Der Abel Tasman Nationalpark – Bootstour & Wanderung (Neuseeland)

Kategorien: Reiseberichte, Ozeanien, Neuseeland

Gleich nach dem Frühstück sind wir heute von unserem Hotel Picton Yacht Club aufgebrochen und Richtung Abel Tasman Nationalpark gefahren.

Abel


Der Tag
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unserer Weltreise


Unsere Fahrt entlang der Küste

Von Picton aus geht es über eine serpentinenreiche Straße (Queen Charlotte Drive), von der man immer wieder einen schönen Ausblick auf die verschiedenen Buchten (Shakespeare Bay, Whenuanui Bay, Ngakuta Bay) hatte.

Tickets für eine Tour im Abel Tasman Nationalpark

In dem kleinen Ort Motueka haben wir uns dann bei der Agentur Wilsons Tickets für eine Boots- & Wandertour „Seals & Beach“ im Abel Tasman Nationalpark gekauft. Das Büro der Agentur liegt direkt an der Straße 60 (High Street) gegenüber dem Toyota Händler und neben dem Parkplatz des Einkaufmarktes “New World” (siehe Google Maps). Den Verlauf der heutigen Tour könnt ihr Euch hier anschauen.

Wissenswertes über den Abel Tasman Nationalpark

Der Abel Tasman National Park schützt ein 225,3 km² großes Gebiet zwischen den beiden großen Meeresbuchten Golden Bay und Tasman Bay an der Nordküste von Neuseelands Südinsel. Neuseelands kleinster Nationalpark wurde 1942, 300 Jahre nach Abel Tasmans Landung, eingerichtet und nach dem Entdecker benannt. Der Nationalpark ist berühmt für seine zahlreichen kleinen Buchten mit Sandstränden und türkisfarbenem Wasser und seine Granitklippen. Gleichzeitig sind aber auch mehr als drei Viertel des Nationalparkgebietes bewaldet. Die Tierwelt des Parks wird vor allem durch seine Seevögel geprägt. So sind beispielsweise Weißwangenreiher, Stelzenläufer, Taraseeschwalbe, Tui, Korimakos, Kuckuckskauz und Zwergpinguin heimisch. Über 70 Vogelarten können im Nationalpark gefunden werden. Unter den Besuchern des Parks ist besonders der 51 km lange Küsten-Wanderweg (Abel Tasman Coastal Track) beliebt. Eine andere populäre Art, den Abel-Tasman-Nationalpark zu erkunden, ist eine Kajaktour entlang der Küste. [Quelle: Wikipedia]

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Eine Karte vom Abel Tasman Nationalpark

Der Start unserer Tour in Kaiteriteri

Ausgangspunkte für die meisten Touren sind die Orte Marahau und Totaranui (am südlichen und nördlichen Ende des Abel Tasman Coastal Tracks) und das kleine Städtchen Kaiteriteri, von dem alle Bootstouren und Wassertaxis für den Nationalpark abgehen. Unsere Tour startete um 13 Uhr bei schönem sonnigen Wetter am langen Sandstrand in Kaiteriteri.

Der Split Apple Rock & die Seelöwen-Kolonie

Wir fuhren entlang der Küste bis zu unserem ersten Stopp: dem Split Apple Rock, eine Felsformation aus Granit, die wie ein geteilter Apfel aussieht und sicherlich DAS Fotomotiv des Nationalparks ist.

Die Seelöwen-Kolonie

Nächster Haltpunkt war dann eine vorgelagte Insel mit einer kleinen Seelöwen-Kolonie. Die Bootsfahrt entlang der schönen Küste mit Stränden und dicht bewachsenen Wäldern dauerte gut eine Stunde.

Wandern entlang des Abel Tasman Coastal Track

In der Bucht Tonga Quarry sind wir dann ausgestiegen. Von hier aus startete unser gut 5 Kilometer langer Wanderweg entlang der Küste und durch den Abel Tasman Nationalpark. Die Vegetation hier ist sehr dicht und man sieht auch immer wieder Neuseelands Nationalpflanze, den Silberfarn. Dieser ist auf der Oberseite schön grün, auf der Unterseite hingegen komplett silber. Der Weg führte am Bark Bay Wasserfall vorbei, vor dem eine Hängebrücke über die Lagune ging. Nach 1,5 Stunden Wanderung sind wir am Medlands Beach angekommen, von dem aus unser Wassertaxi zurück nach Kaiteriteri ging. Da wir bis dahin aber noch ein bisschen Zeit hatten, sind wir den Weg noch ein wenig weiter bis zu einer Hängebrücke gelaufen, die um einiges größer war als die zuvor.

Um 17 Uhr wurden wir am Medlands Beach wieder von dem Wassertaxi eingesammelt und waren eine Stunde später zurück in Kaiteriteri.

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Ein schöner Tag im Nationalpark

Unser Hotel in Kaiterteri

Für die Nacht hatten wir einen Bungalow im Kimi Ora Eco Resort gebucht, das an einem Hang gelegen ist – mit Blick auf die Bucht von Kaiteriteri. Wir waren eine Nacht im Kimi Ora Eco Resort und haben im Bungalow 10 gewohnt, von dem man eine tolle Sicht auf die Bucht hat. Pool (Indoor und Outdoor), Sauna und Dampfbad sind von 8 bis 20 Uhr frei zugänglich. Das Frühstück war bei uns im Preis inbegriffen und war richtig toll. Selbstgebackenes Brot (auch glutenfrei), Toast, Käse, Camembert, Marmeladen, Müsli, Cornflakes, Joghurt, Obstsalat etc. Es ist für jeden was dabei. WLAN funktioniert in den Bungalows prima. Schade, dass wir nur eine Nacht da waren. Wir kommen gerne wieder und können die Unterkunft jedem empfehlen.

Alle Reiseberichte aus Neuseeland

11 Tage lang haben wir Neuseeland von Norden nach Süden mit dem Mietwagen auf eigene Faust erkundet. Angefangen hat unsere Reise auf der Nordinsel in der Stadt Auckland, wir haben die gewaltigen Kräfte unter der Erde in Wai-O-Tapu und Orakei Korako erlebt, wir haben die Hauptstadt Wellington erkundet, sind über die Neuseeländischen Alpen gefahren, haben eine Gletscherwanderung auf dem Fox Gletscher gemacht, bevor wir zum Abschluss eine Fahrt durch das UNESCO-Weltnaturerbe Milford Sound erlebt haben. Neuseeland ist ein wirklich schönes Land, dass uns unglaublich gut gefallen hat.
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