Das Luxus-Boutique Hotel The Wellem in Düsseldorf

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Wenn man Düsseldorf mit all seinen vielen Sehenswürdigkeiten erkunden möchte, ist das Hotel The Wellem by Hyatt perfekt geeignet. Das imposante Luxushotel liegt zentral in der Innenstadt und man kann von hier aus bequem die meisten Sehenswürdigkeiten auf eigene Faust und zu Fuß erkunden.

Hotel The Wellem Hyatt Headerbild

Das Hotel The Wellem – The Unbound Collection by Hyatt

Wow, was für ein imposanter Hoteleingang!“ – Staunend standen wir mit unseren Koffern vor dem Luxus-Boutiquehotel The Wellem und wussten erstmal gar nicht, ob wir richtig sind. Ein großes Säulenportal bildet den Eingang zu einem mondänen Gebäude, das uns direkt an eine Mischung aus Tempel und Barockschloss erinnert hat. Das historische, denkmalgeschützte Gebäude existiert schon seit den 1920er Jahren und war jahrzehntelang Heimat des Düsseldorfer Land- und Amtsgerichts. Seit 2017 kann man hier übernachten.

Die Luxusmarke „Unbound Collection by Hyatt“ bezeichnet übrigens ein Portfolio unabhängiger Premium-Hotels, die in ihrer Art unterschiedlich sind und ihre eigenen Service-Philosophien vertreten. Auch architektonisch heben sich die Häuser voneinander ab. Ob eine faszinierende Vergangenheit, eine exklusive Lage, berühmte Architektur und Design oder ein preisgekröntes kulinarisches Erlebnis – jedes der aktuell 25 Unbound Collection Hotels der Marke Hyatt hat seine eigene Geschichte und schafft neuartige, geschichtsträchtige Erlebnisse für die Gäste. Die 2016 unter der Marke Hyatt vereinigten Häuser der Kollektion haben durchweg Top-Rankings, Auszeichnungen und Lob von unabhängigen Publikationen.

Betritt man das Hotel über den Haupteingang steht man erst einmal in einer großzügigen Eingangshalle in deren Mitte sich eine wunderschöne, prächtige Treppe befindet. Auch hier denkt man immer noch nicht, dass man in einem Hotel ist 😉 Läuft man an der Treppe rechter- oder linkerhand vorbei, gelangt man zur Hotelrezeption, die geschickt den vorderen Altbau (1923) vom hinteren Neubau (2017) trennt. Im Neubau befinden sich alle 102 Studios und Suiten des Hotels. Wer die Rezeption hinter sich lässt, blickt in den idyllischen Andreas Quartier Park, wo sich auch eine Reihe Eigentumswohnungen sowie 25 hoteleigene Residenzen fließend in die Architektur integrieren.

Neben der Architektur spielt die Kunst eine wichtige Rolle im The Wellem, dessen Namensgeber Kurfürst und Kunstmäzen Jan Wellem (1658–1716) ist. Das Hotel beherbergt eine große Sammlung zeitgenössischer Kunst, die im gesamten Hotel und auch in den Gästesuiten ausgestellt ist. Darunter sind Werke von international bekannten Künstlern wie Jeff Koons, HA Schult sowie dem Maler Julian Schnabel.

Besonders gut haben uns im Hotel die öffentlichen Aufenthaltsbereiche gefallen, in denen es jede Menge bequeme Sofas und Sessel gibt. In der ersten Etage gibt es übrigens die exklusive Wellem-Lounge, in der alle Hotelgäste kostenfreie Getränke wie Kaffee, Tee, Wasser und Softdrinks erhalten.

Wer im Bereich Kulinarik das Außergewöhnliche sucht, ist im The Wellem richtig. Verschiedenste Restaurants, wie das moderne American Steak House „MASH“, das Mutter Ey Café, Frank’s Fine Dining und Frank’s Bistro erwarten die Besucher mit einer Auswahl an köstlichen Speisen und Getränken.

Die zentrale Lage des Hotels in Düsseldorf

Das Hotel The Wellem befindet sich direkt im Zentrum von Düsseldorf. Vom Hotel sind es nur wenige Gehminuten zur Altstadt, der Shoppingmeile Königsallee, der Promenade am Rhein und zu zahlreichen Kneipen, Restaurants, Café, Bars und Diskotheken. Parken kann man direkt in der riesigen hoteleigenen Garage für 32 EUR pro Tag.

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Die Lage des Hotel The Wellem in Düsseldorf

Unser Zimmer „Terrace Art Suite“

Unser Zimmer war eine Terrace Art Suite und lag in der 5. (und damit höchsten) Etage des Hotels. Wie der Name schon sagt, spielt in den Hotelzimmern das Thema Kunst – wie auch im Rest des Hotels – eine wichtige Rolle. Die Terrace Art Suiten wurden nämlich von unterschiedlichen Künstlern, u.a. von dem deutschen Künstler Leon Löwentraut oder Julian Schnabel ausgestattet. Zudem wird man als Gast eingeladen, die Staffelei und die Malutensilien auf dem Zimmer zu nutzen und sich kreativ auszuleben. Das haben wir tatsächlich nicht ausprobiert, finden es aber eine sehr schöne Idee!

Unsere Suite war 89m² groß und bestand aus einem Wohn-/Koch-/Essbereich sowie einem Schlafzimmer und einem Bad. Zur Standardausstattung gehören zwei Fernseher, eine Waschmaschine und ein Trockner, eine Fußbodenheizung sowie ein Suite-Pad und Bluetooth Speaker. Highlight der Suite ist sicherlich die große, private Dachterrasse, von der man u.a. einen Blick auf die Andreas Gärten und den Wohnungskomplex hat. Gartenmöbel inklusive Liegen laden hier zum Relaxen ein.

Wir haben uns in dem Zimmer richtig wohl gefühlt und fanden es klasse, wie großzügig es gestaltet und wie geschmackvoll es eingerichtet ist. Die Preise für die verschiedenen Zimmer & Suiten beginnen meist bei 199 EUR pro Nacht und gehen bis zu 800 EUR für die 120 m² große Wellem Suite mit 2 Schlafzimmern. Verschiedene Angebote findet man z.B. auf Booking.com

Das Frühstück im Bistro Sommelier

Wir lieben das ausgiebige Frühstücken im Hotel und waren vom Frühstück im The Wellem Hotel einfach nur begeistert. Das Frühstück wird wochentags von 7.00 bis 10.30 Uhr und am Wochenende von 8.00 bis 11.30 Uhr im Bistro Sommelier serviert, das sich im Untergeschoss des Hotels befindet. In einem Nebenraum war ein kleines Selbstbedienungsbuffet aufgebaut, an dem man sich mit frischen Säften, Obst und Gemüse, Joghurt, Müsli, Croissants sowie Brötchen etc. bedienen konnte. Weitere Frühstückssachen wie Eierspeisen, Wurst, Käse sowie Pfannkuchen und Crêpes konnten wir direkt bei einer Mitarbeiterin bestellen, die es frisch zubereiten ließ. Das Frühstück war super lecker! Ein perfekter Start in den Tag ❤

Unser Tipp: Unbedingt den Nutella-Crêpe bestellen – ein Traum 😊

Wer ein zentral gelegenes Hotel in Düsseldorf sucht, das modern und geschmackvoll eingerichtet ist und zudem das gewisse Extra eines Grand-Hotels bietet, ist im The Wellem goldrichtig.

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