Reiseberichte von der Insel Oahu
Reiseberichte von der Insel Maui
Reiseberichte von der Insel Big Island

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