Titelbild Machu Picchu

Die Ruinenstadt Machu Picchu (Peru)

Kategorien: Reiseberichte, Südamerika, Peru, Aguas Calientes

Heute klingelte der Wecker bereits kurz vor 5 Uhr. Nach dem Frühstück in unserem Hotel sind wir um kurz vor 6 Uhr in einen der ersten Busse gestiegen, der uns über die 8 Kilometer lange Serpentinenstrecke nach Machu Picchu brachte.


Der Tag
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unserer Weltreise

Mit dem Bus von Aguas Calientes nach Machu Picchu

Die Tickets für den Bus hatten wir uns bereits am Vorabend gekauft und die Haltestelle liegt nur wenige Meter von unserem Hotels Casa Andina Classic entfernt.

Der kurze Weg vom Hotel zur Bushaltestelle

Der kurze Weg vom Hotel zur Bushaltestelle

Die Fahrt mit dem Bus von Aguas Calientes dauert etwa eine halbe Stunde.

Der Bus nach Machu Picchu

Der Bus nach Machu Picchu

Oben angekommen mussten wir am Eingang unsere Tickets und Reisepässe vorzeigen, die wir uns bereits 2 Tage zuvor in Cusco gekauft hatten. Bewaffnet mit unseren blauen Regencapes waren wir sehr gespannt, wie unsere Sicht auf Machu Picchu sein würde.

Eingang zur Ruinenstadt

Eingang zur Ruinenstadt

Gut eingepackt mit Regencapes

Gut eingepackt mit Regencapes

Wir hatten während unserer Tour in Uyuni von dem Paar aus Dänemark und dem Paar aus der Schweiz erzählt bekommen, dass sie ein paar Tage zuvor von Machu Picchu fast gar nichts gesehen hatten. Bei den einen war es den ganzen Tag über komplett zugezogen, bei den anderen gab es mal für 5 Minuten gute Sicht. Machu Picchu zur Regenzeit (November bis März) ist also ein reines Glückspiel. Und auch bei uns regnete es schon am frühen Morgen und es lag dichter Nebel über den Bergen.

Die Inka-Ruine Machu Picchu

Machu Picchu ist eine auf 2.360 Meter gelegene gut erhaltene Ruinenstadt, die seit 1983 zum UNESCO Weltkulturerbe zählt und seit 2007 zu den sieben neuen Weltwundern. Die Inkas erbauten diese terrassenförmige Stadt im 15. Jahrhundert auf einem Bergrücken. Der US-Amerikaner Hiram Bingham gilt in vielen Medien als Entdecker von Machu Picchu im Jahr 1911. Tatsächlich soll wohl aber bereits im Jahr 1867 der Deutsche Augusto Berns Machu Picchu entdeckt haben, als er Holz zum Eisenbahnbau fällte.

Infotafel

Infotafel

Als wir den Eingang passierten, sind wir gleich links die Treppen nach oben gelaufen, um den „typischen“ Blick auf Machu Picchu zu sehen. Wie befürchtet war die Stätte tatsächlich fast komplett vernebelt und man hatte kaum etwas gesehen.

Machu Picchu im Nebel

Machu Picchu im Nebel

Aber das Wetter kann sich hier wirklich schlagartig ändern. Ein paar Minuten später hatten wir trotz des leichten Nieselregens dann einen wunderbaren Blick auf Machu Picchu.

Die Inkastadt Machu Picchu

Die Inkastadt Machu Picchu

Die Inkastadt Machu Picchu

Die Inkastadt Machu Picchu

Die Inkastadt Machu Picchu

Die Inkastadt Machu Picchu

Es ist total interessant zu sehen, wie sich die Wolken und der Nebel über und zwischen den einzelnen Berghängen und über der Ruine ständig bewegen.

Video von Machu Picchu im Nebel

Insgesamt haben wir 6 Stunden in der Ruinenstadt und den terrassenförmigen Hängen verbracht und sind natürlich die komplette Anlage abgelaufen. Es ist schon beindruckend sich vorzustellen, wie das Ganze früher mal ausgehen haben mag.

Die Ruinen

Die Ruinen

Die Ruinen

Die Ruinen

Die Ruinen

Die Ruinen

Die Ruinen

Die Ruinen

Blick auf Machu Picchu

Blick auf Machu Picchu

Der Anblick auf die Anlage ist einfach atemberaubend und es ist kaum vorstellbar, wie die Inkas vor knapp 500 Jahren diese Stadt auf einem Bergrücken fernab von allem errichten konnten.

Die Ruinen

Die Ruinen

Die Terrassen der Inka-Stadt Machu Picchu

Die Terrassen der Inka-Stadt Machu Picchu

Die Ruinen

Die Ruinen

Die Ruinen

Die Ruinen

Machu Picchu wollten wir unbedingt einmal gesehen haben und es war einer der ersten Orte, der für die Planung unserer Weltreise fest stand.

Alpakas in Machu Picchu

Alpakas in Machu Picchu

Machu Picchu

Machu Picchu

Und beim Verlassen des Geländes haben wir uns als Erinnerung noch einen Stempel in unseren Reisepass geben lassen.

Stempel im Reisepass

Stempel im Reisepass

Der Wanderweg von Machu Picchu nach Aguas Calientes

Für den Rückweg nach Aguas Calientes haben wir uns dann für die ca. 1 Stunde lange Wanderstrecke entschieden. Man kann als Alternative zum Bus die komplette Stecke auch laufen. Hierzu führen Treppen vom Eingang zu Machu Picchu bis hinunter durch den Wald in den Ort.

Der Wanderweg zurück nach Aguas Calientes

Der Wanderweg zurück nach Aguas Calientes

Der Wanderweg zurück nach Aguas Calientes

Der Wanderweg zurück nach Aguas Calientes

Der Weg schlängelt sich immer weiter nach unten.

Ausblick ins Tal

Ausblick ins Tal

Die Treppen zum laufen

Die Treppen zum laufen

Der Wanderweg zurück nach Aguas Calientes

Der Wanderweg zurück nach Aguas Calientes

Der Rio Urubamba im Tal

Der Rio Urubamba im Tal

Gegen 14 Uhr waren wir dann völlig erschöpft – aber glücklich – wieder im Hotel. Nach einem kurzen Mittagsschlaf sind wir abends dann noch etwas durch die Stadt gelaufen und haben uns ein kleines Restaurant für das Abendessen ausgesucht.

Abendessen in Aguas Calientes

Abendessen in Aguas Calientes

Ein toller Tag! Morgen geht es dann mit dem Zug wieder zurück nach Cusco und weiter in die Hauptstadt Lima.

Die Ruinenstadt Machu Picchu (Peru) zuletzt geändert: August 18th, 2017 von One Million Places

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  1. Soooooo toll 🙂
    Ihr schafft es doch tatsächlich in mir so etwas wie Fernweh auszulösen

  2. Sehr schöner Bericht! Danke nochmal für den Link (auf Travelicia).

    Vielleicht möchtet ihr auch mal auf meinem eigenen Blog vorbeischauen?
    http://barbaralicious.com/machupicchu/

    Ihr scheint das wirklich genossen zu haben. Sehr schade, dass ich die Höhenkrankheit hatte und einfach sofort wieder runter wollte… Auch dann noch in Aguas Calientes zu bleiben, scheint die bessere Wahl zu sein, als wieder nach Cusco zurückzukehren. Gut zu wissen. Wer weiß, vielleicht gibt es ja doch ein nächstes Mal. Die richtig hohen Regionen möchte ich nach der Erfahrung erstmal meiden, aber ich kenne das Tiefland und die Küste von Peru noch gar nicht.

    Also… Die nächste Reise kommt bestimmt 😀

    Liebe Grüße
    Barbara

  3. Author

    Hallo Barbara,

    schade, dass Dich da die Höhenkrankheit erwischt hat. Wir waren vorher zum Glück in Bolivien im Nationalpark „Reserva Nacional de Fauna Andina Eduardo Abaroa“. Dieser ist bis zu 5000 Meter hoch und da hat uns auch ordentlich der Kopf gebrummt. Aber so hatten wir ein paar Tage Zeit, um uns an die Höhe zu gewöhnen und daher fanden wir es dann in Machu Picchu (was ja “nur” auf 2360 Metern liegt) ganz entspannt 🙂

    Liebe Grüße
    Sandra & Michael

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