Coral Bay – Tauchen & Schnorcheln am Ningaloo Reef (Australien)

Kategorien: Reiseberichte, Ozeanien, Australien

Nach unserem Aufentahlt in Denham und Monkey Mia in der Shark Bay ging unsere Reise weiter die Westküste hinauf bis zum kleinen Örtchen Coral Bay.

Coral Bay Tauchen Headerbild

Einkaufen & tanken in Carnarvon

Die Strecke von Denham über den North West Coastal Highway nach Coral Bay beträgt insgesamt 560 Kilometer. Auf der Strecke haben wir uns in der Stadt Carnarvon im letzten großen Supermarkt (Woolworths) einiges an Getränken und Essen für die nächsten Tage gekauft. Die Preise für Lebensmittel sind hier ähnlich wie in Perth. Aber beim Benzin merkt man, dass man weit weg von allem ist: das ist mittlerweile gut 35 Cent pro Liter teurer als in Perth. Aber gut, hilft ja alles nix, ohne Benzin kommt man halt nicht weit 🙂

Die Strecke ist nicht wirklich spannend… etwas Buschland, viel Sand und endlos wirkende Strassen…

Unser Hostel in Coral Bay

Am Nachmittag sind wir dann nach gut 5 1/2 Stunden fahrt in dem kleinen Örtchen Coral Bay angekommen. Coral Bay besteht aus einigen wenigen Häusern, einem Hotel, zwei Restaurants, zwei Caravanparks, kleineren Shops (u.a. Supermarkt, Bäckerei, Tauchschule) und einem Backpacker-Hostel . Das war’s. In letzterem hatten wir uns ein Zimmer mit Gemeinschaftsbad gebucht.

Wenn man in das Örtchen rein fährt, ist das Hostel direkt rechts das erste Haus. Man kann es also gar nicht verfehlen. Hinter dem Haus ist ein großer Parkplatz, wo man sein Auto kostenfrei abstellen kann. Wir hatten uns hier ein Zweibettzimmer mit Gemeinschaftsdusche gebucht. Das Zimmer ist spartanisch eingerichtet (2 Betten und ein mittelhoher Schrank). Die Klimaanlage im Zimmer ist super und wahnsinnig leise. Bettzeug ist vorhanden. Handtücher kann man sich gegen einen Deposit von 10 AUD an der Rezeption leihen. Beim Check-In bekommt man ein kleines Körbchen mit Basic-Geschirr (4 Teller, 2 Tassen, Besteck). Es gibt eine Gemeinschaftsküche mit 5 großen Kühlschränken (Foodlabel nicht vergessen dran zu machen!) und ausreichend Kochstellen. 2 Mikrowellen sind ebenfalls vorhanden. Das Kochequipment kann man sich einfach an der Bar/Rezeption ausleihen (ein Deposit ist nicht erforderlich). Die Duschräume und Toiletten sind in Ordnung. Es sind genügend vorhanden und einigermaßen sauber waren sie auch. Im Innenhof des Hostels gibt es einen Pool. Wifi gibt es nicht (mehr). Es hängt ein Zettel an der Rezeption, dass die Kosten des Providers zu hoch waren. Großer Minuspunkt, da im Internet mit kostenfreiem Wifi geworben wird. Vom Hostel kann man alles zu Fuß erreichen, auch den Strand. Das Örtchen ist sehr überschaubar. Es gibt aber neben dem Hostel einen kleinen Supermarkt, eine Bäckerei und noch ein paar andere kleine Läden.

Auch wenn man den kleinen “Ort” innerhalb von zwei Minuten ablaufen kann, war er wahnsinnig überfüllt. Jedes Zimmer war besetzt, jeder Caravanplatz belegt. Es sind immer noch Schulferien – gut also, dass wir zwei Monate im Voraus gebucht hatten. Nachdem wir eingecheckt hatten, haben wir uns unsere Bade- und Schnorchelsachen geschnappt und sind an den Strand gelaufen. Hier sind wir eine kleine Runde geschnorchelt und haben uns dann noch bis zum Sonnenuntergang am Strand entspannt. Abends haben wir uns in der Hostel-Gemeinschaftsküche etwas gekocht.

Das Tauchcenter Ningaloo Reef Dive

Für den nächsten Tag hatten wir uns zwei Tauchgänge inklusive Schnorcheln mit Mantas im Ningaloo Reef Dive Tauchcenter gebucht. Halb neun morgens ging es los und wir waren schon ganz gespannt, was das Ningaloo Reef so zu bieten hat.

Das Ningaloo Reef an der Westküste von Australien

Das Ningaloo Riff zieht sich über eine Länge von 250 km an der Westküste Australiens und ist ein UNESCO-Welterbe. Es liegt – anders als zum Beispiel seine berühmte große Schwester, das Great Barrier Reef – ungewöhnlich nah vor der Küste. An manchen Stellen ist es gerade mal 100 Meter vom Festland entfernt. Das praktische dabei: Man hat keinen langen Anfahrtsweg, sondern ist in wenigen Minuten schon am Tauchplatz. Unseren Reisebericht zum Tauchen am Great Barrier Reef findet ihr hier.

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Das Ningaloo Reef in Australien

Der erste Tauchspot “Blue Maze”

Wir waren eine Gruppe von 9 Tauchern, zwei Tauchlehrern und ein paar Schnorchlern an Bord. Unser erster Tauchplatz war das Blue Maze, wo wir u.a. eine Schildkröte, Papageifische, Blaupunktrochen sowie Nacktschnecken gesehen haben.

Schnorcheln mit Mantas

Die Oberflächenzeit von ca. einer Stunde zwischen zwei Tauchgängen nutzten wir für das Schnorcheln mit Mantas. Der Skipper hatte Ausschau gehalten und uns zu den Plätzen gefahren, wo er einen Manta erspäht hat. Wir haben mehrere Male das Manta-Weibchen Woopy gesehen, die seelenruhig ihre Runden gedreht hat. Leider war die Sicht richtig schlecht, so dass die Bilder nicht gut geworden sind … Mittags gab es dann auch was leckeres zu Essen auf dem Boot.

Der zweite Tauchspot “Asho´s Gap”

Der zweite Tauchspot hieß Asho’s Gap, eine natürliche Putzerstation für Haie, wo wir u.a. 5 graue Riffhaie, Blaupunktrochen sowie einen großen Schwarm Barracudas gesehen haben. Die Putzerstation mit den vielen Haien war wirklich sehr cool – aber ansonsten war die Sicht oftmals nicht so gut. Gerade bei dem Schnorcheln mit Mantas war das schon sehr ärgerlich, da wir uns darauf natürlich besonders gefreut hatten.

Ein Video unserer beiden Tauchgänge in Coral Bay

Hier das Video zu unseren beiden Tauchgängen und dem Schwimmen mit dem Manta.

Nach einem schönen Tag auf dem Boot und im Wasser waren wir gegen Nachmittag wieder im Hostel, haben unser Logbuch ausgefüllt (mittlerweile haben wir schon 60 Tauchgänge) und uns etwas zu essen gekocht.

Alle Reiseberichte aus Westaustralien

Australien hatten wir während unserer Weltreise im Jahr 2015 zum ersten Mal bereist. Hier waren wir vor allem an der Ostküste (Sydney, Brisbane, Airlie Beach und Cairns), im Süden (Adelaide, Great Ocean Road und Melbourne) und im Inneren des Landes (Ayers Rock). Australien hat uns damals so gut gefallen, dass wir hier auf jeden Fall noch viel mehr sehen wollten. Und was uns noch komplett gefehlt hatte, war die Westküste. Hier haben wir uns eine tolle Selbstfahrer-Route für knapp 2 Wochen zusammengestellt, um einige der Highlights des Bundesstaates Western Australia kennenzulernen.
Reiseberichte Westaustralien Perth - Sehenswürdigkeiten & die Kängurus auf Heirisson Island
Perth - Die Quokkas auf der Insel Rottnest Island (Australien)
Die Sanddünen in Lancelin & die Pinnacles Desert
Die Hutt Lagoon & der Kalbarri Nationalpark
Danham – Der World Heritage Drive & die Shark Bay
Monkey Mia – Die Delfine in der Shark Bay
Coral Bay – Tauchen & Schnorcheln am Ningaloo Reef
Exmouth – Der Cape Range Nationalpark
Exmouth – Schwimmen mit Walhaien & Mantas
Exmouth – Tauchen an den Muiron Islands am Ningaloo Reef
Perth – Die Koalas im Yanchep Nationalpark
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2 Kommentare
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Mandy
Mandy
28. April 2016 19:34

Wieder eine unglaubliche Reise.
Super 🙂