Perurail – Mit dem Zug von Cusco nach Aguas Calientes (Peru)

Kategorien: Reiseberichte, Südamerika, Peru

Heute stand für uns die 110 Kilometer lange Fahrt mit dem Bus und Zug von Cusco nach Aguas Calientes (Machu Picchu) auf dem Programm.

Aguas Calientes Headerbild


Der Tag
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unserer Weltreise


Der Busbahnhof Wanchaq in Cusco

Für uns hieß es heute früh aufstehen, da wir uns einen Zug von Perurail um 7.55 Uhr ausgesucht hatten. Wir sind vom Hotel aus mit kleinem Gepäck für 3 Tage (unsere Koffer hatten wir im Hotel verstaut) zum Busbahnhof Wanchaq in Cusco gelaufen.

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Der Busbahnhof Wanchaq in Cusco

Die Strecke von Cusco nach Aguas Calientes

Vom Busbahnhof Wanchaq in Cusco wird man in ca. 1,5 Stunden mit dem Bus bis zur Bahnstation in Pachar gefahren. Wegen der Regenzeit gehen die Züge aus Sicherheitsgründen nicht wie sonst von Poroy los.

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Die Bus- und Zugstrecke von Cusco nach Aguas Calientes

Der Vistadom Zug nach Aguas Calientes

Nach gut 1 1/2 Stunden sind wir dann am Bahnhof in Pachar angekommen. Hier warten dann die blauen Züge, die zum einen irgendwie nostalgisch aussehen und doch wirklich komfortabel sind. Es gibt verschiedene Preisklassen bei den Zügen – vom günstigen Backpacker-Zug bis hin zu der Luxusvariante „Hiram Bingham“ für mehrere hundert Dollar. Für die Hinfahrt hatten wir uns für die Variante „Vistadom“ entschieden. Bahnstrecke geht immer entlang des Rio Urubamba. Während der Fahrt haben wir sogar einen kleinen Snack serviert bekommen 🙂

Ankunft in Aguas Calientes

Um die Mittagszeit sind wir dann in Aguas Calientes – oder wie die Einheimischen lieber sagen „Machupicchu Pueblo“ – angekommen. Der Zug ist übrigens die einzige Verbindung in das von Felssteilwänden umgebene kleine Städtchen – eine Straßenverbindung dorthin gibt es nicht.

Aguas Calientes ist eine Kleinstadt mit knapp 5.000 Einwohnern in Peru. Die Stadt liegt im Flusstal des Rio Urubamba auf etwa 2.060 Metern Höhe und ist von Steilwänden aus Fels und Nebelwald umgeben. Aguas Calientes liegt etwa eineinhalb Kilometer von der Ruinenstadt Machu Picchu entfernt und ist Ausgangspunkt für die Besichtigung des Unesco-Weltkulturerbes.

Unser Hotel in Aguas Calientes

Unser Hotel Casa Andina Classic Machu Picchu lag nur 5 Minuten Fussweg vom Bahnhof entfernt und wir konnten auch gleich einchecken.

Das Casa Andina Aguas Calientes liegt nur wenige Minuten zu Fuß vom Bahnhof entfernt an einem Fluss. Wir haben im Januar 2015 zwei Nächte in dem Hotel geschlafen und haben deswegen auch ein günstigeres Zimmer ohne Außenfenster genommen. Das Zimmer war sehr klein mit einem Milchglas-Fenster zum Gang, welches man kippen konnte. Das Zimmer war sehr zweckmässig eingerichtet. Da Aguas Calientes bzw. Machu Picchu Pueblo sehr klein ist, ist quasi alles in unmittelbarer Nähe zu erreichen. Durch die umliegenden Berge hat es uns ein bisschen an ein kleines Alpendorf erinnert. Überall findet man Restaurants, Bars und Tourismusagenturen. Die Tickets für den Bus zum Machu Picchu haben wir uns bereits am Vortag (ab nachmittags möglich) an einem offiziellen Ticketschalter gekauft, damit wir morgens nicht anstehen müssen. Die Bushaltestelle erreicht man auch in wenigen Gehminuten vom Hotel. Das Frühstück war bei uns im Preis inbegriffen. Im Frühstücksraum hat man Blick auf den rauschenden, reissenden Fluss. Das Frühstück war wie überall in Südamerika sehr gut und sehr europäisch. Alles in allem ein gutes Preis-Leistugs-Verhältnis. Falls wir mal wieder in aguas Calientes sind, würden wir hier sicherlich wieder übernachten (so viele andere gute Alternativen auf dem Preisniveau gibt es auch nicht).

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Unser Zimmer im Casa Andina Classic

Das kleine Städtchen Aguas Calientes

Am Nachmittag haben wir uns gleich die Tickets für den Shuttlebus zum Machu Picchu für den nächsten Tag geholt, da die Schlange am Morgen immer relativ lang sein soll. Für die 8 km lange Serpentinenstrecke zahlt man stolze 10 USD pro Person – one Way. Danach sind wir noch ein wenig durch das Dorf gebummelt, das uns an ein kleines Alpendörfchen erinnert und uns eigentlich ganz gut gefallen hat. Überall sieht man kleine nette Restaurants, Hostels, Cafés und Souvenir-Shops. Wir hatten uns das aus Erzählungen irgendwie schlimmer vorgestellt. Im Endeffekt sammelt sich in diesem kleinen Ort alles um die Bahnschienen – Restaurants, Souvenirläden und kleine Shops. Immer gut zu hören ist der Rio Urubamba, dessen Wasser mit beeindruckender Geschwindigkeit am Ort entlang fließt.

Die Aussicht auf die Stadt vom Putucusi Mountain

Dannach haben wir noch versucht, die steilen Treppen der Putucusi Mountains zu finden. Uns wurde gesagt, wir sollen die Bahnschienen bis zum letzten Hotel gehen und dann geht es gleich rechts ab in den Wald. Und den Eingang hierfür hatten wir auch gefunden, aber leider war der Weg auf der Hälfte dann gesperrt. Aber zumindest hatte man von hier einen netten Blick auf Aguas Calientes.

Abends sind wir dann noch in einem kleinen Restaurant etwas essen gegangen und früh uns Bett, da wir den Wecker für Machu Picchu am nächsten Morgen bereits für 4.45 Uhr gestellt haben.

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Peru war eines der Länder, welches bei der Planung unserer Weltreise von vornerein gesetzt war 🙂 Wir hatten schon so viele Bilder von der Inkastadt Machu Picchu gesehen, dass wir das auf jeden Fall sehen wollen. Und unsere Route durch Peru konnten wir auch perfekt mit Bolivien und Ecuador verbinden.
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