Perfect Day at CocoCay (Bahamas) – Erfahrungsbericht & Reisetipps

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CocoCay – offiziell Perfect Day at CocoCay – ist die exklusive Privatinsel von Royal Caribbean auf den Bahamas und zählt zu den beliebtesten Kreuzfahrtstopps in der Karibik. Die Insel wurde speziell für Kreuzfahrtgäste gestaltet und kombiniert Traumstrände, Lagunen und Entertainment-Angebote wie den Thrill Waterpark, den Heliumballon „Up, Up and Away“ sowie den größten Süßwasserpool der Bahamas. Wir haben CocoCay im Rahmen einer Kreuzfahrt mit der Icon of the Seas besucht und einen ganzen Tag dort verbracht. In diesem Reisebericht teilen wir unsere Erfahrungen, geben einen Überblick über die verschiedenen Inselbereiche, Aktivitäten und Strände. Gleichzeitig findest du hier praktische Tipps zu Ablauf, Essen & Trinken, Kosten, Ausstattung und Organisation, damit du deinen eigenen Tag auf CocoCay optimal vorbereiten kannst.

CocoCay Headerbild

Was ist Perfect Day at CocoCay?

Perfect Day at CocoCay ist die exklusive Privatinsel von Royal Caribbean auf den Bahamas und zählt heute zu den modernsten und bestausgebauten Kreuzfahrtinseln weltweit. Die Insel gehört zu den Berry Islands (Lage in Google Maps) und wurde über mehrere Jahre hinweg umfassend umgestaltet. Für die Neuentwicklung ab 2017 und die Wiedereröffnung im Jahr 2019 investierte Royal Caribbean mehr als 250 Millionen US-Dollar. CocoCay ist etwa 1,5 Kilometer lang und umfasst rund 100 bis 125 Hektar Fläche. Pro Tag können je nach Saison ein oder zwei Kreuzfahrtschiffe dort anlegen, was bedeutet, dass an besonders gut gebuchten Tagen bis zu 10.000 Gäste gleichzeitig auf der Insel sein können. Alle Einrichtungen sind speziell auf Kreuzfahrturlauber ausgerichtet, von weitläufigen Stränden über Pools bis hin zu Freizeit- und Wassersportangeboten.

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Perfect Day at CocoCay

Wo liegt eigentlich CocoCay?

Geografisch liegt CocoCay in den Berry Islands der Bahamas, knapp 90 bis 100 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Nassau und etwa 160 bis 180 Kilometer östlich der Küste Floridas bei Miami. Die Insel ist ausschließlich per Kreuzfahrtschiff erreichbar und wird nur von Royal Caribbean International sowie teilweise von Celebrity Cruises angelaufen. Lange Zeit mussten Gäste mit Tenderbooten an Land gebracht werden. Heute verfügt CocoCay über einen eigenen Pier, der groß genug ist, um selbst die größten Schiffe der Flotte wie die Oasis- oder Icon-Class sicher festzumachen. Dadurch verläuft der Landgang deutlich entspannter und schneller.

Wo liegt die Insel CocoCay auf den Bahamas?

Wo liegt die Insel CocoCay auf den Bahamas?

Geschichte der Insel – Von Little Stirrup Cay zu Perfect Day

Ursprünglich trug die Insel den Namen Little Stirrup Cay. Schon vor vielen Jahren nutzte Royal Caribbean sie als einfachen Strandstopp während der Karibikrouten. Damals bestand die Infrastruktur vor allem aus Strand, einfachen Bars und einem Barbecue-Bereich. Der große Wandel begann ab 2017, als Royal Caribbean das Perfect-Day-Konzept entwickelte und die Insel umfassend modernisierte. Neben dem Bau eines festen Piers entstanden neue Strand- und Poolbereiche, Restaurants, Bars sowie der große Wasserpark. Im Mai 2019 wurde die Insel schließlich offiziell unter dem Namen Perfect Day at CocoCay neu eröffnet und ist seitdem fester Bestandteil vieler Kreuzfahrtrouten.

Was macht CocoCay so besonders?

CocoCay ist keine klassische Badeinsel, sondern eine Mischung aus tropischem Strandresort und Freizeitpark. Besonders bemerkenswert ist die große Bandbreite an Angeboten. Gäste finden hier sowohl ruhige Bereiche zum Entspannen als auch zahlreiche Attraktionen für Familien und Aktivurlauber. Zu den bekanntesten Highlights gehört der Thrill Waterpark mit der rund 40 Meter hohen Rutsche „Daredevil’s Peak“, die als eine der höchsten Wasserrutschen Nordamerikas gilt. Außerdem gibt es die Oasis Lagoon, den größten Süßwasserpool der Bahamas, sowie mehrere lange Sandstrände mit kristallklarem Wasser. Ein weiteres Markenzeichen ist der Heliumballon „Up, Up and Away“, der bei gutem Wetter auf bis zu etwa 135 Meter aufsteigt und einen beeindruckenden Blick über die Insel und das Meer ermöglicht. Hinzu kommen Zipline-Anlagen, Strandclubs und exklusive Cabanas.

Viele Angebote wie Strände, Pools, Liegen und Buffetrestaurants sind im Kreuzfahrtpreis bereits enthalten. Andere Attraktionen wie der Thrill Waterpark, der Heliumballon oder der Zugang zum Coco Beach Club sind kostenpflichtig. Die Preise variieren je nach Saison und Auslastung, bewegen sich aber typischerweise im Bereich von etwa 40 bis 150 US-Dollar pro Person für den Wasserpark und über 100 US-Dollar pro Person für den Beach-Club-Zugang. Cabanas und private Strandbereiche können mehrere hundert bis über tausend Dollar pro Tag kosten.

Unterschied zwischen CocoCay und anderen Privatinseln

Viele Reedereien besitzen oder pachten Privatinseln in der Karibik. Disney Cruise Line betreibt die Privatinsel Castaway Cay, Norwegian Cruise Line besitzt Great Stirrup Cay, die Carnival Corporation nutzt Half Moon Cay und Princess Cays. CocoCay hebt sich jedoch deutlich von klassischen Strandstopps ab. Während andere Inseln oft eher ruhige Badetage ohne größere Infrastruktur bieten, ist CocoCay stark erlebnisorientiert gestaltet. Die Insel verfügt über moderne Einrichtungen, einen großen Freizeit- und Wasserparkbereich sowie zahlreiche Serviceangebote auf dem Niveau eines Resorts. Durch den festen Pier entfällt das Tendern, was den Ablauf deutlich komfortabler macht. Gleichzeitig gibt es eine große Auswahl an kostenlosen Angeboten, sodass Gäste nicht gezwungen sind, zusätzliche Aktivitäten zu buchen. Die Insel ist organisatorisch auf sehr viele Besucher vorbereitet, mit klarer Beschilderung, zahlreichen Mitarbeitern, Rettungsschwimmern und gut erreichbaren Servicepunkten. Dadurch wirkt der Tag für viele Gäste strukturiert und entspannt, trotz der großen Besucherzahlen.

Kurz gesagt: CocoCay verbindet Karibik-Strandidylle mit moderner Freizeit- und Resortinfrastruktur – exklusiv für Royal-Caribbean-Gäste und genau auf einen perfekten, aber zeitlich begrenzten Kreuzfahrttag abgestimmt.

Perfect Day at CocoCay – Fast Facts

Auf folgender Übersicht findet ihr ein paar interessante Daten und Fakten zur Insel CocoCay auf den Bahamas.

Fast Facts über CocoCay auf den Bahamas, Karte

Fast Facts über CocoCay auf den Bahamas

Ankunft auf der Insel – So läuft der Tag ab

Der Tag auf CocoCay beginnt meist schon früh am Morgen, wenn das Schiff am langen Inselpier festmacht. Je nach Reederei und Route wird eine bestimmte Aufenthaltszeit festgelegt, die in der Regel zwischen acht und zehn Stunden liegt. Wir haben mit der Icon of the Seas bereits morgens um 7 Uhr angelegt und um 17 Uhr hieß es dann wieder: „alle an Bord“. Da es sich nicht um einen klassischen Hafen handelt, sondern um eine reine Freizeitinsel ohne öffentliche Infrastruktur, ist der Ablauf sehr unkompliziert und vollständig auf Kreuzfahrtgäste abgestimmt. Nach dem Verlassen des Schiffs gelangt man direkt auf den Pier, von wo aus ein breiter Weg zur Insel führt. Bereits auf diesem kurzen Fußweg sind die bunten Wasserrutschen, der Heliumballon und der helle Sandstrand zu sehen, was sofort Urlaubsstimmung aufkommen lässt.

Da CocoCay über einen modernen Anlegepier verfügt, entfällt das sonst bei Inselstopps übliche Tendern. Das bedeutet, dass man das Schiff wie in einem normalen Hafen verlassen kann. Wichtig ist, die Bordkarte mitzunehmen, denn diese wird sowohl beim Verlassen des Schiffs als auch bei der Rückkehr kontrolliert. Ein Reisepass ist nicht erforderlich, da man die Insel offiziell nicht betritt, sondern sich innerhalb des Kreuzfahrtsystems bewegt.

Handtücher werden direkt auf dem Schiff ausgegeben und können später wieder dort abgegeben werden. Man kann sich aber auch Handtücher kostenlos auf der Insel holen. Wer kostenpflichtige Aktivitäten wie den Wasserpark oder den Beach Club gebucht hat, findet die entsprechenden Tickets in der Bord-App oder erhält Hinweise, wo er sich melden muss. Bezahlt wird auf der Insel in der Regel nicht mit Bargeld, sondern ausschließlich über die Bordkarte. So ist der Ablauf sehr entspannt und man muss keine Geldbörse mitnehmen.

Durch die kurzen Wege kann man natürlich auch jederzeit wieder zurück aufs Schiff gehen und die Einrichtugen an Bord nutzen. Da viele Gäste tagsüber auf der Insel sind, ist es dementsprechend sehr ruhig auf dem Schiff 🙂

Orientierung – Eine Karte von CocoCay mit den einzelnen Inselbereichen

Sobald man den Pier verlässt, betritt man den Welcome Plaza, von dem aus sich die verschiedenen Bereiche sternförmig über die Insel verteilen. Der erste Eindruck ist meist, dass alles sehr weitläufig, sauber und klar strukturiert ist. Große Lagepläne und Schilder erleichtern die Orientierung. Auf der einen Seite befindet sich der Thrill Waterpark mit seinen hohen Wasserrutschen und dem Wellenbad. Etwas weiter im Inneren der Insel liegt die Oasis Lagoon, ein riesiger Süßwasserpool mit Swim-up-Bar und flachen Einstiegsbereichen. Entlang der Küste erstrecken sich mehrere Strände, darunter Chill Island mit ruhiger Atmosphäre und glasklarem Wasser sowie South Beach, der eher für sportliche Aktivitäten gedacht ist. Wer es exklusiver mag, findet am Coco Beach Club eine abgeschlossene Ruhezone mit eigenem Restaurant und Infinity-Pool.

Zwischen diesen Hauptbereichen sind Restaurants, Bars, Liegeflächen und Sanitäranlagen gleichmäßig verteilt. Die Wege sind so angelegt, dass man fast alles zu Fuß erreichen kann (sogar mit dem Kinderwagen), und überall sind Mitarbeiter anzutreffen, die gern weiterhelfen. Insgesamt wirkt CocoCay wie eine Mischung aus Karibikresort, Freizeitpark und Inselparadies – allerdings sehr gut organisiert und strukturiert.

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Karte der Insel CocoCay auf den Bahamas

Die Highlights von CocoCay im Überblick

Perfect Day at CocoCay ist so angelegt, dass für jeden Geschmack etwas dabei ist – von purer Entspannung bis hin zu Adrenalinkicks. Die Insel ist in verschiedene Erlebniszonen aufgeteilt, die jeweils einen eigenen Charakter haben. Einige Attraktionen sind kostenfrei nutzbar, andere können optional dazugebucht werden. Genau diese Mischung macht CocoCay für viele Gäste so attraktiv und abwechslungsreich.

Thrill Waterpark – Wasserpark mit spektakuären Rutschen

Der Thrill Waterpark ist das Herzstück für alle, die Action und Wasserrutschen lieben. Er gilt als einer der größten Wasserparks in der Karibik und beherbergt unter anderem die spektakuläre „Daredevil’s Peak“-Rutsche, die mit einer Höhe von rund 40 Metern zu den höchsten Wasserrutschen Nordamerikas zählt. Der Park besteht aus mehreren Rutschenkomplexen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, sodass hier sowohl Familien mit Kindern als auch Mutige auf ihre Kosten kommen. Neben den Rutschen gibt es ein großes Wellenbad, einen Hindernisparcours im Wasser und verschiedene Poolbereiche. Der Eintritt ist kostenpflichtig und variiert je nach Auslastung und Saison. Wer den Park besucht, verbringt hier meist mehrere Stunden, denn durch die Vielzahl an Attraktionen vergeht die Zeit wie im Flug. Gleichzeitig ist der Bereich gut organisiert, mit Rettungsschwimmern, Spinden und Gastronomieangeboten.

Oasis Lagoon – Größter Süßwasserpool der Bahamas

Die Oasis Lagoon ist der größte Süßwasserpool der Bahamas und ein echtes Highlight der Insel. Der Pool ist so weitläufig, dass er in verschiedene Zonen unterteilt ist. Einige Bereiche sind ruhiger und flacher gestaltet, ideal für Familien mit Kindern oder Gäste, die einfach nur im Wasser entspannen möchten. Andere Abschnitte sind lebhafter, vor allem rund um die Swim-up-Bar, wo sich viele Erwachsene treffen. Der Pool besticht durch sanft abfallende Einstiege, sodass man ganz bequem vom „Strandrampen-Feeling“ ins Wasser gleiten kann. Rundherum befinden sich unzählige Liegen und Sonnenschirme. Besonders angenehm ist, dass dieser Bereich – genau wie die meisten Strände – bereits im Kreuzfahrtpreis enthalten ist. So kann man ohne zusätzliche Kosten den ganzen Tag am Pool verbringen, zwischendurch ins Wasser springen und einfach die Atmosphäre genießen.

Chill Island – Traumstrände zum Entspannen

Chill Island macht seinem Namen alle Ehre. Hier stehen Ruhe, glasklares Wasser und weicher Sand im Vordergrund. Der Strand erstreckt sich über eine längere Küstenlinie und bietet zahlreiche Liegestühle mit und ohne Sonnenschutz. Wer sich nach einer klassischen Karibik-Strandidylle sehnt, ist hier genau richtig. Das Meer ist meist ruhig und ideal zum Schwimmen oder Schnorcheln. Da sich die Gäste über eine große Fläche verteilen, wirkt der Bereich selbst bei gut besuchten Schifftagen oft angenehm entspannt.

South Beach – Sport & Aktivitäten am Strand

South Beach richtet sich an alle, die ihren Tag aktiver gestalten möchten. Hier gibt es Sportmöglichkeiten wie Beachvolleyball, Basketball oder Wassersportaktivitäten (teils kostenpflichtig). Auch dieser Strand bietet die typische Karibikkulisse mit feinem Sand und türkisblauem Wasser, wirkt aber insgesamt etwas lebhafter als Chill Island. Wer es dynamischer mag, findet hier schnell passende Angebote oder einfach Gleichgesinnte für ein lockeres Match im Sand. Gleichzeitig gibt es auch hier ausreichend Liegeflächen zum Ausruhen, sodass man entspannt zwischen Aktivität und Relaxen wechseln kann.

Coco Beach Club – Exklusiver Bereich auf CocoCay

Der Coco Beach Club ist der exklusivste Bereich der Insel und nur mit einem kostenpflichtigen Tagespass zugänglich. Der Aufpreis ist nicht gering und hängt stark von Saison und Nachfrage ab, bewegt sich aber häufig im dreistelligen Dollarbereich pro Person. Dafür erhält man Zugang zu einem ruhigen Premiumbereich mit begrenzter Gästezahl, eigenem Infinity-Pool, hochwertigen Liegen und privater Strandzone. Besonders bekannt sind die Overwater-Cabanas, die direkt über dem Meer gebaut sind und einen Hauch Malediven-Feeling vermitteln. Im Preis inbegriffen ist außerdem ein höherwertiges Restaurant mit à-la-carte-Service. Ob sich der Aufpreis lohnt, hängt stark vom eigenen Reisestil ab: Wer Wert auf Ruhe, Service und Exklusivität legt, empfindet den Beach Club oft als eines der schönsten Erlebnisse der Reise. Wer den Tag lieber aktiv gestaltet oder die kostenlosen Strände nutzt, kann ebenso glücklich werden und spart dabei Geld.

Up, Up and Away – Heliumballon-Erlebnis

Ein weiteres besonderes Highlight ist der Heliumballon „Up, Up and Away“. Dabei handelt es sich nicht um einen Heißluftballon, sondern um einen fest verankerten Heliumballon, der – bei guten Wetterbedingungen – auf bis zu rund 135 Meter aufsteigt. Von oben hat man einen spektakulären Rundumblick über die gesamte Insel, das Meer und die Kreuzfahrtschiffe am Pier. Dieses Erlebnis ist kostenpflichtig und stark wetterabhängig, denn bei Wind kann der Betrieb eingeschränkt werden. Für viele Gäste ist der Flug dennoch ein unvergesslicher Moment und eine außergewöhnliche Möglichkeit, CocoCay aus der Vogelperspektive zu erleben.

Zipline – Adrenalin & Ausblick

Die Zipline-Anlage auf CocoCay richtet sich an alle, die Lust auf einen kleinen Adrenalinkick haben. Mehrere Seilrutschen verlaufen über Lagunen- und Strandbereiche hinweg und bieten während der Fahrt einen großartigen Blick auf die Insel. Auch hier ist der Zugang kostenpflichtig und wird in der Regel im Voraus oder direkt an Bord gebucht. Die Sicherheit steht im Vordergrund, daher gibt es ausführliche Einweisungen und professionelle Betreuung.

Splashaway Bay – der kostenlose Wasserpark für Kinder

Die Splashaway Bay ist ein farbenfrohes Wasser-Spielareal speziell für Kinder, in dem sich alles ums sichere Planschen und Toben dreht: flache Beckenbereiche, spritzende Wasserkanonen und Düsen, kleine Rutschen sowie interaktive Kletter- und Spielelemente sorgen dafür, dass jüngere Gäste abwechslungsreich beschäftigt sind.

Hideaway Beach – Adults-only-Bereich

Der Hideaway Beach ist der Adults-only-Bereich (18+) auf Perfect Day at CocoCay und funktioniert wie ein Beach-Club mit separatem Day Pass (also kostenpflichtig zusätzlich zum ansonsten kostenlosen Inselzutritt). Dort bekommst du Strandfeeling plus temperaturkontrollierten Infinity-Pool, Swim-up-Bar und je nach Bereich eher Party-Vibes oder entspannteres Loungen; dazu kommen reservierbare Upgrades wie Cabanas (u. a. im Bereich „The Hideout“).

Harbor Beach – Familienfreundlicher Strand

Harbour Beach ist ein familienfreundlicher Strand rund um die Harbor Lagoon – durch die geschützte Lage wirkt das Wasser eher wie eine ruhige Lagune (meist deutlich weniger Wellen als an offeneren Strandabschnitten). Ein zentraler Springbrunnen prägt die Atmosphäre, und der Bereich eignet sich besonders für Kinder oder alle, die entspannt im seichten Wasser planschen möchten. Praktisch ist auch die Nähe zum Ankunftsbereich/zentralen Inselbereich und damit oft ein schneller Weg zurück zum Schiff.

Essen & Trinken auf CocoCay – All Inclusive oder Extra-Kosten?

Ein großer Teil des gastronomischen Angebots ist bereits im Preis der Kreuzfahrt enthalten, sodass man den gesamten Tag über ohne zusätzliche Kosten essen und trinken kann. Einige Premiumangebote wie Spezialrestaurants, bestimmte Cocktails oder Getränke außerhalb des Getränkepakets sind jedoch kostenpflichtig. Insgesamt ist die Auswahl überraschend groß und deckt alles ab – von schnellen Snacks am Strand bis zu vollwertigen Mahlzeiten.

Die meisten Gäste nutzen die kostenlosen Restaurants, die über die Insel verteilt sind. Am bekanntesten ist das „Skipper’s Grill“, ein großes Buffetrestaurant nahe der Oasis Lagoon. Hier gibt es Barbecue-Gerichte, Salate, verschiedene Beilagen und eine Auswahl an Desserts. In ähnlicher Form bietet auch das „Chill Grill“ an der Chill Island ein nahezu identisches Angebot, sodass man nie weit laufen muss, um etwas zu essen. Beide Restaurants funktionieren wie Buffetstationen, allerdings unter freiem Himmel und mit ausreichend Sitzgelegenheiten im Schatten. Typisch sind amerikanisch-karibische Gerichte wie Burger, Hot Dogs, gegrilltes Hähnchen, Fisch, Maiskolben, Salate, Tacos und Beilagen wie Reis oder Kartoffeln. Vegetarische Optionen sind ebenfalls vorhanden, wenn auch eher in Form von Salaten und Beilagen. Für Familien mit Kindern ist besonders praktisch, dass man einfach mehrmals am Tag vorbeischauen kann, ohne extra zahlen zu müssen.

Getränketechnisch funktioniert CocoCay ähnlich wie das Schiff. Wer ein Getränkepaket gebucht hat, kann dieses in der Regel auch auf der Insel nutzen. Das bedeutet, dass Softdrinks, Cocktails, Bier, Wein und bestimmte Kaffeespezialitäten je nach Paket ohne weitere Kosten erhältlich sind. Ohne Getränkepaket können alkoholische Getränke ebenfalls erworben werden, werden jedoch über die Bordkarte abgerechnet.

Kostenlos erhältlich sind Wasser, Eistee und häufig auch einfache Limonadenvarianten. Bars sind über die gesamte Insel verteilt, besonders rund um die Pools und Strände.

Kosten & Budgetplanung

Ein Tag auf CocoCay lässt sich sowohl sehr günstig als auch eher luxuriös gestalten – je nachdem, welche Angebote man nutzt. Der große Vorteil: Ein wesentlicher Teil der Leistungen ist bereits im Kreuzfahrtpreis enthalten. Dadurch können Gäste den Tag auf der Insel genießen, ohne zwingend zusätzliche Ausgaben einzuplanen. Wer jedoch besondere Erlebnisse, exklusive Bereiche oder Premium-Getränke nutzen möchte, sollte ein entsprechendes Budget einplanen.

Was ist inklusive?

Grundsätzlich sind der Zugang zur Insel sowie viele zentrale Leistungen bereits im Reisepreis enthalten. Dazu gehören sämtliche öffentlichen Strandbereiche wie Chill Island oder South Beach sowie der Zugang zur Oasis Lagoon, dem größten Süßwasserpool der Bahamas. Liegen und die meisten Sonnenschirme sind kostenfrei nutzbar, Duschen und sanitäre Anlagen. Auch die Buffetrestaurants wie Skipper’s Grill und Chill Grill sowie Snack Shacks sind im Preis eingeschlossen. Wasser, Eistee und einfache Limonaden sind kostenlos erhältlich.

Viele Gäste – wie auch wir – verbringen den gesamten Tag ausschließlich in diesen inkludierten Bereichen und kommen ohne zusätzliche Kosten aus. Auch Kinderprogramme oder einfache Aktivitäten wie Strandspiele sind meist inbegriffen.

Mit welchen Zusatzkosten muss man rechnen?

Zusätzliche Kosten entstehen vor allem dann, wenn man Premium-Angebote nutzt. Der Thrill Waterpark ist kostenpflichtig und die Preise variieren je nach Saison, Auslastung und Schiff, bewegen sich jedoch häufig in einem Bereich zwischen rund 40 und 150 US-Dollar pro Person. Der Coco Beach Club erfordert einen Tagespass, der meist deutlich über 100 US-Dollar pro Person liegt, teilweise auch mehr. Cabanas – ob am Strand, im Wasserpark oder im Beach Club – können mehrere hundert bis über tausend US-Dollar pro Tag kosten, je nach Lage, Größe und Serviceumfang.

Weitere kostenpflichtige Aktivitäten sind der Heliumballon „Up, Up and Away“, die Zipline sowie bestimmte Wassersportangebote wie Jetski oder geführte Schnorchelausflüge. Auch Massagen oder Wellnessangebote sind extra zu bezahlen. Getränke sind dann kostenpflichtig, wenn man kein Getränkepaket an Bord hat, wobei die Abrechnung bequem über die Bordkarte erfolgt. Shopping spielt auf CocoCay eine eher untergeordnete Rolle, doch kleinere Souvenirs oder Strandartikel sind natürlich ebenfalls mit Zusatzkosten verbunden.

So haben wir unseren Tag auf Coco Cay verbracht

Wir haben auf dem Schiff in Ruhe gefrühstückt und sind gegen 10 Uhr von Bord gegangen. Unser ersters Ziel war der „Harbour Beach“. Dieser Strand auf Coco Cay befindet sich in der geschützten Lagune nahe des Inselzentrums und bietet durch sein ruhiges, flaches Wasser sowie die zentrale Lage einen besonders familienfreundlichen Badebereich. Hier haben wir mehrere Stunden verbracht und unsere Kids konnten im flachen Wasser und Sand perfekt spielen.

Mittags haben wir im Chill Grill gegessen und sind danach ein wenig über die Insel gelaufen. Wir haben Chill Island und die Breezy Bay angeschaut und haben auch kurz den South Beach erkundet. Den Rest des Tages haben wir dann an der großen Oasis Lagoon verbracht bis es gegen 16.30 Uhr zurück zum Schiff ging.

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Unser Fazit – Lohnt sich ein Besuch von CocoCay?

CocoCay war für uns ein schöner Badestopp – mehr aber auch nicht. Im Endeffekt ist CocoCay eine kleine Insel, die bestmöglich auf 10.000 Gäste pro Tag ausgelegt ist. Das richtige „Bahamas Feeling“ kommt aber schwer auf. Und wir wissen wovon wir reden, denn wir haben die tarumhaften Inseln der Bahamas schon ausführlich bereist. Schaut dazu doch einfach mal in unsere anderen Reiseberichte rein 🙂

❖ Unsere Reiseberichte von den Bahamas

Und hat vollkommen gereicht, was es an kostenlosen Angeboten auf der Insel gibt. Daher haben wir auf CocoCay genau 0 Dollar extra ausgegeben. Wir konnten auch schwer nachvollziehen, warum man für einen Tag auf einer Insel – auf der fast alles kostenlos ist – zum Beispiel eine private Cabana mieten und dafür $500-2.500 Dollar extra ausgeben sollte? Auch den Preis für den Wasserpark mit ca. 50–140 US-$ pro Person (je nach Saison) fanden wir extrem hoch, wenn man den Wasserpark auf der Icon of the Seas hingegen komplett kostenlos nutzen kann.

Häufige Fragen zum Reiseziel Coco Cay auf den Bahamas

Viele Gäste, die zum ersten Mal nach CocoCay kommen, haben ähnliche Fragen zur Organisation, den Kosten und dem Ablauf auf der Insel. Da es sich um eine reine Kreuzfahrtinsel handelt, ist vieles einfacher geregelt als an normalen Reisezielen – gleichzeitig gibt es ein paar Besonderheiten, die man vorab wissen sollte.

Geografisch liegt CocoCay in den Berry Islands der Bahamas, knapp 90 bis 100 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Nassau und etwa 160 bis 180 Kilometer östlich der Küste Floridas bei Miami. Die Insel ist ausschließlich per Kreuzfahrtschiff erreichbar und wird nur von Royal Caribbean International sowie teilweise von Celebrity Cruises angelaufen. Lange Zeit mussten Gäste mit Tenderbooten an Land gebracht werden. Heute verfügt CocoCay über einen eigenen Pier, der groß genug ist, um selbst die größten Schiffe der Flotte wie die Oasis- oder Icon-Class sicher festzumachen. Dadurch verläuft der Landgang deutlich entspannter und schneller.

Die Aufenthaltsdauer hängt von der jeweiligen Kreuzfahrtroute ab. In der Regel liegt das Schiff etwa zwischen acht und zehn Stunden vor Ort. Die genaue Zeit wird bereits vorab in den Reiseunterlagen sowie an Bord kommuniziert. Wer den Tag gut plant, hat mehr als genug Zeit, um mehrere Inselbereiche zu besuchen, zu baden, zu essen und zu entspannen.

Wie voll es auf CocoCay ist, hängt stark davon ab, wie viele Schiffe gleichzeitig anlegen. An manchen Tagen liegt nur ein Schiff am Pier, an anderen Tagen können es zwei sein, was die Besucherzahl deutlich erhöht. Wenn zwei Schiffe auf CocoCay anlegen, können schon einmal bis zu 10.000 Gäste gleichzeitig auf der Insel sein. Trotzdem ist die Insel sehr weitläufig angelegt, sodass sich die Gäste gut verteilen. Die belebtesten Bereiche sind meist der Wasserpark, die Oasis Lagoon und die Strandabschnitte in Piernähe. Weiter hinten auf der Insel lässt sich oft mehr Ruhe finden. Wer früh an Land geht oder gezielt ruhigere Bereiche wählt, erlebt CocoCay trotz vieler Besucher recht entspannt.

Ja, da die Hauptwege alle größtenteils befestigt sind. Nur im Strandbereich wirds dann schwer. Auf CocoCay gibt es zudem auch kostenlose “Beach Strollers” (strandtaugliche Kinderwagen) auf First-come-first-served-Basis – falls du deinen nicht mitschleppen willst oder der Sand mit deinem Modell nervig ist.

Ja, auf CocoCay stehen an allen öffentlichen Stränden sowie rund um die Pools zahlreiche Liegestühle kostenlos zur Verfügung. Diese können ohne Reservierung genutzt werden und sind im Kreuzfahrtpreis enthalten. In vielen Bereichen gibt es zusätzlich feste Sonnenschirme oder Schattenflächen, die ebenfalls kostenfrei sind. Nur in Premiumbereichen wie im Coco Beach Club oder in gebuchten Cabanas fallen zusätzliche Kosten an. Es lohnt sich, am Vormittag einen schönen Platz auszuwählen, da die beliebtesten Strandabschnitte später am Tag etwas voller werden können.

Schatten ist auf CocoCay zwar vorhanden, aber wie überall in der Karibik begrenzt. Neben Sonnenschirmen und überdachten Sitzbereichen bieten auch einige Pavillons sowie Bäume Schutz vor der Sonne. Trotzdem sollte man sich auf starke Sonneneinstrahlung einstellen und immer ausreichend Sonnenschutz verwenden. Besonders in der Mittagszeit ist die UV-Belastung hoch. Wer empfindlich auf Sonne reagiert oder mit kleinen Kindern reist, sollte frühzeitig Schattenplätze sichern oder im Tagesverlauf zwischen Sonne und Schatten wechseln.

Das Meer rund um CocoCay ist in der Regel ruhig, klar und sehr gut zum Schwimmen geeignet. In vielen Bereichen sind Rettungsschwimmer im Einsatz, die ein Auge auf die Badezonen haben. Der Einstieg ins Wasser ist meist flach, wodurch sich die Strände auch für Familien mit Kindern sehr gut eignen. Wie überall in tropischen Gewässern können Meeresbewohner vorkommen, doch Begegnungen mit gefährlichen Tieren sind selten und die Crew ist entsprechend geschult.