Big Island – Eine Inseltour & Nachttauchen mit Mantas (USA)

Kategorien: Reiseberichte, Nordamerika, USA, Hawaii

Für heute hatten wir einen Tauchausflug an der Westküste von Big Island gebucht. Da dieser erst 15 Uhr losging, hatten wir noch ein bisschen Zeit, um die Insel zu erkunden.

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Der Tag
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unserer Weltreise


Die Lavafelder in Kalapana

Nach dem Frühstück sind wir von Hilo aus in den Süden nach Kalapana gefahren. Dieser Ort liegt direkt an der Küste und wurde 1990 von einem Lavafluss überrollt – 182 Häuser wurden damals von Lava begraben. In Google Maps kann man sehr gut den erkalteten Lavafluss sehen bis runter ans Meer sehen. Die Straße 137 endet dann auch an einem kleinen Parkplatz, von dem man aus zu Fuß weitergehen muss. Von hier aus kann man über die Lavafelder bis zum Meer laufen.

Der Black Beach auf Big Island

Am Ende des kleinen Wegs gelangt man zum sogenannten Black Beach. In diesem Bereich ist vor einigen Monaten noch heiße Lava ins Meer geflossen.

Der schneebedeckte Vulkan Mauna Kea

Danach sind wir nach Hilo zurück und über den Highway 200 in Richtung Westen gefahren – genau zwischen den beiden Vulkanen Mauna Kea und Mauna Loa hindurch. Der Mauna Kea ist mit einer Höhe von 4.205 Metern Hawaiis höchster Vulkan und dessen Spitze ist derzeit – man mag es für Hawaii kaum glauben – von Schnee bedeckt. Die Basis des schlafenden Vulkans reicht bis in eine Meerestiefe von 5.500 Metern. Vom Grund des Meeres bis zum schneebedeckten Gipfel hat der Mauna Kea somit eine Gesamthöhe von über 9.700 Metern – und ist somit um einiges höher als der Mount Everes.

Die weitere Fahrt war ebenfalls beeindruckend, da man immer wieder an verschiedenen Stellen alte Lavafelder gesehen hat.

Tauchen mit Kona Honu Divers an der Westküste von Big Island

Pünktlich um 15 Uhr haben wir uns im Tauchshop von Kona Honu Divers getroffen und eine halbe Stunde später ging es dann auch schon von der Honokohau Marina mit dem Boot raus aufs Meer. Mit uns waren insgesamt 8 Taucher und 6 Schnorchler an Bord. Den ersten Spot „Garden Eel Cove“ erreichten wir nach ca. 30 Minuten Bootsfahrt. Die Taucher wurden in zwei Gruppen aufgeteilt und so sind wir zu viert mit einem Tauchlehrer ins Wasser gegangen. Bereits beim Runtergehen konnte man – wie auch bei unseren letzten Tauchgängen auf Maui – das Singen der Buckelwale hören. Bei unserem 45-minütigen Tauchgang über schöne Korallen haben wir allerlei Fische gesehen. Beeindruckend fanden wir vor allem die Flunder und den Stonefish. Zurück auf dem Boot gab es erstmal eine heiße Dusche und dann haben wir darauf gewartet, bis es dunkel wird. Denn unser zweiter Tauchgang sollte ein Nachttauchen mit Mantas sein. Wir waren schon sehr gespannt, wie viele sich wohl blicken lassen werden.

Nachttauchen mit Mantas

Da das Nachttauchen mit Mantas auf Big Island eine Attraktion ist, kamen mit der Zeit immer mehr Boote zu der gleichen Stelle. Am Ende waren es dann 18 Boote – alle vollgepackt mit Tauchern und Schnorchlern. Als es langsam dunkel wurde, wurden auf dem Meeresboden Lichtstrahler aufgestellt, die nach oben gerichtet waren. Oben auf die Wasseroberfläche wurden Surfbretter mit nach unten gerichteten Strahlern gelegt, an denen sich die Schnorchler festhalten sollten.

Durch die starken Lichtstrahler wird das Plankton im Meerwasser sichtbar, was die Mantas anlockt. Nach einem kurzen Briefing, indem uns unser Tauchlehrer auch sagte, dass er nicht garantieren kann, dass Mantas da sein werden, ging es ins Wasser. Die Schnorchler blieben an der Oberfläche und die Taucher haben sich auf den Meeresboden in einen Kreis gesetzt – ausgestattet mit Lampe und zusätzlichen Gewichten. Denn nun hieß es warten, warten, warten. Und tatsächlich: Nach (gefühlt ewigen) 25 Minuten zeigte sich dann der erste Manta und schwamm dicht über unseren Köpfen entlang. Leider blieb er der Einzige, der sich blicken ließ, aber immerhin drehte er ein paar Runden um die Taucher herum.

Nach 50 Minuten ging es völlig durchgefroren wieder aufs Boot und wir sind zurück an den Hafen gefahren. Da wir noch nach Hilo an die Ostküste zurück mussten, hatten wir noch eine 1,5 stündige Autofahrt vor uns. Gegen 23 Uhr sind wir dann sehr müde in unserer Unterkunft Aarons Cottage angekommen.

Unsere Reiseberichte von Hawaii (2015)

Unsere Weltreise führte uns nach fast 2 Monaten vom amerikanischen Festland nach Hawaii. Inmitten des Pazifischen Ozeans gelegen, 3.600 Kilometer vom US-amerikanischen Festland entfernt, liegt der 50. Bundesstaat der USA. Für viele der Inbegriff der Südsee. Während unseres zweiwöchigen Aufenthalts auf Hawaii haben wir vier der sechs Hauptinseln besucht: Kauai, O‘ahu, Maui und Big Island. Jede dieser Inseln hat ihre eigene Persönlichkeit, Natur und Sehenswürdigkeiten und bietet allen Geschmäckern unterschiedliche Aktivitäten: Von der Großstadt Honolulu mit dem berühmten Waikiki Beach, dem faszinierenden Waimea Canyon und der atemberaubenden Napali Coast auf Kauai, der bekannten Road to Hana auf Maui bis hin zum aktivsten Vulkan der Welt auf Big Island. Die Inseln versprühen ein einzigartiges Flair und haben uns sehr schnell mit dem berühmten Aloha-Charme verzaubert.
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