Unsere Weltreise – alles vorgeplant?

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Eine der häufigsten Fragen, die uns zu unserer Weltreise gestellt wurde, war: “Habt ihr alles vorgeplant oder alles ganz spontan gemacht?” Und die Antwort darauf war für uns von vornherein klar gewesen: Excel, Google, Swoodoo, Tripadvisor und Gutscheinportale sind unsere besten Freunde: wir gehören zu den Planern 🙂

Ansätze einer Weltreise

Es gibt sicherlich viele unterschiedliche Ansätze einer (Welt)Reise: Einige möchten einfach nur die freie Zeit genießen und schauen, wohin es sie verschlägt. Ohne große Vorbereitung, ohne Zeitdruck. Einfach nur in den Tag hinein leben ohne zu wissen, wo man vielleicht am nächsten Tag schläft. Andere wiederum planen zumindest grob die Ziele und schauen dann individuell vor Ort, wo sie wann wie lange bleiben. Das ist generell ein guter Ansatz und funktioniert bestimmt perfekt, wenn man sich auf ein paar Länder oder Regionen konzentriert und diese dann umso intensiver erleben und erkunden möchte.

Unser Ansatz war ein völlig anderer…

Unser Ziel war es, in den 6 Monaten so viel wie möglich von der Welt zu sehen. 2 Wochen in der gleichen Stadt, im gleichen Hotel, am gleichen Strand ist nichts für uns. Es gibt so unglaublich viele schöne Orte auf der Welt, die wir noch nicht gesehen haben, und wir möchten in dieser Auszeit davon so viele wie möglich mitnehmen. Unser Ziel war: 5 Kontinente, 28 Länder, 50 Städte… in nur 6 Monaten. Das ist auf jeden Fall eine Herausforderung. Und das geht nur mit einer guten Planung.

Alles vorgeplant - Reisekataloge zur Planung der Weltreise

Alles vorgeplant – Reisekataloge zur Planung der Weltreise

Warum haben wir (fast) alles vorgeplant?

So eine genau Vorausplanung ist viel Arbeit – hat aber viele positive Aspekte. Zum einen wollten wir uns während der Weltreise nicht damit beschäftigen, wo wir morgen sind, wie wir da hin kommen und wo wir dann am besten übernachten können. Das war uns zu unsicher, gerade auch zu Hauptreisezeiten. Manche Flüge (gerade die Interkontinentalflüge) sind oftmals schnell ausgebucht. Da ist es vorher schon ganz gut zu wissen, wie man von A nach B kommt. Und ein weiterer Aspekt ist sicherlich auch das Budget. Wenn man viel Zeit in die Planung steckt, kann man auch relativ gut recherchieren, welches Hotel oder welcher Flug zu welchem Preis mit welchen Leistungen am günstigsten ist.

Für eine solche Planung geht viel Zeit drauf. Wir haben mit der groben Planung unserer Reiseziele gut 8 Monate vorher angefangen und unseren Plan über die Wochen dann immer mehr verfeinert… viel Zeit, die wir nicht während der Weltreise aufbringen wollten.

Uns war bewusst, dass es durch die genaue Planung auch mal stressig werden konnte, da wir an einen ziemlich strikten Zeitplan gebunden waren. Und es kann ja auch immer mal was dazwischen kommen (Flugausfall, Wetter, Verspätungen, Krankheit usw). Das war unser Risiko. Aber bis jetzt haben derart durchgeplante Reisen mit dem nötigen Puffer an den richtigen Stellen immer ganz gut funktioniert. Und einen so großen Zeitplan zu haben, ist – bei den Traumzielen – ja eher positiver Freizeitstress 🙂

Unsere Weltreise – alles vorgeplant? zuletzt geändert: November 5th, 2016 von One Million Places





  1. Klingt cool – bei welchem Anbieter habt ihr denn gebucht? Kannst du mir einen Tipp geben?

    1. Author

      Hallo Alexandra,

      wir haben unsere Reise bei keinem Anbieter gebucht, sondern alles selber recherchiert und somit auch alles selber gebucht 🙂
      Informiert haben wir uns in anderen Blogs und auf Seiten wie Tripadvisor, Expedia, GetYourGuide, Tauchen Zeitschrift usw.

      Viele Grüße
      Michael

  2. Gab es bei euch nicht auch so etwas wie einen Reiseblackout, also dass ihr irgendwann keine neuen Eindrücke mehr aufnehmen konntet?
    Lena

    1. Author

      Hallo Lena,

      nein, absolut nicht. Eine Weltreise zu machen und dabei so viele wunderbare Ort zu sehen, ist einfach ein unglaublich tolles Privileg. Von so Eindrücken können wir nie genug bekommen, weshalb wir auch nie Reisemüde werden.

      Lustigerweise hatten wir auf Hawaii einen Deutschen Backpacker getroffen, der ganz langsam gereist ist und auch morgens noch nicht wusste, wo ihn die Reise hinführt und wo er Abends schläft. Also alles ganz entschleunigt und easy going – dachten wir. Der war nach 3 Monaten von seiner Art zu reisen total Reisemüde und wollte wieder nach Hause nach Deutschland. So unterschiedlich ist es manchmal 🙂

      Viele Grüße
      Michael & Sandra

  3. Vielen Dank für die Info!

    Würdet ihr denn, wenn ihr nochmal eine solche Reise machen würdet, eher ein ganzes Jahr gehen?

    1. Author

      Das ist oder war keine Frage des “wollens” sondern des “könnens” 😉

      Klar wären wir gerne auch ein ganzes Jahr auf Reise gegangen… oder sogar noch viel länger. Aber mehr war jobtechnisch als Sabatical nicht möglich. Und unsere Jobs wollten wir auf jeden Fall behalten, daher hatte sich uns die Frage nicht gestellt. Wir planen dann eher irgendwann noch mal eine Auszeit zu nehmen 🙂

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