Der Ayers Rock (Uluru) & die Kata Tjuta (Olgas) (Australien)

Kategorien: Reiseberichte, Ozeanien, Australien

Von Sydney aus ging unsere Reise in Australien weiter nach Ayers Rock, einem Heiligtum der Aborigines und eines der bekanntesten Wahrzeichen des Landes.

Ayers Rock Headerbild


Die Tage
93 bis 0
unserer Weltreise


Unser Flug von Sydney nach Ayers Rock

Mit Jetstar sind wir pünktlich um die Mittagszeit in Ayers Rock gelandet und haben uns gleich direkt am Flughafen unseren Mietwagen beim Vermieter Thrifty abgeholt. Diesen haben wir wie immer mit allen Versicherungen über Billiger-Mietwagen.de gebucht.

Unsere Unterkunft in Ayers Rock

Wenn man ein Hotel in der Nähe des Ayers Rock sucht, hat man nicht wirklich viele Möglichkeiten. Es gibt eigentlich nur das Ayers Rock Resort , welches wie ein eigener kleiner Ort angelegt ist und aus 5 verschiedenen Hotels in unterschiedlichen Preisklassen besteht. Einigermaßen günstig kann man in dem Resort aber nur in der Outback Pioneer Lodge schlafen. Wir haben uns hier für einen „4 Share Mixed Dorm“ mit Gemeinschaftsbad entschieden, da dieser mit 33 € pro Person bezahlbar war. Preise für ein privates Zimmer fangen meist erst ab 140 € pro Nacht an.

Das Zimmer hatte 2 Doppelstockbetten und war sehr klein. Man hatte Schwierigkeiten, seinen Koffer ordentlich auszubreiten. Die sanitären Anlagen waren sauber und in gutem Zustand. Die Gemeinschaftsküche war sehr gut ausgestattet. Seine Lebensmittel konnte man im Kühlschrank unterbringen. Innerhalb des Resorts gibt es zumindest einen für die Verhältnisse recht günstigen und gut ausgestatteten Supermarkt. Wir haben uns dort Bratwurst, Brot und Salat gekauft. In der Lodge-Gemeinschaftsküche findet man alles nötige um zu braten und zu kochen. Der Pool ist ok, man kann aber auch die Pools der anderen Hotels auf dem Resortgelände verwenden. Also sind wir einfach in das beste Hotel „Sails in the Desert“ gegangen, haben uns dort an den Pool gelegt und bei 40 Grad im Schatten ein wenig entspannt ☼

Der Uluru-Kata-Tjuta Nationalpark

Kurz vor Sonnenuntergang sind wir dann in den Uluru-Kata Tjuta Nationalpark gefahren, der zum UNESCO Weltnaturerbe und Weltkulturerbe gehört. Das Land gehört offiziell den lokalen Aborigines, den Anangu. Diese haben allerdings 1985 einen Vertrag unterschrieben, der das Land für 99 Jahre zurück an den Australian Parks & Wildlife Service verpachtet.

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Eine Karte des Uluru-Kata-Tjuta Nationalpark

Eintritt & Öffnungzeiten

Der Nationalpark ist an 365 Tagen im Jahr jeweils von 5 Uhr morgens bis 9 Uhr Abends (saisonal) geöffnet. Die Eintrittsgebühr beträgt 25 AUD pro Person (ca. 18 Euro), das Ticket ist drei Tage gültig und man kann beliebig oft rein- und rausfahren. Der Nationalpark umfasst den berühmten Felsen Uluru (Ayers Rock) sowie den 40 km westlich gelegenen Kata Tjuta (Mount Olga).

Der Ayers Rock zum Sonnenuntergang

Der Uluru ist ein Inselberg, der sich ca. 350 Meter über sein Umland erhebt. Für die Aborigines gilt er als heiliger Berg, deshalb gibt es auch diverse Regeln, an die sich Besucher halten müssen. Wir konnten den Uluru schon bei unserem Landeanflug auf Ayers Rock von oben sehen und dachten in dem Moment eigentlich „Ein großer Sandsteinhaufen… mitten im absoluten Nirgendwo… ok, wir haben’s gesehen… weiter geht’s“. Aber je näher man dem Ganzen dann kommt, desto mehr ist man davon dann doch fasziniert.

Gegen 18.15 Uhr sind wir dann an dem Sunset-Aussichtspunkt angekommen und haben gewartet, bis die Sonne langsam untergeht. Der Uluru erscheint in dieser Zeit dann besonders stark in seinen typisch roten Farben.

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Der Ayers Rock beim Sonnenuntergang

Das Uluru-Kata Tjuta Cultural Centre & die Uluro Road

Eigentlich hatten wir vor, eine schöne Wanderung rund um den Uluru zu machen. Auf Grund der derzeitigen Fliegenplage (siehe Absatz weiter unten) haben wir uns dann aber doch dagegen entschieden. Ein entspanntes Wandern ist da einfach nicht möglich. Also sind wir mit dem Auto den Rundweg (Uluro Road) um den Berg gefahren und haben an verschiedenen Stellen angehalten, um Fotos zu machen. Danach sind wir noch kurz in das Uluru-Kata Tjuta Kulturzentrum gefahren, in dem man sich eine Ausstellung zu den Aborigines und dem Uluru anschauen kann. Gegen 11 Uhr waren wir dann wieder im Hotel und haben uns an den Pool gelegt – bei 41 Grad definitiv die beste Alternative.

Bisher konnte man den Berg auf verschiedenen Wanderwegen besteigen. Seit Oktober 2019 ist der Aufstieg auf den 348 Meter hohen Felsen in der australischen Wüste gesperrt. Die Verwaltung des Nationalparks kam damit jahrzehntelangen Bitten der hiesigen Aborigines – den Anangu – nach. Für sie ist der rot schimmernde Berg heiliges Gelände. Wer gegen das Verbot verstößt, muss mindestens 630 australische Dollar (knapp 390 Euro) zahlen.

Sonnenuntergang an den Kata Tjuta Felsen (Olgas)

Da wir gestern schon den Sonnenuntergang am Uluru gesehen hatten, wollten wir uns heute den Sonnenuntergang an den Kata Tjuta Felsen anschauen. Die Fahrt dorthin dauert vom Ayers Rock Resort ca. 45 Minuten. Als wir am Sunset-Aussichtspunkt angekommen sind, ist uns gleich aufgefallen, dass deutlich weniger Leute hier sind als gestern am Uluru. Leider war die Sicht von dem Punkt aus wegen einigen Bäumen nicht so gut, so dass wir einfach wieder etwas zurück gefahren sind und uns den Sonnenuntergang von einem anderen Punkt von der Straße aus angeschaut haben.

Der Ayers Rock zum Sonnenaufgang

Bereits um 5.45 Uhr morgens klingelte am 3. Tag für uns der Wecker, da wir uns den Sonnenaufgang am Ayers Rock anschauen wollten. 40 Minuten später waren wir am Sunrise-Aussichtspunkt – wie zig andere Touristen auch. Am Anfang lag der Uluru noch im Dunkeln, aber es gab ein paar kleine Regenwolken und die gaben dem Bild eine tolle Atmosphäre. Langsam tauchte dann die Morgensonne am Horizont hinter uns auf und durch die Wolken zauberten die ersten Sonnenstrahlen des Tages ein unglaubliches Licht in den Himmel. Als dann über dem Uluru noch ein Regenbogen auftauchte, war das Bild perfekt – da hatte sich das frühe aufstehen wirklich gelohnt! 🙂

Mit den ersten Sonnenstrahlen starten aber auch die tausenden lästigen Fliegen wieder ihre Mission „Attacke auf die Besucher“. Und so haben wir uns nach gut einer Stunde aufgemacht, zurück ins Hotel zu fahren. Wir haben dort noch etwas gefrühstückt, unsere Sachen gepackt, sind zum Flughafen Ayers Rock gefahren und haben unseren Mietwagen abgegeben. Um 10.20 Uhr ging unser Flieger mit Qantas über Alice Springs nach Adelaide, wo wir die nächsten drei Nächte verbringen werden.

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Sonnenaufgang am Ayers Rock

Die nervigen Buschfliegen in Australien

Bei unserem Aufenthalt am Ayers Rock gab es leider eine wahnsinnige Fliegenplage. Hier gibt es überall Buschfliegen, auch Musca vetustissima gennant. Diese Fliegenpage gibt es nicht zu jeder Jahreszeit und grundsätzlich sind Fliegen ja auch eigentlich nicht sooo schlimm – aber diese hier sind wirklich unglaublich penetrant! Sie ernähren sich von Körperflüssigkeiten und steuern daher immer den Kopf an. Sie versuchen ständig einem in die Augen, Nase, Mund oder in die Ohren zu fliegen. Und das sind wirklich hunderte, tausende, wahrscheinlich Millionen… überall! Wenn man sich mal kurz nicht bewegt, hat man leicht mal 50 Fliegen auf seinen Klamotten und im Gesicht. Das macht ein entpanntes Genießen der Umgebung leider absolut unmöglich.

Jeder Zweite läuft hier deshalb auch mit einem Netz um den Kopf rum, was wir uns aber nicht extra gekauft hatten. Es ist aber sicherlich nicht die schlechteste Investition gegen die Buschfliegen, vor allem wenn man längere Wanderungen unternehmen möchte. Im Nachhinein hätten wir das auch gerne gehabt. Diese kann man hier bei Amazon relativ günstig vorab erwerben.

Unsere Reiseberichte von Australien (2015)

Mit der Einreise nach Australien hat für uns die 2. Hälfte unserer 6-monatigen Weltreise begonnen. Während unseres Aufenthaltes in „Down Under“ haben wir an der Ostküste, im Süden und im Inneren des Landes jede Menge erlebt: Wir haben die Großstädte Sydney, Melbourne, Adelaide, Brisbane und Cairns besucht, eines der bekanntesten Wahrzeichen des Landes – den Ayers Rock – erkundet, einen zuckersüßen Koala in den Armen gehalten, Kängurus in freier Wildbahn erlebt, sind die Great Ocean Road entlang gefahren, haben eine Tauchkreuzfahrt am Great Barrier Reef unternommen und einen atemberaubenden Rundflug über Whitsunday Island und den Whitehaven Beach erlebt. Unsere Reise durch Australien hat uns sehr gut gefallen und das Land hat uns von Beginn an verzaubert.
Route Australien 2015 New South Wales: Sydney - Sehenswürdigkeiten & die schönsten Fotospots
Northern Territory: Der Ayers Rock (Uluru) & die Kata Tjuta (Olgas)
South Australia: Adelaide - Koalas halten im Gorge Wildlife Park
South Australia: Adelaide - die Sehenswürdigkeiten der Innenstadt
Victoria: Die Stadt Hahndorf & Kängurus am Cape Bridgewater
Victoria: Die Great Ocean Road - 12 Apostel, Papageien & Koalas
Victoria: Melbourne - Sehenswürdigkeiten & der Dendy Street Beach
Queensland: Brisbane - Die Sehenswürdigkeiten in der Innenstadt
Queensland: Airlie Beach - Das Küstenstädtchen am Great Barrier Reef
Queensland: Airlie Beach - Ein Rundflug über das Great Barrier Reef
Queensland: Airlie Beach - Whitsunday Island & Whitehaven Beach
Queensland: Cairns - Ein Rundflug über das Great Barrier Reef
Queensland: Cairns - Eine Tauchkreuzfahrt am Great Barrier Reef
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