Die Sanddünen in Lancelin & die Pinnacles Desert (Australien)

Kategorien: Reiseberichte, Ozeanien, Australien

Heute hat sich Perth leider nicht von seiner besten Seite gezeigt – als wir aufgestanden sind, waren die Straßen nass und es war etwas schwül. Also haben wir schnell unsere Sachen zusammengepackt, haben im Hotel ausgecheckt, sind schnell in unser Auto gestiegen und Richtung Norden nach Lancelin gefahren 🙂

Nambung

Unser Mietwagen für Westaustralien

Den Mietwagen für unsere Tour entlang der Westküste von Australien haben wir bereits am Tag zuvor abgeholt. Hierzu sind wir von der Innenstadt mit einem Bus zur Mietwagenstation von EUROPCAR am Flughafen von Perth gefahen. Wie fast immer haben wir unseren Mietwagen über billiger-mietwagen.de inkl. dem “Rundum-sorglos-Paket” gebucht. Dies bedeutet, dass alle wichtigen Versicherungen & Services (Vollkasko- und Diebstahlschutz ohne Selbstbeteiligung, Haftpflicht, Glas-/Reifenschutz, alle Kilometer frei und kostenlos stornierbar) bereits im Mietpreis enthalten sind. Damit haben wir bisher immer sehr gute Erfahrungen gemacht und können dies nur weiterempfehlen.

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Unser Mietauto für Westaustralien

Unsere Route entlang der Westküste von Australien

Eine fast 1.700 Kilometer lange Strecke von Perth bis nach Exmouth liegt vor uns… und dann das ganze wieder zurück bis nach Perth. Über 3.400 Kilometer an der Westküste von Australien. Bevor es losging haben wir noch in einem großen Supermarkt im Stadtteil Joondalup ein paar Lebensmittel für die nächsten Tage einkauft, denn einen größeren und günstigen Supermarkt werden wir auf der Strecke nach Exmouth wahrscheinlich nur selten finden.

Die Sanddünen in Lancelin

Nach ca. 1,5 Stunden haben wir dann unseren erstes Etappenziel erreicht: den kleinen Ort Lancelin. Am Ende der Hauptstraße von Lancelin liegen schneeweiße Sanddünen, die die Touristenattraktion des Ortes sind. Das Gebiet ist riesig und kann mit Allradautos bzw. Crossbikes befahren werden oder aber man brettert mit Sandboards (stehend oder sitzend) die Hügel hinab. Wir sind auf die Dünen hoch gelaufen (der Sand ist schön weich und kühl) und haben einfach nur die tolle Aussicht genossen.

Der Holiday Pass für Westaustralien

Nach diesem kurzen Abstecher ging es noch 75 km weiter in den Norden zum Nambung Nationalpark. Jeder Nationalpark in Westaustralien kostet pro Auto 12 AUD Eintritt (ca. 8 Euro) pro Tag. In Perth hatten wir uns in der Touristeninformation einen sogenannten Holiday Pass für 44 AUD gekauft, der einen Monat lang in allen Nationalparks Westaustraliens (es gibt 3 Ausnahmen) Eintritt gewährt. Es stehen ohnehin 3 oder 4 Nationalparks auf unserer Agenda und wir wollten es uns offen halten, einen Park vielleicht auch an zwei Tagen besuchen zu können.

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Die Pinnacles Desert im Nambung Naionalpark

Die Hauptattraktion des Nambung Nationalparks ist die Pinnacles Desert, ein Gebiet von kleinen und großen (bis zu 4 m) Kalksteinsäulen. Über den 4 km langen Pinnacles Drive kann man das Gebiet ganz gut erschließen. Es gibt überall Haltebuchten für die Autos, sodass man auch mal aussteigen kann, um zwischen den Pinnacles hindurchzulaufen und sie aus verschiedenen Blickwinkeln zu fotografieren. Der abwechlungsreiche Rundweg lässt sich mit einigen Stopps in gut 1-2 Stunden bewältigen. Wir sind ihn sogar gleich 2 mal gefahren 🙂

Einige der Säulen haben eine gezackte Spitze, während andere abgerundete Kuppen haben. Die Landschaft hat irgendwie ein unwirkliches Flair – wie eine Mondlandschaft mit kleinen Skulpturen. Man kann sich auch kaum vorstellen, dass diese Pinnacles in zig Tausenden von Jahren aus Muscheln entstanden sind und aus einer Zeit stammen als diese Landschaft noch Meeresboden war. Besonders schön erschienen die Steinsäulen im Licht der Abendsonne.

Unser Hotel in Jurien Bay

Da wir noch im Hellen in unserer Unterkunft ankommen wollten, haben wir uns bereits vor Sonnenuntergang auf den Weg nach Jurien Bay gemacht, dass nochmal ca. 50 km weiter nördlich liegt. Hier verbringen wir die nächste Nacht im The Heights Bed & Breakfast , einer kleinen Pension mit gerade mal vier Zimmern.

Der Empfang durch die Gastgeberin war freundlich. Das B&B hat 4 Zimmer sowie einen Gemeinschaftsraum, in dem das Frühstück eingenommen werden kann. Hier ist auch ein großer Kühlschrank, in dem Toast, Butter, Joghurt, Obst, Milch und Saft zur freien Verfügung steht. In den Schränken ist allerlei Geschirr, Kaffee, Tee sowie Cornflakes/Müsli. Des Weiteren stehen hier zwei Sessel, ein Fernseher sowie ein großes DVD-Regal. Draußen auf der Terrasse steht ein BBQ-Grill, das auch von den Gästen benutzt werden kann. Das Zimmer an sich ist zwar klein, aber sauber und ausreichend. Es gibt keine Klimaanlage, dafür aber einen Ventilator. Ein kleiner Fernseher sowie ein Kühlschrank (der nachts sehr laut werden kann) sind ebenfalls vorhanden. Das Bad ist ensuite. Shampoo, Seife und Fön sind vorhanden. Leider hat es etwas gedauert, bis das Wasser in der Dusche warm geworden ist. Dann war es plötzlich richtig heiß und man hatte Schwierigkeiten es warm zu bekommen. Denn dann war es wieder eiskalt. Das Wlan funktioniert gut. Wir finden den Preis von 140 AUD (ca 95 Euro) für das Zimmer wahnsinnig viel und völlig überteuert. Aber leider gab es zu unserer Zeit keine günstigeren Alternativen.

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Unser Zimmer im The Heights Bed & Breakfast

Alle Reiseberichte aus Westaustralien

Australien hatten wir während unserer Weltreise im Jahr 2015 zum ersten Mal bereist. Hier waren wir vor allem an der Ostküste (Sydney, Brisbane, Airlie Beach und Cairns), im Süden (Adelaide, Great Ocean Road und Melbourne) und im Inneren des Landes (Ayers Rock). Australien hat uns damals so gut gefallen, dass wir hier auf jeden Fall noch viel mehr sehen wollten. Und was uns noch komplett gefehlt hatte, war die Westküste. Hier haben wir uns eine tolle Selbstfahrer-Route für knapp 2 Wochen zusammengestellt, um einige der Highlights des Bundesstaates Western Australia kennenzulernen.
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