Exmouth – Der Cape Range Nationalpark (Australien)

Kategorien: Reiseberichte, Ozeanien, Australien

Um den Tag voll auszunutzen sind wir heute wieder bereits recht früh in Coral Bay gestartet und ins etwa 150 Kilometer entfernte Exmouth gefahren.

Exmouth Australien Headerbild

Die Strecke von Coral Bay nach Exmouth

Die Strecke von Coral Bay nach Exmouth ist relativ unspektakulär. Auf dem Weg findet man aber wahnsinnig viele Termitenhügel am Straßenrand.

Unser Hotel in Exmouth

Gegen 10 Uhr sind wir dann auch schon in unserer Unterkunft Sea Breeze Resort angekommen, welche etwa 5 km außerhalb von Exmouth liegt. Das Hotel macht von außen zwar einen nicht so tollen Eindruck, ist aber wirklich schön. Gleich beim Ankommen sind uns auch ein paar Emus über den Weg gelaufen 🙂

Wir hatten Glück und konnten bereits einchecken, was super war. So konnten wir unsere ganzen Essenssachen direkt in den Kühlschrank stellen. Das Zimmer hat nämlich auch eine Küchenzeile mit Kochmöglichkeit, so dass wir uns hier selbst verköstigen können. Das Sea Breeze Resort gehört seit 1. April 2016 nicht mehr zu Best Western. Es liegt ca 5 km außerhalb von Exmouth neben der Naval Base. Von außen sieht es ein bisschen aus wie ein Motel, aber die Zimmer sind wirklich super. Wir hatten ein Zimmer in der 2. Etage. Sehr modern eingerichtet und neu. Alles ist sehr sauber. Es gibt auch eine kleine Küchenzeile mit allerlei Geschirr sowie einen großen Kühlschrank, eine Mikrowelle, Toaster und Wasserkocher. Die Dusche ist hervorragend! Die Mitarbeiter sind sehr nett, freundlich und hilfsbereit. Das Wifi ist kostenlos, funktioniert mal besser und mal schlechter. Auf dem Gelände ist ein kleiner Pool mit vielen Liegen. Manchmal schauen ein paar Emus oder weiße Kakadus vorbei. Handtücher für Outdoor-Aktivitäten kann man sich an der Rezeption ausleihen. Das beste Hotel auf unserem Westaustralien-Trip. Können wir nur weiterempfehlen.

Der kleine Ort Exmouth

Exmouth ist ein kleines Städtchen mit ca. 2.200 Einwohnern, das vor allem vom Tourismus in den Cape Range Nationalpark sowie dem Ningaloo Reef lebt. Das “Maskottchen” des Ortes ist eine große rote Garnele. Direkt neben unserem Hotel befindet sich ein noch genutztes Gelände der US-Marinefunkstelle, deren Sendetürme zu den höchsten der Welt gehören.

Der Cape Range Nationalpark

Von unserem Hotel aus fährt man eine gute halbe Stunde, um zum Eingang des Cape Range Nationalpark zu kommen. Die Strecke führt vorbei an Campingplätzen, schönen Stränden, dem Vlamingh Head Leuchtturm sowie einem alten Schiffswrack (SS Mildura) von 1907. Und immer schön aufpassen, wenn man durch den Cape Range Nationalpark fährt… “Kangaroos crossing” 🙂

Die schönsten Schnorchelstellen gibt es aber erst im Nationalpark … und diese wollten wir uns heute mal etwas näher anschauen. Ein ziemlich gute Karte des Nationalparks gibt es hier.

Schnorcheln an den Oyster Stacks

Erster Stopp war der Strand Oyster Stacks, den man möglichst besuchen sollte, wenn Flut ist, damit die Korallen mit Wasser bedeckt sind und man schön schnorcheln kann. Leider gab es deshalb auch starke Strömungen, da das Wasser gerade in die Bucht gekommen ist. Das war leider etwas anstrengend beim Schnorcheln, da man immer versucht hat, gegen die Strömung zu kämpfen. Ansonsten wäre man völlig abgetrieben. Es gibt zwar viele Rifffische in der Bucht, aber die Sicht war nicht wirklich gut.

Schnorcheln in der Turquoise Bay

Zweiter Schnorchelstopp war in der Turquoise Bay. Allein schon das wahnsinnig türkisblaue Wasser lädt dazu ein, schnell ins Wasser zu springen. Aber auch der Strand mit dem weichem weißen Sand ist sehr schön. Dass der Strand wohl auch bei allen anderen sehr beliebt ist, hat man gleich an der Fülle der Menschen gemerkt. Aber das hat eigentlich wenig gestört, da sich der Strand etwas in die Länge gezogen hat und so jeder ein Plätzchen finden konnte. Das Schnorcheln hier ist ein Drift-Schnorcheln, d.h. man geht den Strand einfach etwas weiter runter, steigt dort ins Wasser, schwimmt ein paar Meter raus und schnorchelt dann mit der Strömung wieder zurück bis zu seinem Liegeplatz. Das hat wunderbar geklappt und hat richtig Spaß gemacht, denn hier haben wir auch schöne Sachen sehen können, wie z.B. Blaupunktrochen, einen Riffhai, große Schwärme von Rifffischen, Flötenfische, Picasso-Drückerfische und vieles mehr.

Alle Reiseberichte aus Westaustralien

Australien hatten wir während unserer Weltreise im Jahr 2015 zum ersten Mal bereist. Hier waren wir vor allem an der Ostküste (Sydney, Brisbane, Airlie Beach und Cairns), im Süden (Adelaide, Great Ocean Road und Melbourne) und im Inneren des Landes (Ayers Rock). Australien hat uns damals so gut gefallen, dass wir hier auf jeden Fall noch viel mehr sehen wollten. Und was uns noch komplett gefehlt hatte, war die Westküste. Hier haben wir uns eine tolle Selbstfahrer-Route für knapp 2 Wochen zusammengestellt, um einige der Highlights des Bundesstaates Western Australia kennenzulernen.
Reiseberichte Westaustralien Perth - Sehenswürdigkeiten & die Kängurus auf Heirisson Island
Perth - Die Quokkas auf der Insel Rottnest Island (Australien)
Die Sanddünen in Lancelin & die Pinnacles Desert
Die Hutt Lagoon & der Kalbarri Nationalpark
Danham – Der World Heritage Drive & die Shark Bay
Monkey Mia – Die Delfine in der Shark Bay
Coral Bay – Tauchen & Schnorcheln am Ningaloo Reef
Exmouth – Der Cape Range Nationalpark
Exmouth – Schwimmen mit Walhaien & Mantas
Exmouth – Tauchen an den Muiron Islands am Ningaloo Reef
Perth – Die Koalas im Yanchep Nationalpark
guest
0 Kommentare
Inline Feedbacks
View all comments