Titelbild Manaus

Das “Meeting of the Waters” in Manaus (Brasilien)

Kategorien: Reiseberichte, Südamerika, Brasilien, Manaus

Unser Flug mit TAM Airlines hob pünktlich in Rio de Janeiro ab und landete gegen 9.30 Uhr am Eduardo Gomes Flughafen in Manaus. Von hier startete unsere bereits im Vorfeld gebuchte Amazonastour.


Die Tage
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unserer Weltreise

Ankunft in Manaus

Manaus ist die Hauptstadt des brasilianischen Bundesstaates Amazonas und hat etwa zwei Millionen Einwohner. Sie dient hauptsächlich als Ausgangspunkt für Touren in den Amazonas.

Die Lage von Manaus in Google Maps

Die Lage von Manaus in Google Maps



Unsere 100 schönsten Reisebilder

Anflug auf Manaus

Anflug auf Manaus

Unser Hotel in Manaus

Am Flughafen haben wir uns ein Taxi geschnappt und sind in unser Hotel Adrianopolis gefahren.

Wir haben die Nacht vor unserer Amazonastour im Hotel Adrianopolis im Manaus verbracht. Als wir gegen 10 Uhr angekommen sind, wurde uns gesagt, dass wir noch nicht einchecken können, da Check-In erst um 12 Uhr wäre. Zimmer waren zwar frei, aber wir hätten für die zwei Stunden noch einmal 50% der Tagesrate zahlen sollen. Lächerlich! Das haben wir dann natürlich nicht gemacht.

Unser Apartment war sehr grosszügig gestaltet und hat uns sehr gut gefallen. Es gab ein großes Wohnzimmer mit Sofa, TV, Esstisch und einer kleinen Küche (nicht gut ausgestattet). Das Schlafzimmer war nebenan ein separater Raum. Klimaanlage war in beiden Räumen vorhanden. Im Bad sind Seife, Shampoo und Conditioner vorhanden.

Das Hotel hat einen Pool auf dem Dach. Handtücher hierfür kann man sich an der Rezeption leihen. Das Frühstücksbuffet war in unserer Rate mit drin und war ausreichend und gut. WIFI war ebenfalls kostenlos vorhanden. Fussläufig entfernt ist das moderne Shopping Center Manauara, in welchem man einen sehr grossen Foodcourt und zahlreiche Geschäfte findet. Direkt daneben ist auch ein grosser Supermarkt.

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Unser Zimmer im Hotel Adrianopolis

Unser Zimmer im Hotel Adrianopolis

Irrfahrt mit dem Bus durch Manaus

Leider konnten wir noch nicht einchecken, so dass wir die Zeit mit einer kleinen Stadtbesichtigung überbrücken wollten. Wir hatten bereits im Vorfeld in vielen Internetforen gelesen, dass Manaus nicht viel zu bieten hat. Aber wir wollten uns selbst ein Urteil darüber bilden. Also stiegen wir in einen Bus Richtung Centro. Irgendwie fanden wir aber keinen wirklichen Punkt zum Aussteigen, da wir überhaupt keine Orientierung hatten und die Stadt wahnsinnig dreckig war. Wir dachten, ok, bleiben wir einfach im Bus sitzen bis wir wieder dahin kommen, wo wir eingestiegen waren. Aber unsere Logik ging nicht ganz auf. Der Bus fuhr auf einmal immer weiter aus der Stadt, aus Straßen wurden Schotterpisten, aus Häusern kleine Bruchbuden und irgendwann waren wir die letzten Leute im Bus. Als der Bus an seinem Ziel stoppte, waren wir irgendwo im nirgendwo und der Busfahrer schaute uns fragend an.

Wir wollten alles – nur nicht hier aussteigen! Keine Straßen, keine Geschäfte, erst recht keine Taxis oder ähnliches. Und niemand der Englisch spricht. Wir versuchten dem Busfahrer irgendwie zu erklären, dass wir unseren Ausstieg verpasst hatten und wieder zurück ins Zentrum wollten. Aber er verstand nur Bahnhof. Irgendwie haben wir es dann mit Händen und Füßen geschafft, ihn zu fragen, ob seine Tour ein „Round Trip“ wäre und er wieder zurückfährt. Er hat dann genickt und wir sind einfach sitzen geblieben, bis wir am Ende dann wirklich wieder an unserem Ausgangspunkt herausgekommen sind. Was waren wir froh!

Auf den Schreck sind wir dann erst mal in das nahegelegene Shoppingcenter Manauara gegangen, das aus unserer Sicht einen totalen Kontrast zur Stadt bildet – modern und sauber. Hier haben wir uns ein paar Stunden die Zeit vertrieben und etwas gegessen, bevor wir dann in unserem Hotel unser Zimmer bekommen haben.

Bootsausflug zum “Meeting of the Waters”

Am nächsten Tag wurde wir um 8 Uhr von unserem Guide Roy für unsere viertägige Amazonas Tour abgeholt, welche wir im Vorfeld über das Internet gebucht hatten. Als erstes sind wir mit dem Auto zu einer Art Markthalle „Peixaria da Bia“ und zum Flusshafen „Feira do Porto da Ceasa“ gefahren.

Die Markthalle Peixaria da Bia

Die Markthalle Peixaria da Bia

Die Markthalle Peixaria da Bia

Die Markthalle Peixaria da Bia

Die Markthalle Peixaria da Bia

Die Markthalle Peixaria da Bia

Von hier aus starten die Boote zum „Meeting of the Waters“. Das „Treffen der Wasser“ ist eine der Hauptattraktionen in Manaus und die Stelle, an der der bräunliche Rio Negro und der blaue Rio Solimões zum Amazonas Fluss zusammenfließen – sich die Farben der beiden Flüsse aber auf beeindruckende Weise nicht vermischen. Die gewaltigen Wassermassen fließen elf Kilometer im selben Flussbett nebeneinander her, bevor sich ihr Wasser vermischt und der Fluß wieder eine einheitliche Farbe aufweist.

Das Zusammentreffen der Flüsse in Manaus

Das Zusammentreffen der Flüsse in Manaus

Die farbliche Grenze der beiden Flüsse war vom Boot aus trotz einsetzenden Regens wirklich gut zu erkennen. Und immerhin begegnen sich an dieser Stelle der größte Fluss der Erde (Amazonas) und der zweitgrößte Nebenfluss der Erde (Rio Negro).

Unsere Bootsfahrt im Regen zum Meeting of the Waters

Unsere Bootsfahrt im Regen zum Meeting of the Waters

Meeting of the Waters

Meeting of the Waters

Meeting of the Waters

Meeting of the Waters

Auf dem Rückweg in die Stadt haben wir dann noch einen kurzen Stopp an dem Highlight von Manaus gemacht, dem Teatro Amazonas. Das Opernhaus wurde 1896 eröffnet und durch die Einnahmen des Kautschukbooms finanziert.

Vorplatz des Teatro Amazonas

Vorplatz des Teatro Amazonas

Das Opernhaus Teatro Amazonas

Das Opernhaus Teatro Amazonas

Unserer Lodge im Amazonas

Von Manaus aus sind wir mit dem Auto dann eine Stunde lang immer tiefer in den Amazonas gefahren bis zu der Stelle “Praia do Açutuba”. Von hier aus haben wir dann mit einem Boot auf die andere Flußseite des Rio Negro übergesetzt.

Überquerung des Rio Negro

Überquerung des Rio Negro

Hier befindet sich die Lodge „Anavilhanas Village“, welches liebevoll von Roy und seiner Familie betrieben wird.

Die Lage der Lodge im Amazonas

Die Lage der Lodge im Amazonas

Das Guesthouse ist eine einfache Unterkunft inmitten des Amazonas, in der bis zu 30 Personen Platz haben.

Unser Zimmer im Anavilhanas Village

Unser Zimmer im Anavilhanas Village

Das Haupthaus der Lodge

Das Haupthaus der Lodge

Das Haupthaus der Lodge

Das Haupthaus der Lodge

Mittagessen in der Lodge

Mittagessen in der Lodge

Der Garten der Lodge

Der Garten der Lodge

Unsere Gruppe für die nächsten Tage bestand aus fünf Leuten: mit uns waren noch Chris und Carolina aus der Schweiz und dann noch Markus, ein Brasilianer aus Rio.

Unsere Gruppe für die Amazonas Tour

Unsere Gruppe für die Amazonas Tour

Das “Meeting of the Waters” in Manaus (Brasilien) zuletzt geändert: August 9th, 2017 von One Million Places

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  1. Schöne Lodge, aber Hängemattencamp wäre doch noch viel “grüner” gewesen 😉

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