Titelbild Huanghuacheng

Die Chinesische Mauer bei Huanghuacheng (China)

Kategorien: Reiseberichte, Asien, China

Nachdem wir heute Morgen die chinesische Mauer bei Mutianyu besichtigt hatten, stand jetzt noch der Besuch eines weiteren Teils der Mauer in Huanghuacheng an.


Der Tag
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unserer Weltreise

Der Weg auf die Mauer bei Huanghuacheng

Der Unterschied der Mauerabschnitte von Mutianyu und Huanghuacheng ist, das man in Huanghuacheng vor allem ältere, nicht restaurierte Teile der Mauer sehen kann.

Zhuangdaokou Village

Zhuangdaokou Village



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Vom Parkplatz in dem kleinen Ort Zhuangdaokou Village mussten wir erst einmal 30 Minuten steil aufwärts über kleine Wege bis zum Mauerabschnitt wandern, ehe wir die Mauer betreten konnten. Da diese Region der Mauer absolut nicht touristisch erschlossen ist, gibt es im Gegensatz zu Mutianyu keine Verkaufsstände oder Seilbahnen. Und außer uns und unserem Guide war auch sonst niemand da – absolut traumhaft 🙂

Der Aufstieg zur Mauer

Der Aufstieg zur Mauer

Der Aufstieg zur Mauer

Der Aufstieg zur Mauer

Und dann lag sie auf einmal vor uns 🙂

Der Aufstieg zur Mauer

Der Aufstieg zur Mauer

Folgende Route haben wir für die Mauer in Huanghuacheng vorgesehen:

01. Aufstieg zur Mauer (rot markiert)
02. Der nicht-restaurierte Teil der Mauer (blau markiert)
03. der restaurierte Teil der Mauer (gelb markiert)

Karte von der Mauer in Huanghuacheng

Karte von der Mauer in Huanghuacheng

Der nicht restaurierte Teil der Chinesischen Mauer

Als erstes sind wir also nach links zu einem nicht restaurierten Teil der Großen Mauer gelaufen. Die ersten paar Meter sind noch relativ gut erhalten…

Die Chinesische Mauer

Die Chinesische Mauer

Aber schon nach ein paar Metern merkt man, in welchem schlechten Zustand die Mauer an dieser Stelle schon ist.

Die Chinesische Mauer

Die Chinesische Mauer

Die Chinesische Mauer

Die Chinesische Mauer

Manchmal sieht man vor lauter Bewuchs die Mauer nicht mehr 😉

Die zugewachsene Mauer

Die zugewachsene Mauer

Die zugewachsene Mauer

Die zugewachsene Mauer

Lange Zeit hat sich die Regierung nicht um die Pflege und den Erhalt der Chinesischen Mauer gekümmert. In einigen ländlichen Gebieten haben chinesische Bewohner sogar Teile der Mauer eingerissen, um das Material für eigene Bauten zu verwenden. Erst seit 2006 ist sie geschützt und darf nicht mehr beschädigt werden, sondern muss in ihrem aktuellen Zustand erhalten bleiben. Eine Vermessung der Mauer zwischen 2007 und 2009 hat ergeben, dass nur 513 km der 20.000 Kilometer langen Mauer in einem guten Zustand sind. Der Rest ist zerstört, mit Grafittis beschmiert, abgetragen oder von wild wachsenden Pflanzen überwuchert.

Die zugewachsene Mauer

Die zugewachsene Mauer

Und dies kann man bei Huanghuacheng sehr gut sehen. Hier findet man einen Teil der Mauer, den sich die Natur Stück für Stück zurückerobert.

Ein Abschnitt der nicht restaurierten Mauer

Ein Abschnitt der nicht restaurierten Mauer

Ein Abschnitt der nicht restaurierten Mauer

Ein Abschnitt der nicht restaurierten Mauer

Ab diesem Punkt sollten wir auch nicht weitergehen, da die Mauer an vielen Stellen hier einsturzgefährdend ist.

Ein Abschnitt der nicht restaurierten Mauer

Ein Abschnitt der nicht restaurierten Mauer

Die Chinesische Mauer bei Huanghuacheng

Die Chinesische Mauer bei Huanghuacheng

Das sieht man schon allein daran, dass die Wachtürme teilweise riesige Risse aufweisen.

Risse in den Wachtürmen

Risse in den Wachtürmen

Risse in den Wachtürmen

Risse in den Wachtürmen

Das war schon beindruckend, die Mauer auch mal in diesem schlechten Zustand zu sehen.

Die Chinesische Mauer bei Huanghuacheng

Die Chinesische Mauer bei Huanghuacheng

Die Chinesische Mauer bei Huanghuacheng

Die Chinesische Mauer bei Huanghuacheng

Also sind wir wieder zurückgegangen, um die Mauer in nördlicher Richtung weiter abzulaufen. Man muss hier wirklich aufpassen, denn dieser Teiil ist wirklich nicht gesichert und teilweise auch sehr steil.

Blick auf die Mauer und das Tal

Blick auf die Mauer und das Tal

Blick durch einen Bogen im Wachturm

Blick durch einen Bogen im Wachturm

Vorsicht beim Abstieg

Vorsicht beim Abstieg

Ist die Mauer in Mutianyu meist mehrere Meter breit, so ist sie hier durch Abtragungen teilweise nur noch 1-2 Meter breit.

Der Weg über die schmale Mauer

Der Weg über die schmale Mauer

Der Weg über die schmale Mauer

Der Weg über die schmale Mauer

Der Weg über die schmale Mauer

Der Weg über die schmale Mauer

Die Funktion der Chinesischen Mauer

Die Chinesische Mauer wurde ursprünglich als reine Verteidigungsanlage erbaut. Dazu dienten die Wachtürme, von denen es in den Blütezeiten des Bauwerks bis zu 25.000 Stück gegeben haben soll. Sie waren in erster Hinsicht Signaltürme, gleichzeitig aber auch Waffenlager. Sobald ein Feind gesichtet wurde, entfachte ein Wachsoldat auf dem Turm ein Feuer und informierte so die umliegenden Türme von der nahenden Bedrohung. Auf diese Weise entstand ein gut durchdachtes, effektives Schutzsystem, das sicherlich eine große Rolle auf dem Weg Chinas zur Weltmacht spielte. [Quelle chinesischemauer.net]

Der restaurierte Teil der Mauer in Huanghuacheng

Wenn man die Mauer in die andere Richtung geht, kommt man an ein längeres teilrestauriertes Stück. Restauriert bedeutet in dem Fall nicht, dass die Mauer so aussieht wie in Mutianyu oder Badaling. Aber zumindest wurde der Verfall gestoppt. Und auch hier war keine Menschenseele zu sehen. Der Aufstieg war sehr steil, anstrengend und schweißtreibend.

Blick auf den restaurierten Teil der Mauer

Blick auf den restaurierten Teil der Mauer

Der steile Aufstieg

Der steile Aufstieg

Der steile Aufstieg

Der steile Aufstieg

Der Blick zurück

Der Blick zurück

Ein Wachturm

Ein Wachturm

Überreste eines Wachturms

Überreste eines Wachturms

Und es geht immer weiter steil nach oben…

Der Weg bis nach oben

Der Weg bis nach oben

Der Weg bis nach oben

Der Weg bis nach oben

Der Blick zurück auf den nicht restaurierten Teil der Mauer

Der Blick zurück auf den nicht restaurierten Teil der Mauer

Egal wie anstrengend der Aufstieg bei den Temperaturen auch ist – der Ausblick vom obersten Punkt hat für alles entschädigt. Der blanke Wahnsinn!

Der Blick über die Landschaft

Der Blick über die Landschaft

Der Blick über die Landschaft

Der Blick über die Landschaft

Der Blick über die Landschaft

Der Blick über die Landschaft

Bliack auf das Huanghuacheng Reservoir

Bliack auf das Huanghuacheng Reservoir

Bliack auf das Huanghuacheng Reservoir

Bliack auf das Huanghuacheng Reservoir

So völlig allein an solch einer tollen Stelle der Mauer zu sein, ist ein absolut grandioses Gefühl.

Die Chinesische Mauer

Die Chinesische Mauer

Der höchste Punkt an diesem Teil der Mauer

Der höchste Punkt an diesem Teil der Mauer

Man kann an dieser Stelle perfekt sehen, wie sich die Mauer kilometerweit über die Berghänge windet.

Bliack auf das Huanghuacheng Reservoir

Bliack auf das Huanghuacheng Reservoir

Bliack auf die Mauer und die Landschaft

Bliack auf die Mauer und die Landschaft

Bliack auf die Mauer und die Landschaft

Bliack auf die Mauer und die Landschaft

Von hier haben wir dann wieder vorsichtig dann den Abstieg Richtung Tal begonnen.

Der Abstieg Richtung Tal

Der Abstieg Richtung Tal

Der Abstieg Richtung Tal

Der Abstieg Richtung Tal

Kurz vor erreichen des Tals geht ein kleiner Privatweg von der Mauer ab. Unser Guide hatte vorher abgeklärt, dass wir den Weg benutzen dürfen. Eigentlich ist der Zugang zur Mauer (wahrscheinlich aus Sicherheitsgründen) an dieser Stelle nämlich nicht gestattet.

Hinweisschild

Hinweisschild

Beijing Hikers

Beijing Hikers

Der Abschnitt der Mauer in Huanghuacheng hat uns wesentlich besser gefallen als der erste Abschnitt heute Morgen in Mutianyu. Man hat ein längeres Stück der Mauer gesehen, auch nicht-restaurierte Teile und es waren keine anderen Touristen da.

Video der Chinesischen Mauer

Hier ein kleines Video von unserem Spaziergang auf der Chinesischen Mauer bei Huanghuacheng.

Die Chinesische Mauer bei Huanghuacheng

Im Tal hatten wir dann mit unserem Guide zusammen in einem kleinen einheimischen Gasthaus ein wohlverdientes, landestypisches Mittagessen, was sehr lecker war.

Unser Essen

Unser Essen

Nach zwei Stunden Autofahrt sind wir wieder in Peking angekommen und noch kurz am CCTV Headquarters Building vorbeigefahren.

Das CCTV Headquarters Building in Peking

Das CCTV Headquarters Building in Peking

Der Silk Market in Peking

Danach hat uns unser Guide am Silk Market – einem großen Fakemarkt – rausgelassen, da wir hier noch ein bisschen bummeln wollten.

Der Silk Market in Peking

Der Silk Market in Peking

Gegen 21 Uhr waren wir nach einem langen und anstrengenden Tag wieder zurück im Hotel. Was ein tolles Erlebnis! 🙂

Die Chinesische Mauer bei Huanghuacheng (China) zuletzt geändert: August 18th, 2017 von One Million Places

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  1. Wie viel habt ihr denn für den Tourguide gezahlt? 😀 Schaut ja echt beeindruckend aus!

    1. Author

      Hallo Sonja,

      wir hatten 1800 RMB (damals ca. 230 €) für diese Tour gezahlt und das war auch sehr beeindruckend. Vor allem der alte nicht restaurierte Teil der Mauer, den sich wirklich nur sehr wenige anschauen.

      Viele Grüße
      Sandra & Michael

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