Siem Reap – Die Tempelanlagen von Angkor Wat (Kambodscha)

Kategorien: Reiseberichte, Asien, Kambodscha

Auf den heutigen Tag haben wir uns ganz besonders gefreut. Heute stand der Besuch der Tempelanlagen von Angkor Wat auf dem Programm.

Angkor

Wissenswertes über Angkor Wat

Der Angkor Archäologische Park ist ein Areal mit vielen Tempeln nördlich der Stadt Siem Reap und war vom 9. bis zum 15. Jahrhundert Zentrum des mächtigen Khmer-Reiches. Die gesamten Ruinen der Region sind seit 1992 UNESCO-Weltkulturerbe und verteilen sich auf rund 200 Quadratkilometern. Die bekannteste Tempelanlage ist Angkor Wat. Jedes Jahr kommen mehr als eine Million Besucher in die Region Angkor. Der Eintrittspreis für die Tempelanlagen liegt bei $20 USD. Es gibt auch Tickets für 3 Tage ($40 USD) und 6 Tage ($60 USD). Bei den beiden letzteren wird ein Passbild vor Ort gemacht und in das Ticket gedruckt. Für das Hauptareal gibt es zwei Rund-Touren: den Small Tour Circuit und den Grand Tour Circuit.

Die Stationen unserer Tagestour

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die wirklich große Tempelanlage von Angor zu erkunden. Man kann sich in Siem Reap ein Fahrrad leihen, ein Taxi oder Tuk Tuk für den ganzen Tag anmieten oder (wie wir) eine geführte Tour mit einem lokalen Guide machen. Im Vorfeld der Reise haben wir unseren Guide über GetYourGuide gebucht. Nach einigen Recherchen wollten wir folgende Tempel in Angkor sehen:

(1) Sonnenaufgang am Tempel Angkor Wat
(2) das Südtor zu Angkor Thom
(3) der Tempel Bayon
(4) die Terrasse der Elefanten
(5) das Victory Gate
(6) die Tempel von Ta Prohm
(7) die Tempel von Banteay Srei
(8) die Tempel von East Mebon
(9) der Haupttempel Angor Wat

Es gibt noch einige Tempel mehr, aber alles zu sehen an nur einem Tag ist quasi unmöglich. Aber mit dieser Auswahl haben wir uns die wichtigsten und sehenswertesten Spots herausgesucht 🙂

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Unsere heutige Route durch das UNESCO-Weltkulturerbe Angkor

Sonnenaufgang über dem Tempel von Angkor Wat

Zum Pflichprogramm eines jeden Angor Wat Besuchs zählt der Sonnenaufgang am Tempel von Angkor Wat. Hierzu haben wir uns einen Standpunkt etwas nördlich der Rainbow Bridge (Google Maps) ausgesucht.

Die Tempelanlagen von Angkor Thom

Da viele nach dem Sonnenaufgang gleich zum Haupttempel von Angkor Wat gehen, haben wir uns entschlossen, entgegen der Massen zuerst weiter zur Tempelanlage Angkor Thom zu fahren. Angkor Thom ist eine 9 km² große mit einem Wall versehene alte Königshauptstadt. Sie war die letzte Hauptstadt des Angkor-Imperiums. Markant für Angkor Thom sind die fünf Haupttore, die jeweils mit 4 Gesichtern gekrönt sind.

Der Tempel Bayon mit den steinernen Gesichtern

Der Tempel Bayon liegt im Zentrum von Angkor Thom und gilt als eine der bekanntesten und bedeutendsten Stätten der Welt. Seine komplexe Struktur ist (bedingt durch seine verschiedenen religiösen Einflüsse von Götterwelten, Hinduismus und Buddhismus) bis heute einmalig. Bekannt ist Bayon vor allem auch für seine vielen steinernen Gesichter in den noch heute vorhandenen 37 Tempeltürmen. Etwas nördlich vom Tempel Bayon liegt die Terrasse der Elefanten. Von hier aus sind wir über das Victory Gate Richtung Ta Prohm gefahren.

Die überwucherten Gebäude von Ta Prohm

Das Tempel-Kloster Ta Prohm ist berühmt für seine spektakulär von Würgefeigen überwucherten Gebäudeteile.

Die kunstvolle Tempelanlage Banteay Srei

Banteay Srei ist eine Tempelanlage 20 Kilometer nördlich von Siem Reap. Durch seine filigranen Steinmetzarbeiten ist er heute einer der kunstvollsten Anlagen des Hauptareals von Angkor.

Die ehemalige Wassertempel East Mebon

East Mebon ist ein Tempel, der sich auf einer künstlichen Insel im nun ausgetrockneten East Baray erhebt.

Die Haupttempelanlage Angkor Wat

Angkor Wat ist das größte sakrale Bauwerk der Welt. Es ist eine große Pyramide mit 3 Ebenen und 5 Türmen, die sich bis zu 65 Meter über dem Grund erheben. Die Anlage ist umgeben von einem Wall mit einer Länge von 1300 x 1500 Metern. An Tempel von Angkor Wat erkennt man beispielhaft den Baustil der Angkor-Zeit: Das Heiligtum hat eine exakte Symmetrie und der zentrale und höchste der fünf Türme verkörpert den Berg Meru, das Zentrum der Welt. Darüber hinaus ist jedes einzelne Bauwerk im Grundriss in vier Quadrate aufgeteilt, was mit der im Hinduismus wichtigen Zahl Vier (absolute Vollkommenheit) in Verbindung steht.

Dies war ein wirklich wunderbarer Tag. Und auch wenn die Tempel “irgendwo im nirgendwo” in Kambodscha liegen, können wir nur jedem einen Besuch von Angor Wat nur empfehlen.

Unsere Reiseberichte aus Südostasien (2013)

In diesem Urlaub durch Südostasien sind wir durch 5 verschiedene Länder gereist. Angefangen mit unserem Flug nach Hong Kong (China), dann weiter nach Bangkok (Thailand), zur Millionenmetropole Singapur, dann in den Dschungel zum UNESCO-Welterbe Angkor Wat nach Siem Riep (Kambodscha), weiter nach Kuala Lumpur (Malaysia) und zum Schluss auf die Insel Borneo (Malaysia). Ein unglaublich faszinierende Reise mit wahnsinnig vielen Eindrücken und Erlebnissen.
Reiseberichte Südostasien China: Hong Kong - Ein Rundgang durch die Stadt
China: Hong Kong - Die Aussicht auf die Stadt vom Victoria Peak
China: Hong Kong - Ten Thousand Buddhas Kloster & der Big Buddha
Thailand: Elephant Camp – Baden mit Elefanten im Khwae Noi Fluss
Thailand: Der Tigertempel Wat Pa Luangta Maha Bua
Thailand: Bangkok – Der Königspalast, Wat Pho & Wat Arun
Thailand: Ayutthaya – Die Tempel & Ruinen des UNESCO-Weltrerbes
Thailand: Ayutthaya – Die Elefanten im Royal Elephant Kraal Village
Singapur: Chinatown, S.E.A. Aquarium & Sentosa Island
Singapur: Ein Tagesausflug zum Singapore Zoo
Singapur: Das Marina Bay Sands Resort mit dem Infinity Pool
Kambodscha: Siem Reap – Hotel, Old Market & die Schmetterlingsfarm
Kambodscha: Siem Reap – Die Tempelanlagen von Angkor Wat
Malaysia: Kuala Lumpur – Die Zwillingstürme der Petronas Towers
Malaysia: Kuala Lumpur – Die Batu Caves & das Aquaria KLCC
Malaysia: Borneo – Das Sepilok Orangutan Rehabilitation Centre
Malaysia: Borneo – Das Proboscis Monkey Labuk Bay Sanctuary
Malaysia: Borneo – Die Gomantong-Höhlen & Urwaldelefanten
Malaysia: Borneo – Tauchen im Sipadan Kapalai Dive Resort
Malaysia: Borneo – Das Sipadan Kapalai Dive Resort
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