Titelbild Serengeti Arusha

Nördliche Serengeti & Rückfahrt nach Arusha (Tansania)

Kategorien: Reiseberichte, Afrika, Tansania

Heute ging es für uns schon wieder um 6 Uhr früh los, da wir vor unserer langen Rückfahrt nach Arusha noch eine morgentliche Pirschfahrt machen wollten. An der Rezeption haben wir uns daher schnell unsere Frühstücksboxen geschnappt und sind gleich los gefahren.


Der Tag
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unserer Weltreise

Unsere Pirschfahrt im Lobo Gebiet

Zunächst haben wir eine kleine Fahrt in dem Gebiet unserer Lodge gemacht, aber leider waren dort nur wenige Tiere zu sehen.

Eine Tüpfelhyäne

Eine Tüpfelhyäne

Ein Adler

Ein Adler

Die Hauptstraße B144 durch die Serengeti

Da an dem heutigen Tag aber noch gut 380 Kilometer bis Arusha und 7 Stunden Fahrt vor uns lagen, haben wir uns langsam auf den Weg zu unserem Camp in Seronera gemacht, wo unser Koch mit dem restlichen Gepäck auf uns gewartet hat.

Der Weg von durch die Serengeti bis nach Arusha

Der Weg von durch die Serengeti bis nach Arusha

Auf dem Weg entlang der Hauptverkehrstrasse B144 durch den Serengeti Nationalpark haben wir dann einige Hyänen, Giraffen und Schakale gesehen. Toll war eine wirklich große Elefantenherde von ca. 30 Tieren.

Eine wirklich große Elefantenherde

Eine wirklich große Elefantenherde

Elefanten

Elefanten

Elefanten

Elefanten

Gnus am Wegsrand

Gnus am Wegsrand

Sehr interessant war eine Straußenpaarung, bei der sowohl Männchen als auch Weibchen eine Art Balztanz vorführen, bevor es zum eigentlichen Akt kommt.

Eine Straußenpaarung in der Serengeti

Ein weiteres Highlight waren zwei Löwenmännchen, die ganz gelassen neben einem Baum lagen. Wirklich absolut imposante Tiere!

2 Löwenmännchen am Wegesrand

2 Löwenmännchen am Wegesrand

2 Löwenmännchen

2 Löwenmännchen

2 Löwenmännchen

2 Löwenmännchen

2 Löwenmännchen

2 Löwenmännchen

2 Löwenmännchen

2 Löwenmännchen

Auf der weiteren Pirschfahrt haben wir dann noch an die 30 Geier gesehen, die gerade die letzten Reste eines Gnus verspeist haben.

Geier veraammeln sich zum Essen

Geier veraammeln sich zum Essen

Geier

Geier

Geier

Geier

An einem Fluss gab es eine Begegnung zwischen einem Krokodil und einem Büffel, die sich zwar eine Weile mit Neugier angeschaut hatten, sich dann aber doch entschlossen haben, getrennte Wege zu gehen 😉

Der Fluss

Der Fluss

Wasserbüffel trifft auf Krokodil

Wasserbüffel trifft auf Krokodil

Wasserbüffel trifft auf Krokodil

Wasserbüffel trifft auf Krokodil

Geparden in der Serengeti

Und dann haben wir endlich etwas gesehen, nach dem wir die letzten Tage immer und immer wieder Ausschau gehalten hatten: zwei Geparden!

Zwei Geparden

Zwei Geparden

Geparden

Geparden

Ein Gepard

Ein Gepard

In Afrika ist die Anzahl der Geparde allein in den vergangenen hundert Jahren um 90 Prozent gesunken. Sie sind relativ scheu, können als einzige Großkatzen nicht schaurig brüllen und werden von den Löwen, die sowohl körperlich als auch zahlenmäßig überlegen sind, an den Rand gedrängt. Im Serengeti Nationalpark in Tansania und im benachbarten Naturschutzgebiet Masai Mara in Kenia leben mehr als 3.000 Löwen und schätzungsweise 1.000 Leoparden, aber nur noch 300 Geparde [Quelle: nationalgeographic.de]. Daher waren wir wirklich sehr froh, dass wir diese beiden Geparde auf unserer Safari zu sehen bekommen haben.

Zwei Geparden in der Serengeti

Kurzer Zwischenstopp im Camp Seronera

Gegen 10 Uhr sind wir in unserem Camp von vorletzter Nacht angekommen, haben die Zelte und unseren Koch eingesammelt und sind in Richtung Ausfahrtsgate des Serengeti Nationalparks gefahren. Und selbst hier gab es noch ein Highlight: Ein Baum, auf dem ca. vier oder fünf Löwen lagen.

Ein Baum mit Löwen

Ein Baum mit Löwen

Ein Baum mit Löwen

Ein Baum mit Löwen

Um die Mittagszeit haben wir die Serengeti verlassen und sind über den Ngorongoro Kraterrand und dem Lake Manyara zurück Richtung Arusha gefahren.

Zebras auf unserem Weg

Zebras auf unserem Weg

Zebras

Zebras

Zebras & Gnus

Zebras & Gnus

Eine Giraffenherde

Eine Giraffenherde

Hier haben wir auch ein kurzes Picknick gemacht.

Ein kurzes Picknick

Ein kurzes Picknick

Unser Hotel in Arusha

Nach einer Autopanne sind wir dann nach einer langen Fahrt gegen 18 Uhr in unserem Hotel Torch Budget Inn in Arusha angekommen.


Blick vom Dach des Hotels auf Arusha

Blick vom Dach des Hotels auf Arusha

Abschlussessen in Arusha

Zu Arusha selber können wir nicht viel sagen und haben von der Stadt auch nicht wirklich viel gesehen. Wahrscheinlich eine typische afrikanische Großstadt mit ca. 350.000 Einwohnern. Die Stadt ist Zentrum des tansanischen Tourismus, der auch den wichtigsten Wirtschaftszweig darstellt. Auf Grund der vielen Safari-Touristen, die nach Arusha kommen, wird die Stadt in Anlehnung an Dar es Salaam im Volksmund manchmal scherzhaft Dar es Safari genannt. Neben Dar es Salaam ist Arusha einer der wichtigsten Industriestandorte Tansanias [Quelle: wikipedia.de].

Zwei Stunden später waren wir vier mit Simone, einer Mitarbeiterin unserer Safari-Agentur, zum Barbecue in einem kleinen lokalen Restaurant verabredet. Dabei waren noch zwei andere Deutsche, die auch gerade von ihrer Safari zurückgekommen sind. Das Witzige: für die Beiden ist Tansania der Anfang ihrer 3-monatigen Weltreise, für uns das Ende 🙂

Gemeinsames Abendessen

Gemeinsames Abendessen

So gab es also genügend Gesprächsstoff und gegen Mitternacht sind wir völlig müde ins Bett gefallen.

Lasse Dich von uns für neue Reiseziele inspirieren...





  1. Hallo Ihr beiden, erstmal gaaanz liebe Grüße an meine ehemalige Heimat 😊 Ich habe vor ein paar Tagen euren Blog entdeckt und bin seit dem gefesselt von euren Berichten! 😊 Könnt ihr mir eventuell ein paar Tipps geben, wie man das schafft, zwischen Arbeit und Reisen so eine Balance zu halten ? Sowohl zeitlich, als auch finanziell? Ich träume ehrlich gesagt von einem Leben, voller Reisen und ohne die Beschränkung von 30 Urlaubstagen.. dieses Ziel habe ich aktuell aber noch nicht erreicht, wieso ich euch um Rat fragen möchte. Liebe Grüße aus Hamburg, Laura 😊

    1. Author

      Hallo Laura,

      vielen lieben Dank für Deine Mail und es freut uns sehr, dass Dir unsere Berichte so gut gefallen 🙂

      Das Reisen ist für uns ein Ausgleich zu unseren regulären Büro-Jobs. Mal abgesehen von unserer Weltreise, wo wir ja wirklich 6 Monate lang am Stück unterwegs waren, haben wir aber auch nur 30 Tage Urlaub im Jahr und versuchen diese so gut wie möglich zu nutzen, um die Welt zu erkunden. Unsere nächste Reise geht z.B. nach Madrid. Das machen wir ganz normal an einem Wochenende. Also Freitag Nachmittag nach der Arbeit los und Sonntag Abend wieder zurück. Das ist manchmal auch stressig, aber das macht uns nichts aus 😉

      Einfach mal alles hinter sich zu lassen und nur noch zu reisen, ist ein Schritt, den sicherlich auch gerade viele gehen. Aber wenn man vom Reisen dann auch noch leben möchte (irgendwie muss man ja Geld verdienen…), dann ist das sicher nicht so einfach und ein langer Weg. Das schaffen wirklich nur sehr wenige.

      Viele Grüße
      Michael & Sandra

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