Titelbild Guadeloupe Inselrundfahrt

Inselrundfahrt mit dem Mietwagen (Guadeloupe)

Kategorien: Reiseberichte, Mittelamerika & Karibik, Guadeloupe

Nach unserem kurzen Ausflug am frühen Vormittag in die Innenstadt von Pointe-à-Pietre wollten wir jetzt noch mehr von Guadeloupe sehen.


Unser Mietwagen von Hertz

Da wir noch ein bisschen was von der Insel sehen wollten, hatten wir uns bereits von zu Hause aus über Hertz einen Mietwagen gebucht. Die Mietwagenstation von Pointe-à-Pietre liegt praktischerweise im Hafengelände, sodass wir direkt von der Stadt aus zurück zum Hafen gelaufen sind, um unser kleines Mietauto – selbstverständlich ein Franzose – abzuholen.

Die kleine Hertz Station

Die kleine Hertz Station

Unser Mietauto für Guadeloupe

Unser Mietauto für Guadeloupe

Der Friedhof im Städtchen Morne-à-l’Eau

Mit einer Landkarte ausgestattet ging es auf der Grande Terre-Seite von Guadeloupe in Richtung Nordosten – geradewegs zu dem Städtchen Morne-à-l’Eau. Auf dem Weg dorthin ist uns – gerade im Vergleich zu den anderen karibischen Inseln – extrem aufgefallen, wie westlich die Insel ist. Gut, sie gehört zur EU, aber ist ja nach wie vor in der Karibik und nur wenige hundert Kilometer von den anderen Inseln entfernt. Große, gut ausgebaute Fernverkehrsstraßen, riesige Supermärkte, Gewerbegebiete, europäische Autohäuser etc. Die Liste könnten wir ewig fortführen. Es ist komisch, dass man sich da gleich ein bisschen heimisch fühlt 😉

Nach einer guten halben Stunde sind wir in Morne-à-l’Eau angekommen. Eigentlich ein völlig unspektakuläres Städtchen, durch das man eigentlich nur muss, um in den Norden der Insel zu kommen. Wäre da nicht der Friedhof, der für seine kleinen schwarz-weiß gestalteten Mausoleen bekannt geworden ist. Keine Grabstätte gleicht der anderen. Alle sind mit Liebe zum Detail aufwendig gestaltet. Eine Grabstätte ist größer als die andere. Als wir durch den am Hang gelegenen Friedhof gelaufen sind, waren wir fast die Einzigsten, sodass wir uns in Ruhe alles anschauen konnten.

Der Friedhof in Morne-à-l'Eau

Der Friedhof in Morne-à-l’Eau

Wirklich sehr beeindruckend. Kaum wollten wir den Friedhof wieder verlassen, kam ein großer Reisebus der AIDA an und plötzlich war alles voller Touristen. Glück gehabt!

Die nördlichste Spitze “Pointe de la Grande Vigie”

Unser Fahrt ging weiter auf der N8 in Richtung Norden, denn unser Ziel war die nördlichste Spitze “Pointe de la Grande Vigie” von Grande Terre. Die Straße bis zu dem Besucherparkplatz ist recht gut ausgebaut und ausgeschildert. Von hier aus muss man ein Stück laufen, bis man an den verschiedenen Aussichtspunkten ankommt und auf den tosenden Atlantik schauen kann, der mit großen Wellen an die Küste aufprallt.

Etwas weiter Richtung Süden gab es direkt an der Strasse erneut einen schönen Aussichtspunkt.

Die Straße entlang der Küste

Die Straße entlang der Küste

Blick auf den Atlantik

Blick auf den Atlantik

Die steilen Klippen

Die steilen Klippen

Die Surfer an der Atlantikküste von Guadeloupe

Weiter ging’s für uns an der Ostküste entlang durch das etwas größere Städtchen Moule. An den Stränden rund um Moule haben wir auch einige Surfer beobachten können, die – trotz den starken Strömungen – auf die perfekten Wellen gewartet haben.

Surfer in Guadeloupe

Surfer in Guadeloupe

Ein Panoramabild von der Atlantikküste der Insel

Ein Panoramabild von der Atlantikküste der Insel

Der östlichste Punkt der Insel “Pointe des Châteaux”

Die Straße führte uns weiter zum östlichsten Punkt der Insel “Pointe des Châteaux”. Auch hier gibt es genügend Besucherparkplätze sowie einige Souvenirstände. Vor dem Küstenabschnitt ragen einige Felsformationen aus dem Meer hinaus. Die Brandung ist hier sehr stark, da die Wellen nur so an die Küste ranknallen. An sich aber ein sehr schönes Panorama.

Pointe des Châteaux

Pointe des Châteaux

Die wilde Atlantikküste in Guadeloupe

Die wilde Atlantikküste in Guadeloupe

Die wilde Atlantikküste in Guadeloupe

Die wilde Atlantikküste in Guadeloupe

Ein Panoramabild vom Pointe des Châteaux

Ein Panoramabild vom Pointe des Châteaux

Der Strand in Caravelle

Über St. Anne wollten wir wieder zurück nach Pointe-à-Pietre, haben aber auf dem Weg noch einen ganz schönen Strandabschnitt “Caravelle” entdeckt, an dem wir einen kurzen Stopp eingelegt haben. Und hier kam dann mit dem feinen Strand, den Palmen und dem türkisblauem Wasser eindeutig Karibikfeeling auf. Wären da nicht die zig gelb-weißen Handtücher, die man überall gesehen hat. Oder auch anders – Erkennungszeichen: AIDA 😉

Der Strand Caravelle

Der Strand Caravelle

Der Strand Caravelle

Der Strand Caravelle

Der Wasserfall “Cascade aux Ecrevisses”

Da wir bis zur Schließungszeit der Hertz-Mietwagenstation noch etwas Zeit hatten, sind wir noch einmal auf die andere Seite der Insel – nach Basse Terre – gefahren, um den Wasserfall “Cascade aux Ecrevisses” anzuschauen, der mitten im Nationalpark liegt. Schon als wir die ersten Meter auf Basse Terre gefahren sind, ist uns gleich der Unterschied zu Grand Terre aufgefallen. Basse Terre ist vulkanischen Ursprungs, eher gebirgig und richtig saftig grün, ein ursprünglicher Regenwald eben. Grand Terre ist im wesentlichen eher flach und wird zum großen Teil landwirtschaftlich genutzt.

Der Wasserfall ist gut ausgeschildert und es gibt hier sogar ein paar Parkplätze direkt davor. Von der Straße aus muss man noch etwa 5 Minuten in den Wald hineinlaufen, bevor man schon das Rauschen des Wassers hört. Viele haben unter dem Wasserfall oder in dem daneben fließenden Bach gebadet. Um ehrlich zu sein, war der Wasserfall relativ unspektakulär. Wir haben ihn uns ein bisschen größer vorgestellt.

Um nicht in den Feierabendverkehr zu kommen, haben wir uns dann aber auch schnell wieder auf den Weg zurück nach Pointe-à-Pietre gemacht. Es war wirklich sehr viel los auf den Straßen, aber wir haben es glücklicherweise noch rechtzeitig geschafft, nach 200 gefahrenen Kilometern das Mietauto bei Hertz zurückzugeben. Was für ein erlebnisreicher Tag!

Unsere heutige Route mit dem Mietauto über Guadeloupe

Unsere heutige Route mit dem Mietauto über Guadeloupe

Übersicht unserer AIDA Kreuzfahrt in der Karibik

Tag 1: Dominikanische Republik (Anreise, Transfer, Boarding)
Tag 2: Seetag
Tag 3: Aruba (Flugzeugwrack-Tauchen, Stadtbesichtung Oranjestad )
Tag 4: Curaçao (Inselrundfahrt mit dem Mietauto, Tauchen mit Delfinen, Stadtbesichtung Willemstad)
Tag 5: Bonaire (Tauchen im Bonaire National Marine Park, Stadtbesichtung Kralendijk)
Tag 6: Seetag
Tag 7: Grenada (Wracktauchen, Tauchen am Unterwasser-Skulpturenpark, Stadtbesichtung St. George’s)
Tag 8: St. Vincent (Vulkanbesteigung La Soufriere & Stadtbesichtung Kingstown)
Tag 9: Barbados (Wracktauchen im Carlisle Bay Marine Park, Schnorcheln mit Schildkröten)
Tag 10: St. Lucia (Tauchen am Anse Cochon & Virgins Cove)
Tag 11: Dominica (Wale & Delfinbeobachtung, Stadtbesichtigung Roseau)
Tag 12: Guadeloupe (Inselrundfahrt mit dem Mietwagen, Stadtbesichtigung Pointe-à-Pietre)
Tag 13: Antigua (Nelson’s Dockyard, Fort Berkeley, Stadtbesichtigung St. John’s)
Tag 14: Seetag
Tag 15: Dominikanische Republik (Transfer, Heimflug)

Inselrundfahrt mit dem Mietwagen (Guadeloupe) zuletzt geändert: Juni 12th, 2017 von One Million Places

Lasse Dich von uns für neue Reiseziele inspirieren...


Schick' uns gerne deine Gedanken zu diesem Beitrag