Barbados – Wracktauchen im Carlisle Bay Marine Park (Barbados)

Kategorien: Reiseberichte, Mittelamerika & Karibik, Barbados

Heute haben wir gegen 6.30 Uhr am Kreuzfahrtterminal von Bridgetown in Barbados angelegt. Mit uns waren noch drei andere Schiffe im Hafen: Die TUI Discovery, ein Schiff der Costa Reederei und die Christina O., ursprünglich ein Schiff der reichen Reedereifamilie Onassis. Unser Kapitän berichtete uns bei seiner morgendlichen Ansprache (meist gegen 8 Uhr), dass die Christina O. mittlerweile eine Charteryacht ist und für bis zu 450.000 € PRO WOCHE gemietet werden kann. Wer also noch etwas Kleingeld übrig hat, immer zu … 😉

Barbados

Die Hafeninfo der AIDAdiva in Barbados

Liegeplatz: Sugar Berth
Liegezeit: 7 Uhr bis 21 Uhr
Alle an Bord: 19.30 Uhr
AIDA Hafeninfo Barbados: Download

Wissenswertes über Barbados

Barbados ist ein Insel in der Karibik und Teil der Kleinen Antillen. Auf der Insel leben heute ca. 280.000 Einwohner und die Hauptstadt ist Bridgetown, in der ein Drittel der Bevölkerung lebt. Bis 1966 war Barbados eine britische Kolonie, darum ist die Amtssprache auch heute noch Englisch. Der höchste Berg auf der Insel ist der Mount Hillaby mit einer Höhe von 336 Metern. Barbados wird manchmal als „Land der fliegenden Fische“ bezeichnet, weil man diese sehr oft rund um die Insel sieht und sie zugleich das Nationalgericht sind. Auf Barbados herrscht ein mildes, tropisches Klima. Dass es nicht so heiß ist liegt an den stetig wehenden Winden. Von Anfang Juni bis Ende November liegt die Insel im Einzugsbereich der atlantischen Hurrikans. Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten zählen die Animal Flower Cave, die Mount Gay Rum Refinery, der Nationalpark Farley Hill, der Cherry Tree Hill, die Windmühle Morgan Lewis Mill, die Gartenanlage Turners Hall Woods, die Harrison`s Cave und die Hauptstadt Bridgetown.

Das Kreuzfahrtterminal Bridgetown

Die Kreuzfahrtschiffe legen im Kreuzfahrtterminal Bridgetown im südwesten der Insel an. Das Hafengelände verlässt man durch das Hafengebäude, in dem sich neben zahlreichen Geschäften auch eine Touristeninformation befindet. Vom Hafengebäude führt ein etwa 1,5 km langer Fußweg (Princess Alice Hwy), der teilweise direkt am Ufer entlang geht, in die Stadt und ins Stadtzentrum von Bridgetown.

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Willkommen in Barbados

Die Tauchschule Roger’s Shack in Bridgetown

Barbados ist für uns kein Neuland. Wir waren bereits vor zwei Jahren auf unserer Weltreise mit der Carnival Valor auf Barbados und haben hier einen Katamaranausflug inklusive Schnorcheln mit Schildkröten gemacht (siehe Reisebericht). Da wir bei unserer Barbados-Recherche keine sonstigen spektakulären Sehenswürdigkeiten entdeckt haben, haben wir uns dieses Mal entschieden, wieder mit der AIDA tauchen zu gehen.

Um 8.30 Uhr haben sich die Taucher des Ausflugs auf Deck 11 am Activity Counter getroffen. Gemeinsam ging es dann aus dem Hafenterminal raus zum Bus, der uns zu einer Tauchschule bringen sollte. 10 Minuten später sind wir auch schon an der Tauchschule Roger’s Shack angekommen, die direkt am Strand der Carlisle Bay – dem bekannten Schildkrötenstrand südlich des Hafens von Bridgetown – liegt. Von hier aus sind auch weitere AIDA Ausflüge los gegangen, wie eine Schnorcheltour oder ein Fahrradausflug.

Nachdem wir alle unsere Tauchausrüstung fertig gemacht hatten, konnte es auch schon losgehen. Mit unserem Tauchanzug und unserer kompletten Ausrüstung mussten wir bei heißen 30 Grad über den Strand zum Boot laufen, das direkt von hier aus losgefahren ist. Wir haben wirklich die Minuten und Sekunden gezählt, bis wir endlich ins kühle Wasser springen können 😉

Der 1. Tauchgang am Accra Reef

Unser erster Tauchplatz war das Accra Reef, das wir innerhalb von 10 Minuten erreicht haben. Neben dem Kapitän war noch ein lokaler Tauchlehrer und eine Tauchlehrerin der AIDA mit an Bord, die unsere sechsköpfige Tauchergruppe betreut haben.

Da mittlerweile die AIDA Tauchlehrer schon wussten, dass wir uns gerne Zeit lassen, um schöne Fotos und Videos unter Wasser zu machen, hat uns Annika – die AIDA-Tauchlehrerin – begleitet. Die anderen Taucher sind mit dem lokalen Tauchguide vornweg geschwommen. Und wir haben tatsächlich Einiges gesehen, was die anderen gar nicht gesehen hatten, weil sie viel zu schnell waren: Eine kleine schwarz-weiße Muräne, die aus einem Stein herausgelugt hat, einen perfekt getarnten Steinfisch, ein großer Lobster, viele kleine Putzergarnelen und einen majestätischen Feuerfisch. Ein wirklich schöner, entspannter Tauchgang mit ein bisschen Strömung zwischendurch.

Für die Oberflächenpause sind wir wieder zurück zu der Tauchschule gefahren, wo wir unsere Flaschen getauscht haben und uns ein bisschen stärken konnten.

Der 2. Tauchgang im Carlisle Bay Marine Park

Als wir nach einer guten Stunde mit dem Boot wieder am Strand losgefahren sind, um zu unserem 2. Tauchplatz zu kommen, hatte das Boot gerade etwas Fahrt aufgenommen bevor es auch schon wieder stehen blieb. Alle lachten und wir dachten uns nur, dass wir hierhin wahrscheinlich sogar hätten schwimmen können 😉

Wir waren also nach wie vor in der Carlisle Bay – genauer gesagt im Carlisle Bay Marine Park. Warum der zum Tauchen so gut geeignet ist, liegt an den sechs verschiedenen Wracks, die hier in einer Tiefe von 7 bis 15 Metern auf Sandgrund liegen. Die Wracks waren wunderschön mit Korallen und Schwämmen bewachsen, an denen man sich gar nicht satt sehen konnte. Überall tummelte es von kleinen und größeren Fischen; ganze Fischschwärme waren in den Wracks unterwegs.

Auf dem Weg zwischen zwei Wracks konnten wir eine Fläche entdecken, auf der Röhrenaale aus dem Boden lugten. Sobald man sich etwas näherte, verschwanden sie wieder im Boden. Es war also gar nicht so einfach, ein gutes Foto hinzukriegen.

Der Steinfisch, der an einem Wrack auf dem Boden lag, hat sich von uns und der Putzergarnele hinter ihm hingegen gar nicht aus der Ruhe bringen lassen. Ruhig und entspannt hat er sich von uns fotografieren und filmen lassen. Seine Tarnung und die perfekte Anpassung an seine Umgebung ist für uns jedes Mal wieder faszinierend. In einem der Wracks ist uns auch wieder eine Muräne begegnet, die mit ihrem offenen Mund und bei einem Blick auf die Zähne wirklich etwas furchteinflößend aussieht.

Unser Tauchvideo von Barbados

Hier gibt es das Video unserer beiden Tauchgänge auf Barbados:

Übersicht unserer AIDA-Reiseberichte in der Karibik

Liest man die Liste der Inseln, die die AIDA auf der Route Karibische Inseln 1 ansteuert, denkt man kurzzeitig, es wäre ein Traum: Dominikanische Republik, Aruba, Curaçao, Bonaire, Grenada, St. Vincent & die Grenadinen, Barbados, St. Lucia, Dominica, Guadeloupe, Antigua. Elf Inseln in 14 Tagen anzusteuern ist schon eine Hausnummer. Aber das war auch der Grund für uns, diese Route zu wählen. Eine Kreuzfahrt ist wie prädestiniert dafür, die Karibik mit ihren mehreren tausenden Trauminseln auf eine entspannte Art und Weise kennenzulernen. Hier findet Ihr alle Reiseberichte unserer 14-tägigen Karibikkreuzfahrt mit AIDAdiva.
AIDAdiva SchiffTag 01 Dominikanische Republik: Punta Cana - Kurzer Stopover vor der Kreuzfahrt
Tag 02 Dominikanische Republik: AIDAdiva - Unsere 14-tägige Kreuzfahrt in der Karibik
Tag 03 Seetag
Tag 04 Aruba: Tauchen am Renaissance-Flugzeugwrack
Tag 04 Aruba: Oranjestad - Eine Stadterkundung auf eigene Faust
Tag 05 Curaçao: Inselrundfahrt, Sehenswürdigkeiten & Fotospots
Tag 05 Curaçao: Ocean Encounters Curaçao - Tauchen mit Delfinen
Tag 06 Bonaire: Tauchen im Bonaire National Marine Park
Tag 06 Bonaire: Kralendijk - Ein kurzer Rundgang durch die Stadt
Tag 07 Seetag
Tag 08 Grenada: Tauchen am Wrack des Frachtschiffs Veronica L.
Tag 08 Grenada: Molinere Bay - Tauchen am Unterwasser-Skulpturenpark
Tag 08 Grenada: Sankt George's - Sehenswürdigkeiten & Fotospots
Tag 09 St. Vincent: Kingstown & Vulkanbesteigung des La Soufrière
Tag 10 Barbados: Wracktauchen im Carlisle Bay Marine Park
Tag 10 Barbados: Schnorcheln mit Schildkröten in der Carlisle Bay
Tag 11 St. Lucia: Tauchen in der Karibik mit Scuba Steve’s Diving
Tag 12 Dominica: Delfine, Whale-Watching & die Hauptstadt Roseau
Tag 13 Guadeloupe: Eine Inselrundfahrt & die Stadt Pointe-à-Pietre
Tag 14 Antigua: St. John's, Nelson’s Dockyard & das Fort Berkeley
Tag 15 Seetag
Tag 16 Dominikanische Republik: Punta Cana - Seetag & Relaxen am Strand
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2 Kommentare
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Daniela
Daniela
10. Juli 2017 11:45

Hallo ihr Lieben,

ich finde eure Unterwasserbilder überragend. Wir werden die selbe Karibik-Route machen wie ihr.
Deshalb nun meine Frage: Seid ihr mit der Gopro zufrieden? Ich finde sie ist sehr teuer… ohne Zubehör. Habe den Tipp bekommen, die OLYMPUS TG-Tracker soll gut sein..

Liebe Grüße und danke

Daniela