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Royal Princess – Unser Schiff für die Alaska-Kreuzfahrt (Kanada/USA)

Kategorien: Reiseberichte, Nordamerika, Kanada

Nach 7 wundervollen Tagen auf unserer Flusskreuzfahrt mit A-ROSA VIVA in Frankreich, ging der Urlaub für uns noch weiter. Von Paris sind wir direkt nach Vancouver geflogen, um von hier eine 7-tägige Hochseekreuzfahrt mit der Royal Princess entlang der Küste von Alaska zu machen 🙂

Wie kommt man vom Flughafen in Vancouver zum Hafen?

Unser Flug mit Air Canada von Paris nach Vancouver hat ungefähr 10 Stunden gedauert. Ziemlich pünklich sind wir um 10 Uhr morgens am Vancouver International Airport gelandet. Der Flughafen ist nach Toronto der zweitgrößte in Kanada und liegt gut 15 Kilometer südlich der Stadt Vancouver auf der Insel Sea Island.

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Unser Flug mit Air Canada von Paris nach Vancouver

Um vom Flughafen Vancouver zum Hafen (Canada Place Cruise Ship Terminal) und zu unserem Schiff Royal Princess zu kommen, gibt es 3 Möglichkeiten:

(1) Ein Taxi kostet laut offiziellen Angaben 35 CAD und benötigt je nach Verkehr zwischen 30 bis 45 Minuten.

(2) Viel günstiger geht es mit Metro: Die Canada Line fährt direkt am Flughafen ab und man kann in knapp 30 Minuten bis zum Hafen fahren. Hier kostet die Fahrt pro Person nur 5,75 CAD.

(3) Am bequemsten ist natürlich der arrangierte Bus-Transfer über Princess Cruises, der über die Webseite vorab buchbar ist.

Am Flughafen folgt man – nachdem man seine Koffer geholt hat – einfach den “Princess Cruises” Schildern. Hier kommt man zu einer Sammelstelle, wo man sein Gepäck abgeben kann und das dann bequem und kostenlos bis vor die Kabine geliefert wird. Dann muss man nur noch in den entsprechenden Bus einsteigen, die Fahrt genießen und schon ist man da. Die Busse fahren regelmäßig alle 20 bis 30 Minuten ab, sodass man in der Regel keine lange Wartezeit hat.

Canada Place Pier – Der Kreuzfahrthafen in Vancouver

Der Canada Place liegt im Herzen von Vancouvers Downtown direkt an der Harbourfront und ist eine Art Mehrzweckanlage. Denn neben dem Canada Place Cruise Ship Terminal beherbergt es auch noch das FlyOver Canada, ein Convention Centre, das Pan Pacific Hotel, die Hafenbehörde und das World Trade Centre.

Das Canada Place Cruise Ship Terminal gilt als der passagierfreundlichste Kreuzfahrthafen Nordamerikas und ist der Ausgangspunkt für Kreuzfahrten durch die malerische Inside Passage und den Glacier Bay Nationalpark von Alaska, da es der nächstgelegene Kreuzfahrthafen vor Alaska ist. Es gibt eine Vielzahl von Schiffen mit verschiedenen Abfahrtsdaten und Reiserouten, die von Vancouver aus starten. Kreuzfahrtgesellschaften, die von Vancouver aus segeln, sind neben Princess Cruises beispielsweise Celebrity Cruises, Disney Cruise Lines, Holland America Line, Norwegian Cruise Lines, Royal Caribbean International und viele andere.

Das Besondere an einer Alaska Cruise mit Start in Vancouver ist, dass man bereits im Cruise Ship Terminal in die USA einreisen muss. Nachdem wir den offiziellen Check-In bei Princess gemacht hatten und unsere Bordkarten erhalten haben, ging es weiter zur “Security & U.S. Customs and Border Protection”. Bevor es auf das Schiff geht, muss man also direkt in die USA einreisen.

Was es bei der Einreise nach Kanada und später in die USA für den eTA und ESTA-Antrag alles zu beachten gibt, haben wir in folgendem Beitrag beschrieben.

Unser Kreuzfahrtschiff Royal Princess

330 Metern lang, über 36 Meter breit, 1.780 Passagierkabinen mit bis zu 3.600 Gästen, 1.346 Crew-Mitglieder, 19 Decks, 10 Pools, unzählige Restaurants – die Royal Princess der US-amerikanischen Reederei Princess Cruises ist ein Kreuzfahrtschiff der Superlative. Im Jahr 2013 wurde die Royal Princess von Herzogin Kate getauft und stach in See; 2016 erfolgte eine Modernisierung des Schiffs.

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Das Kreuzfahrtschiff Royal Princess von Princess Cruises

Der Deckplan & Kabinenplan

Über 19 Decks verteilen sich die Gäste- und Crewkabinen sowie die Unterhaltungseinrichtungen und Restaurants an Bord der Royal Princess.

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Der Deck- und Kabinenplan der Royal Princess

Unsere Balkonkabine auf der Royal Princess

Auf der Royal Princess waren wir in einer Balkonkabine der Kategorie BE untergebracht. Unsere etwa 20 m² große Kabine lag auf Deck 11 (Baja) auf der Backbord-Seite (linke Seite) relativ nah am Bug des Schiffes.

Kommt man in die Kabine rein, befindet sich direkt linkerhand das Badezimmer, das ziemlich klein aber dennoch ausreichend ist. Zwischen Badezimmer und Schlafzimmer befindet sich eine Art begehbarer Kleiderschrank mit Regalen, Möglichkeiten zum Aufhängen und einem Safe. Des Weiteren befinden sich im Schlafzimmer noch ein Schreibtisch mit Stuhl sowie auf der gegenüberliegenden Seite ein kleiner Schrank, in dem der Kühlschrank untergebracht ist.

Am Schönsten war der private Balkon mit Sitzmöbeln, von dem aus wir jederzeit die vorbeiziehende Landschaft bestaunen konnten.

Die Außenbereiche des Schiffs

Der große Außenbereich der Royal Princess verteilt sich auf den Decks 16 bis 19. Neben den verschiedenen Swimming- und Whirl Pools sowie Außenbars ist das Highlight hier sicherlich die große Kinoleinwand, bei der jeden Tag ein (oder mehrere) Movie under the Stars gezeigt werden.

Auf dem Sun-Deck 17 befindet sich das Sanctuary, eine Open-Air-Wohlfühloase, in der man Ruhe und Erholung findet und die eine Alternative zu den öffentlichen Bereichen an Bord ist. Diesen Service müssen Gäste extra zahlen (20 USD für einen halben Tag), d.h. die Nutzung dieses Bereichs ist nicht im Reisepreis inkludiert. Wer an Bord fit bleiben möchte, kann die Jogging-Laufbahn, die Tischtennisplatten, einen Golfübungsplatz, den Basketballplatz oder das Indoor-Fitnessstudio nutzen. Möglichkeiten, um die zusätzlichen Kalorien wieder abzutrainieren, gibt es an Bord genügend.

Leider haben wir erst relativ spät auf der Kreuzfahrt unseren Lieblingsplatz an Bord gefunden: den Outdoor-Bereich auf dem Plaza Deck auf Deck 5. Hier gibt es schöne Sitzmöbel auf denen man wunderbar entspannen und seinen Blick in die Ferne schweifen lassen kann – und das relativ nah am Wasser. Auf dem SeaWalk auf Deck 16 ist man im Vergleich immerhin fast 40 Meter über dem Meer. Und das beste am Outdoor-Bereich an Deck 5: Kaum ein anderer Gast war hier 🙂

Der SeaWalk

Richtig cool fanden wir den SeaWalk an Bord, der sich in ungefähr 40 Meter Höhe befindet. Wir kannten so einen SkyWalk bereits von einem anderen Kreuzfahrtschiff, aber es ist jedes Mal ein neues Erlebnis darüber zu laufen, wenn unter einem der wilde Ozean rauscht. Es ist auf jeden Fall eine super Idee!

Das Casino

An Seetagen und am Abend war das Bordcasino immer gut gefüllt. Egal ob man an den Spieltischen zusammen mit anderen Passagieren Roulette oder Black Jack spielt, an den einarmigen Banditen sein Glück versucht oder ein Rubbellos nach dem anderen kauft: Hier gibt es verschiedenste Möglichkeiten zu unterschiedlichen Budgets, um seine Zeit zu vertreiben.

Das Theater & Unterhaltungsshows

Die Unterhaltung auf der Royal Princess wird sehr groß geschrieben. Jeden Abend gibt es im Theater tolle Aufführungen, in denen das Showensemble seine Gesangs- und Tanzkünste vom Besten zeigt. Besonders gut hat uns die Show “Voice of the Ocean” gefallen, in der unter den Passagieren das beste Gesangstalent gesucht wurde. Für die Hobbysänger war es auf jeden Fall eine tolle Chance, mal auf so einer großen Bühne vor einem noch größeren Publikum zu singen.

Neben dem Theater gibt es auch noch Lounges mit Live-Musik, einen Nachtclub und ein TV-Studio.

Weitere Einrichtungen an Bord

Das Herz des Schiffes ist das Atrium, das sich über drei Decks erstreckt. Die Etagen sind durch vier Glaslifte und zwei geschwungene Marmortreppen miteinander verbunden. Hier gibt es viel Raum zum Flanieren und Plätze für den kulinarischen Genuss, wie z.B. ein Eiscafé oder die Pizzeria Alfredo’s. Zentral gelegen sind auch der Souvenirshop, die Bibliothek, das Internetcafé, die Video & Photo Gallery, Rezeption, Vinothek und Piazza und natürlich der Lotus-Spa.

Das Essen an Bord der Royal Princess

Kulinarisch wurden wir auf der Royal Princess bestens verpflegt. Grundsätzlich kann man sich bei dem Essen zwischen verschiedenen Varianten entscheiden:

(1) Traditional Dining: Wenn man sich für diese Variante entscheidet, geht man in ein typisches À-la-carte-Restaurant mit traditionellen Menüs, die täglich zu festgelegten Zeiten während der gesamten Kreuzfahrt von dem selben Kellner serviert werden. Hierfür stehen die Speisesäle des Allegro und Concerto Restaurants zur Verfügung.

(2) Anytime Dining: Wenn man sich für das Anytime Dining entscheidet, kann man zu jedem beliebigen Zeitpunkt zwischen 17 Uhr und 21.30 Uhr in das Symphony Restaurant oder das Concerto Restaurant gehen und sein Essen à-la-carte frei wählen.

(3) Spezialitätenrestaurant: Wer das gewisse Extra mag und vorzügliche lokale Spezialitäten sowie ausgewählte Gourmet-Gerichte serviert haben möchte, kann sich für eines der Spezialitätenrestaurants entscheiden: Crown Grill, Sabatini’s oder Crab Shack. Weil hier besonderer Service geboten wird, muss man eine extra Gebühr zahlen.

(4) Casual Dining: Defintiv unser Favorit – und zwar an jedem Tag! Denn wir mögen es, uns das Essen am Buffet selbst aussuchen zu können und uns einfach durchzuprobieren. Des Weiteren gibt es hier auch keinen strengen Dress Code. Das Horizon Court ist das große Buffetrestaurant an Bord von Royal Princess, das nahezu durchgängig geöffnet hat. Jeder Abend steht hier unter einem ländertypischen Motto, sodass man sich innerhalb von einer Woche einmal durch die ganze Welt gegessen hat. Es gab auf unserer Reise sogar einen “Bayrischen Abend” mit Brezeln, Weißwürsten, Sauerkraut und Braten 😉 Es hat uns hier auf jeden Fall immer richtig gut geschmeckt! Im Horizon Court gibt es übrigens mehrere Zapfstationen, an denen man sich mit kostenfreiem Wasser, Eistee, Tee und Kaffee bedienen konnte.

Den Nachtisch haben wir meistens in dem Cafe “The Pastry” gegessen, das direkt neben dem Horizon Court liegt.

Wer sich für eine Kreuzfahrt mit Princess Cruises entscheidet, dem sollte bewusst sein, dass die Getränke nicht mit im Preis enthalten sind. Es werden verschiedene Getränkepakete zum Kauf angeboten, wie

(1) Premier Beverage Package: Enthält alle individuellen Getränke bis zu 12 USD und kostet stolze 59,99 USD pro Tag und pro Person.
(2) Premier Coffee & Soda Package: Enthält alle Soft Drinks, Kaffee, Tee, Fruchtsäfte, Mocktails und heiße Schokolade für 19,99 USD pro Tag und pro Person.
(3) Classic Soda Package: Wir haben uns schon im Vorfeld für ein Classic Soda Package entschieden, das man für 9,99 USD pro Tag und pro Person erwerben muss. Mit diesem Paket kann man alle Soft Drinks sowie Fruchtsäfte, Mocktails und Smoothies in allen Bars & Restaurants an Bord genießen.
(4) 5-for-4 Beer Package: Fünf Flaschen Bier für den Preis von vier Flaschen.

Imagevideo der Royal Princess

Auf YouTube haben wir noch ein kleines Imagevideo der Royal Princess gefunden:

Das Ocean Medallion von Princess Cruises

Statt einer herkömmlichen Bordkarte bekommt man auf der Royal Princess ein sogenanntes “Ocean Medallion”. Das Medallion ist ein kleines Wearable in der Größe einer Münze und kann bequem als Anhänger oder Armband getragen werden. Der enthaltene Chip ermöglicht eine kontaktlose Nutzung für einen digitalen Service on Bord und dient als Identifikationsnachweis, Zahlungsmittel und Kabinenschlüssel. So nutzt man das Ocean Medallion z.B. zum Ein- und Auschecken bei der Security bei einem Landgang, man öffnet damit ganz automatisch und berührungslos die eigene Kabinentür, man kann Getränke-Bestellungen (fast) überall am Schiff per Smartphone-App tätigen oder andere Familienmitglieder orten.

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Das Ocean Medallion von Princess Cruises

Die Route unserer Alaska Kreuzfahrt

Unsere Kreuzfahrt mit der Royal Princess führte uns ab Vancouver eine Woche an der Küste entlang durch die Inside Passage, vorbei an den Städten Ketchikan, Juneau sowie Skagway und durch den Glacier Bay Nationalpark in Richtung Norden bis Whittier.

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Die Route unserer Alaaka Kreuzfahrt

Alle Reiseberichte unserer Alaska-Kreuzfahrt

Unsere Kreuzfahrt mit der Royal Princess führte uns eine Woche an der Küste entlang ab Vancouver in Richtung Norden bis nach Whittier (Anchorage). Bei diesem tollen Kreuzfahrt-Abenteuer rund um den nördlichsten Bundesstaat der USA haben wir die Städte Ketchikan, Juneau sowie Skagway besucht. Zudem haben wir eine Scenic-Cruise im Glacier Bay Nationalpark und im College Fjord unternommen mit atemberaubenden Ausblicken auf die Gletscher von Alaska.

Route Alaska Kreuzfahrt Princess Cruises
Tag 1: Einreise nach Kanada (eTA Antrag) & in die USA (ESTA Antrag)
Tag 1: Royal Princess – Unser Schiff für die Alaska-Kreuzfahrt
Tag 1: Die Sehenswürdigkeiten von Vancouver
Tag 2: Seetag
Tag 3: Ketchikan – Totempfähle, Weißkopfseeadler & Lachse
Tag 4: Juneau - die Hauptstadt Alaskas
Tag 4: Juneau – Whale Watching Tour & Besuch des Mendenhall-Gletscher
Tag 5: Skagway – Ein Spaziergang durch die alte Goldgräberstadt & ein Hundeschlitten-Abenteuer
Tag 5: Haines – Bären und Weißkopfseeadler am Chilkoot River (Wildlife Tour)
Tag 6: Scenic Cruise durch den Glacier-Bay Nationalpark
Tag 7: Scenic Cruise durch den College Fjord & Ankunft in Whittier
Tag 8: Anchorage – Seward Highway & das Alaska Wildlife Conservation Center


iWeiterführende Links:
Princess Cruises Deutschland – Offizielle Webseite

Blogger Kooperation

Anzeige: Dieser Beitrag enthält Werbung. Zu der Alaska-Kreuzfahrt auf der Royal Princess wurden wir von Princess Cruises eingeladen. Unsere Meinung bleibt davon unberührt und wir haben ausschließlich unsere eigenen Erfahrungen und Eindrücke geschildert.


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