La Digue – Cat Cocos Fähre & das La Diguoise Guesthouse (Seychellen)

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Nachdem wir in den letzten 4 Tagen die Insel Praslin erkundet hatten, ging unsere Reise weiter auf die Insel La Digue.

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Mit der Fähre von Praslin nach La Digue

Zwischen den drei meist besuchten Inseln Mahé, Praslin und La Digue gibt es zwei Fährgesellschaften, die die drei Inseln miteinander verbinden.

Die Cat Cocos Fähre verkehrt täglich 3x zwischen Mahé und Praslin sowie 1-3x täglich zwischen Mahé und La Digue.
Die Cat Rose Fähre (Inter Island Ferry) bietet zwischen Praslin und La Digue bis zu 8 Verbindungen am Tag und benötigt für die kurze Strecke nur 15 Minuten.

Die Ticketpreise liegen einheitlich bei 14 EUR pro Strecke. Wir hatten unsere Fährtickets für die Fahrt von Praslin nach La Digue ebenfalls wieder über SeyFerry.com gekauft. Nach dem Kaufprozess erhält man per E-Mail die Voucher für die Fahrten, die man dann vor Ort am Fährterminal in “richtige” Tickets umtauschen muss. Wir hatten auf Praslin auch schon unsere Tickets für die Rückfahrt von La Digue nach Praslin erhalten, da es auf La Digue keine Reiseveranstalterbüros am Hafen gibt. Sein Gepäck gibt man selbst an der Fähre ab, das dann dort von Mitarbeitern aufgeladen wird.

Die 15 Minuten Fahrt sind super schnell vergangen und die See war sehr ruhig, sodass wir pünktlich am Hafen von La Digue angekommen sind. Hier hat bereits unser Taxi auf uns gewartet: ein Club Car, neben Fahrrädern das typische Verkehrsmittel auf La Digue. Denn Autos werden auf der Insel nur zugelassen, wenn es Taxen oder Transportfahrzeuge sind.

Die Insel La Digue

La Digue ist mit ihren knapp 10 km² Größe die kleinste der drei Hauptinseln der Seychellen. Sie liegt rund 50 km nordöstlich von Mahé und etwa 6 km östlich von Praslin. Auf der 5 km langen und 3 km breiten Insel leben gerade einmal etwa 2.200 Einwohner. Der Großteil der Einwohner lebt im Westen der Insel, da sich hier mit dem Hafen und dem Hauptort La Passe die größte Siedlung mit Infrastruktur auf der Insel befindet. Hingegen sind der Süden und Osten der Insel weitgehend unbewohnt.

Der Strand Anse Source d’Argent mit seinen außergewöhnlichen Granitformationen gilt als Traumstrand und ist regelmäßig unter den Top 10 Stränden weltweit gelistet. Daher ist La Digue insgesamt ein sehr beliebtes Touristenziel, insbesondere auch für Tagesausflügler von anderen Inseln und Kreuzfahrtgästen. Auf der kleinen Insel kann es daher tagsüber schon ganz schön voll werden.

Besonders empfehlenswert sind die vielen Take Aways auf La Digue, bei denen man schnell und günstig ein leckeres Mittag- und Abendessen bekommt. Unseren täglichen Bedarf an Getränken und Snacks haben wir in einem nahegelegenen indischen Supermarkt gedeckt. In der Regel sind diese etwas günstiger als die großen Supermärkte.

Das La Diguoise Guesthouse

Für die nächsten zwei Nächte waren wir in dem familiengeführten Gästehaus La Diguoise untergebracht. Wir wurden sehr nett von Céline – der Tochter der Besitzerin – empfangen, die uns die wichtigsten Informationen für unseren Aufenthalt mitgegeben hat.

Lage & Anlage

Das La Diguoise Guesthouse befindet sich im Westen von La Digue und liegt von der Hauptstraße etwa 500 Meter landeinwärts entfernt in ruhiger Lage am Ende eines Schotterweges. Ist man zu Fuß unterwegs, benötigt man von der Pension bis zum Helipad etwa 8 Minuten, bis zum Anse Source d’Argent ca. 30 Minuten. Schneller ist man da mit dem Fahrrad. Diese kann man sich für 7 EUR bzw. 100 SCR pro Tag direkt im Guesthouse ausleihen. Die Fahrräder sind nicht die Neuesten, aber in gutem Zustand inklusive Fahrradkörbchen und Schloss. Badetücher für den Strand kann man sich übrigens kostenfrei ausleihen.

Der Großteil der Anlage ist ein wunderschön gepflegter tropischer Garten mit vielen blühenden Pflanzen, großen Palmen, zwei Teichen sowie einem Swimming Pool. Und es gibt sogar einen ganz zutraulichen, lieben Mitbewohner: eine Riesenschildkröte, die auf dem Gelände gemächlich ihre Runden läuft 😊

Unser Standardzimmer

Auf dem Gelände der Pension befinden sich insgesamt 9 Zimmer in zwei verschiedenen Kategorien (Standard und Superior). Wir waren in einem Standardzimmer untergebracht, das etwas in die Jahre gekommen und sehr einfach eingerichtet ist, aber grundsätzlich alles Notwendige hat, was man benötigt. Dennoch gab es in dem Zimmer ein paar Dinge, mit denen wir leider nicht ganz zufrieden waren: Zum einen war der Kühlschrank sehr alt und schmutzig, unser Zimmer hat abends sehr stark nach frittiertem Essen gerochen, da es direkt neben der Küche liegt und zum anderen war der Safe in unserem Zimmer leider nicht funktionstüchtig und somit konnten wir unsere Wertsachen nicht einschließen. Die Fenster bestehen aus einzelnen Lamellen und sind daher nicht komplett dicht. Wir hatten mehrere Geckos im Zimmer, was eigentlich ja ganz süß ist. Allerdings waren diese unglaublich laut, so dass man öfters in der Nacht geweckt wurde. Wer sich mal anhören möchte, wie ein Gecko klingt und wie laut das werden kann, kann sich das hier anhören 😉

Es gibt in der Pension übrigens kein kostenfreies Internet. Dieses kann man sich aber problemlos für 7 EUR pro Gerät je Aufenthalt dazu buchen.

Die Verpflegung

Bei unserem Aufenthalt hatten wir jeden Morgen ein Frühstück dabei. Dieses wird im Aufenthaltsraum an der Rezeption direkt am Tisch serviert und besteht aus einem frischen Saft, einem leckeren Obstteller sowie Toast, Butter und Marmelade. Wer möchte, kann sich auch noch Eier frisch zubereiten lassen.

An einem unserer Abende haben wir das Abendessen in der Pension probiert, da wir im Internet oft gelesen hatten, dass es hervorragend sein soll. Es gibt ein standardisiertes Menü für jeden Abend, das pro Person 25 EUR kostet. Das Essen wird von der Gastgeberin Elodie persönlich gekocht und als kleines Buffet an jeden Tisch separat gebracht. Man hat also eine gewissen Auswahl an verschiedenen lokalen Speisen und kann sich einmal quer durchprobieren. Man hat gemerkt, dass das Essen mit viel Liebe zubereitet ist, allerdings waren die Gewürze und Soßen leider nicht so unser Geschmack.

Etwas schade war, dass die meisten Angestellten leider kein Englisch verstanden haben und so die Kommunikation beim Frühstück und Abendessen sehr schwierig war – insbesondere, wenn man eine Frage oder einen Wunsch hatte.

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